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Achtung, Rezessionsgefahr! Wie Sie sich und Ihre Unternehmens-Werbung jetzt darauf einstellen

Wenn es Unternehmen schlechter geht, dann sind als Erstes die Werbebudgets in Gefahr. Nirgends kann man so schnell Geld sparen wie durch das Zusammenstreichen der Werbebudgets. Aber was macht man dann? Abwarten, ob sich die Kunden von allein einfinden? Sicher nicht.

Denn es gibt eine Menge Maßnahmen, wie man in Rezessionszeiten erfolgreich Werbung und Marketing betreibt. Machen Sie das rechtzeitig, sind die Chancen groß, dass Sie aus einer rezessiven Wirtschaftsphase nicht nur unbeschadet herauskommen, sondern auch zu den Rezessionsgewinnern

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von  Werbepraxis aktuell gibt Ihnen 10 Praxistipps, wie Sie auch in schwierigen Zeiten mit Ihrem Marketing Erfolg haben.

1. Planen Sie kurzfristiger.
Prüfen Sie, ob Sie langfristige Verträge geschlossen haben, die Sie auch dann zu Ausgaben zwingen, wenn Sie eigentlich Ihr Budget streichen müssten. Legen Sie momentan keine Mittel durch vertragliche Bindungen fest. Anzeigenabschlüsse in Zeitungen sollten Sie nicht ganzjährig tätigen. Bei einem Streichungsbeschluss der Geschäftsleitung werden Sie sonst handlungsunfähig.

2. Geben Sie das Geld cleverer aus.  Lassen Sie die Finger von Maßnahmen, die lediglich Imagegewinne versprechen, aber keinen nachweisbaren Verkaufserfolg. In Rezessionszeiten sind nur Ausgaben vertretbar, die Umsätze generieren.

3. Bevorzugen Sie die wachstumsstarken Produktsegmente. Alles, was Sie jetzt noch fördern sollten, sind die wachstumsstarken Produktbereiche des Unternehmens. So hart das klingt: Für viele schwach laufende Produkte ist die Rezession der richtige Zeitpunkt, zu sterben.

4. Reduzieren Sie das Neukundengeschäft. Es ist leichter und damit preiswerter, Bestandskunden zu halten und zu Mehrausgaben zu bewegen, als der Konkurrenz Kunden abzujagen. Machen Sie Ihren bestehenden Kunden gute Angebote.

5. Aktivieren Sie das Empfehlungs-Marketing.
Belohnen Sie Ihre Stammkunden für Empfehlungen – auf sie dürfen Sie auch die Aufgabe der Neukundengewinnung, die Sie oben gestrichen haben, übertragen. Setzen Sie Prämien aus für jeden neuen Kunden, den ein Bestandskunde zu Ihnen bringt.

6. Überprüfen Sie Ihre Werbeinhalte. 
Im B-to-B-Bereich können Investitionen um ein Jahr verschoben werden. Machen Sie daher potenzielle Kunden auf die Einsparungseffekte und Effizienzgewinne aufmerksam, die sie durch den Kauf Ihrer Produkte und Dienstleistungen erzielen können.

7. Investieren Sie ins Internet. Google ist das Nachfrage-Tool Nummer eins. Versuchen Sie, so viele Nachfragen wie möglich auf Ihr Unternehmen zu legen. Im Klartext – optimieren Sie Ihre Webseiten, damit Sie besser gefunden werden. Schalten Sie AdWords-Kampagnen, um noch besser bei der Suchmaschine
präsent zu sein.

8. Bevorzugen Sie Direkt-Marketing statt Anzeigen
. Eines kann man bei knappen Etats nicht mehr gebrauchen: Streuverluste. Wählen Sie die direkten Zugangswege zum Kunden, die die geringsten Streuverluste haben – neben Direkt-Mailings, Telefon-Marketing, Messen vor allem auch Internetaktivitäten
Verhandeln Sie mit Ihren Partnern.

9. Anstelle die Zusammenarbeit mit wichtigen Lieferanten wie Agenturen, Beratern, Designern aus Kostengründen ganz einzustellen, sollten Sie sich gemeinsam um Lösungen bemühen. Fragen Sie Ihre Lieferanten nach Lösungsvorschlägen für eine Kostenreduktion.

10. Sehen Sie knappe Kassen als Chance.
Scheiterten bisher neue Ideen am Wagemut oder an der Bequemlichkeit der Bedenkenträger, können Sie nun ausprobiert werden.


Diese Werbemethoden sind die Rezessionsgewinner:
• Online-Marketing
• E-Mail-Marketing
• Website-Optimierung
• Suchmaschinenoptimierung
• AdWords
• Direktwerbung
• Empfehlungs-Marketing
• Mundpropaganda-Marketing


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Karin StephanKarin Stephan, Cap Gemini Ernst & Young, Bad Homburg:

„Bei uns wird der Zukunftsletter intensiv ausgewertet. Ich werde häufig von den Berater-Kollegen auf meine Ausgabe angesprochen. Da finden wir Trends aus allen Bereichen drin. Nicht nur die momentan so beliebten Technologie-Fonds! Vieles können wir sogar für unser eigenes Marketing nutzen.“

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Monika Eschborn über den Zukunftsletter

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Matthias Horx
Matthias Horx
Chefredakteur des
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