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Wie Sie aus vorhersehbaren Werbetexten richtig zugkräftige machen

veröffentlicht am 12.07.2007 unter Werbetexten
Wer, wie das Team des Kompakt-Kurs Werbetexten, viele Werbetexte liest, weiß, dass immer wieder dieselben Fehler gemacht werden. Trotz großer Anstrengungen kommen viele Texte einfach nicht auf den Punkt und der Leser „geht verloren“.

Hier sind 4 Tipps für Sie, die Sie beim Schreiben und Überarbeiten Ihrer Texte berücksichtigen sollten, damit Ihre Werbetexte zugkräftiger werden:
  1. Schreiben Sie weder zu geradlinige noch zu akademische Texte

    Das ist eines der häufigsten Probleme von Werbetextern. Achten Sie darauf, wenn Sie Werbetexte schreiben, dass Sie nicht einfach eine Kette von Ereignissen herunterleiern („Zunächst geschah dies ..., dann geschah das ... und schließlich passierte jenes ...“).

    Denn so machen Sie es Ihrem Leser viel zu leicht, im Voraus zu erkennen, worauf Sie hinauswollen. Und sobald er etwas vorwegnehmen kann, ist er innerlich weg von Ihrer Botschaft.
    In einem Werbebrief für den Kompakt-Kurs Werbetexten könnten Sie beispielsweise erläutern, wie Sie selbst als Texter zum Werbetexten gekommen sind. Beschreiben Sie das allerdings so knapp wie möglich. Sie könnten schreiben, dass Sie früher einen schlecht bezahlten, unbefriedigenden Job nach dem anderen hatten, bis Sie endlich das Werbetexten entdeckten - mit so etwas können sich die Leute identifizieren.

    Aber Sie sollten nicht viel mehr Details hinzufügen, weil das den Verkauf nicht wirklich unterstützt. Im Gegenteil, es macht diesen Teil des Werbetextes langatmig und schwerfällig. Mit dem Ergebnis, dass Sie Ihren Leser einlullen und Ihr Text uninteressant wird.

  1. Ihre Aufgabe als Werbetexter ist es, schnell auf den Punkt zu kommen

    Sie müssen es schaffen, dass der Leser sich ständig fragt: „Und was kommt jetzt?“ Formulieren Sie die einzelnen Abschnitte also in wenigen Worten und gehen Sie dann zum nächsten Punkt über.

    Denken Sie daran, dass Sie - wo immer möglich - das Geschriebene in Bezug zum Leser setzen. Das ist gar nicht so schwer. Sie könnten (kurz und knapp!) eine traurige oder dramatische Geschichte erzählen, wie im Beispiel oben, und dann überleiten:

    „Vielleicht sind Sie ja in einer ähnlichen Situation. Dann könnte - genau wie bei mir - das Werbetexten Ihre Fahrkarte in ein neues, aufregendes und sorgenfreies Leben sein!“
     
  2. Stellen Sie in Ihrer Headline immer einen Bezug zum Leser her!

    Vermeiden Sie „ich-orientierte“ Headlines. Sie wollen den Leser mit Ihrer Headline ja in Ihren Text hineinziehen. Schreiben Sie also etwas, das Ihren Leser brennend interessiert.

    Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Eine ich-orientierte Headline würde stolz berichten, dass Sie sich als Erstes eine neue Küche gekauft und diese bar bezahlt hätten. Aber an dieser Stelle weiß der Leser ja noch gar nicht, worum es in Ihrem Text überhaupt geht. Und es interessiert ihn auch nicht. Noch nicht.

    Stattdessen sollte Ihre Headline den Leser neugierig machen, zum Beispiel so:

    „Können Sie sich vorstellen, einen eigenen Goldesel zu besitzen? Das ist möglich ... wenn Sie einen einfachen Brief wie diesen schreiben können!“

    Denken Sie aber auch daran, dass Sie hier die Basis für die „große Idee“ Ihres Werbebriefs legen:

    „Großartige Dinge erwarten Sie - wenn Sie einen Brief wie diesen schreiben können.“
     
  3. Finden Sie den richtigen „Ton“ bzw. die richtige „Stimme“ für Ihren Text

    Das ist ein sehr wichtiges Texter-Prinzip. Sie wollen schließlich, dass Ihr Leser das Gefühl hat, dass Sie den Brief nur für ihn persönlich geschrieben haben - als guter Freund oder sonst jemand, der sich wirklich für ihn und sein Leben interessiert. Das schaffen Sie nicht mit einer „Stimme“, mit der Sie sich nicht wohl fühlen.

    In verschiedenen „Stimmen“ zu schreiben wird Ihnen leichter fallen, je mehr Erfahrung Sie haben. Sie haben nur eine Chance, diese Zeit abzukürzen: indem Sie schreiben ... und zwar viel schreiben! Eine gute Möglichkeit, damit anzufangen, ist, die Direct-Mail-Klassiker aus dem Kompakt-Kurs Werbetexten abzuschreiben - und zwar am besten mit der Hand, nicht mit der Schreibmaschine oder dem Computer!

    Nachdem Sie einen solchen Brief 3-mal von Hand abgeschrieben haben, schreiben Sie einen Brief an einen (imaginären) Freund, in dem Sie ihm erklären, was Sie gerade abgeschrieben haben. Versuchen Sie nicht, ihm das Produkt zu verkaufen. Arbeiten Sie stattdessen daran, dass Ihr Text natürlich und begeistert klingt.

Reichen diese 4 Strategien aus, einen hervorragenden Werbetexter aus Ihnen zu machen?

Nicht unbedingt. Aber wenn Sie sie mit all den anderen Geheimnissen und Strategien, die Sie im Kompaktkurs Werbetexten lernen, kombinieren, dann werden diese 4 Strategien auf jeden Fall einen großen Anteil daran haben, dass Sie eines Tages zu den Besten gehören.
Klicken Sie rechts auf das Video und erfahren Sie, mit welchen neuen Werbe-Ideen Sie ab sofort neue Kunden gewinnen und Ihren Umsatz steigern!

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