In der Direktwerbung ist schon lange bekannt, wie wichtig, es ist, den Namen des Adressaten zu nennen. Personalisierte Mailings stehen daher hoch in der Gunst von Werbern. Doch nicht nur in Werbemailings, sondern auch bei Präsentationen kann Ihnen diese Technik helfen. US-Verkaufstrainer Kevin Jameson rät: ‘Wie gewinnen Sie während Ihrer Präsentation leicht die Aufmerksamkeit der Teilnehmer? Indem Sie deren Namen nennen oder nennen lassen.’
VerkaufsManagement aktuell zeigt Ihnen, wie Sie diesen Tipp in die Praxis umsetzen und dafür sorgen, dass Sie bereits in der Anfangsphase Ihrer Präsentation bei den Teilnehmern einen ‘Stein im Brett’ haben.
Das Lieblingswort jedes Zuhörers ist sein eigener Name. Nutzen Sie diese kleine persönliche Eitelkeit zu Ihrem Vorteil: Starten Sie jede Präsentation - vorausgesetzt, die Runde ist nicht zu groß und die Teilnehmer sind einander noch nicht bekannt - mit der Bitte, sich namentlich kurz vorzustellen.
Schreiben Sie die Namen auf und wiederholen Sie anschließend jeden einzelnen: ‘Vielen Dank, Herr Müller!’, oder: ‘Danke für Ihre Vorstellung, Frau Schmidt!’ Seien Sie sich nicht zu schade nachzufragen, falls Sie einen Namen nicht richtig verstanden haben. Denn wenn Sie den Namen eines Teilnehmers falsch nennen, findet der das nicht lustig - und die anfängliche Sympathie für Sie könnte sich ins Gegenteil verkehren.
Sehr hilfreich kann es sein, wenn Sie Blanko-Tischkärtchen vorbereitet haben und die Teilnehmer bitten, darauf mit dickem Filzstift ihre Namen zu schreiben. Sprechen Sie während Ihrer Präsentation die Teilnehmer ab und zu mit Namen an. Das hat zwei positive Effekte:
1. Die Teilnehmer lernen einander kennen, treten aus der Anonymität heraus und ‘tauen auf’.
2. Ihre Präsentation kommt in der so geschaffenen Atmosphäre (‘Man kennt sich ja schon’) besser an und Sie erreichen Ihre Ziele schneller.