Erste Radiosender in Deutschland sammeln Daten über ihre Hörer. Das ermöglicht Ihnen neue Ansätze im Marketing eine direkte Ansprache über SMS oder Internet und Werbung ohne Streuverluste.
Radiosender haben sehr intensive Beziehungen zu ihren Hörern. Die Idee: Je besser man seine Hörer kennt, um so lohnenswerter wird es, mit ihnen in Kontakt zu treten. Erste Schritte in diese Richtung unternimmt gerade die Legion Telekommunikation, ein Unternehmen der Lagardère-Gruppe, um entsprechende Module bei Radiosendern zu implementieren. Im Kern geht es darum, Hörer dazu zu bewegen, auf der Website des Senders oder über Telefon personenbezogene Daten zu hinterlassen. Diese werden dort entsprechend systematisch gesammelt. Typische Daten sind:
- Alter
- Wohnort
- Beruf
- Interessen
- Reisepläne
- Auto
Zwar wird kein Hörer diese Daten auf einen Rutsch angeben, doch nach und nach so die Hoffung wird ein Bild der einzelnen Hörer in einer Deutlichkeit entstehen, die es bislang noch nicht gibt.
Radio Hamburg sammelt seit vergangenem April ... ... und nimmt damit eine Vorreiter-Stellung ein. Die Vorgehensweise ist geschickt: So hat der Radiosender schon mehrmals Karten für HSV-Spiele verlost und so einen Poolfußballinteressierter Hörer aufgebaut.
Für Unternehmen, die diese Zielgruppe haben, ist das ein hochinteressanter Adresspool. Zwar will Radio Hamburg die Daten (vorerst) nur für eigene Aktivitäten einsetzen doch das wird nicht lange so bleiben. Zumal es überregional organisierte Konkurrenz gibt: Der Dienstleister RBC (http://www.radio-b2c.de) hat bereits 1,7 Millionen Kontakte in seiner überregionalen Hörer-Datenbank erfasst, die an Werbekunden zur Nutzung vermietet werden. 18 Sender sind bei RBC unter Vertrag.
TippsWenn Sie im BtC-Bereich aktiv sind, sollten Sie mit RBC Kontakt aufnehmen. Möglicherweise können Sie jetzt via Internet und/oder SMS potentielle Kunden erreichen, die Sie in anderen Adresslisten nicht finden. Einen Versuch ist es allemal wert.