1. Keine Werbung.
Alles, was irgendwie nach Werbung aussieht, hat eine Riesenchance: nämlich die, gleich im Papierkorb zu landen. Bunt bedruckte Umschläge, vollmundige Werbesprüche oder Selbstbeweihräucherung findet den Weg in die Rundablage.
2. Sachliche Information. Erfolgskriterium Nummer 1 ist die Nennung sachlicher Fakten und Vorteile. Am besten sind nachprüfbare Fakten und Ergebnisse.
3. Hochwertige Aufbereitung. Eine hochwertige Aufbereitung, was Papier, Prospektmaterial, Bilder oder Videos angeht, ist wichtig. Es signalisiert dem Empfänger Seriosität und sagt auch: Ihr Unternehmen ist uns wichtig. Allerdings muss auch vor zu edler oder teurer Aufbereitung gewarnt werden.
Faustregel: Edler als das Unternehmen, das Sie umwerben, sollten Sie selbst nicht auftreten.
4. Zielgerichteter Dialog. Achten Sie darauf, dass Sie für unterschiedliche Ansprechpartner die passenden fachlichen Argumente wählen und dazu auch die richtige Sprache finden. Ein Brief an den Chef oder die Sekretärin darf nicht mit Fachsprache belastet sein.
Gegenüber einem Fachbereichsleiter sollten Sie allerdings zeigen, dass Sie das Fach und seine Begriffe kennen.
5. Zeitersparnis. Bitte beachten Sie bei allen Maßnahmen, dass Sie den Umworbenen nicht wertvolle Arbeitszeit stehlen. Deshalb gilt nicht nur das Gebot der Sachlichkeit, sondern auch der Sparsamkeit. Halten Sie sich kurz in Briefen oder Anrufen. Nerven Sie nicht mit Dauerakquise.