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Kundenschwund verhindern: 9 Warnzeichen, dass der Kunde abspringen will

veröffentlicht am 15.05.2008 unter Verkauf & Vertrieb
Der Wettbewerb ist knallhart - mit den Kunden in ständiger Kommunikation zu bleiben und selbst kleine Alarmsignale nicht zu ignorieren ist für Sie als Verkaufsleiter Pflicht. Nicht immer muss der Kunde gleich abspringen, nur weil er einmal anders reagiert als sonst. Dennoch sollte jeder Außendienstler immer den 'Feuerlöscher' griffbereit haben, um vorzubeugen.

Es ist wichtig, sofort auf alle Einwände, Bedenken und Ablehnungen einzugehen, die der Kunde bislang nie hatte. Hinter manchem vorgeschobenen Grund steckt ein Einwand, den der Kunde nicht immer nennen möchte.

Trainieren Sie Ihre Verkaufsmitarbeiter für diese Fälle, denn sie kommen öfter vor, als Sie es als Vertriebsleiter mitbekommen.

Dies ist äußerst wichtig, denn wenn Kunden von Außendienstmitarbeitern vernachlässigt werden, kündigen sie zunächst meist innerlich. Bevor sie tatsächlich zum Wettbewerber wechseln, gibt es allerdings verschiedene Anzeichen dafür, dass die Geschäftsbeziehung zu bröckeln beginnt. Wenn Ihre Außendienstler sie erkennen, können sie immer noch Maßnahmen ergreifen, die den endgültigen Bruch verhindern. Besonders wenn mehrere der Alarmsignale gleichzeitig auftreten, sollten sie schnell handeln.

Verkaufsmanagement aktuell stellt Ihnen die wichtigsten Warnsignale vor - und gibt Ihnen Praxistipps, wie Sie darauf reagieren sollten.
Keine Fragen: Wenn der bisher skeptische Kunde keine Fragen mehr an Sie stellt, sollte der Verkäufer dies auf jeden Fall hinterfragen. Ebenso, wenn der Kunde Desinteresse zeigt oder sich sogar dem Produkt verschließt, ist dies ein Alarmzeichen.

Zugeknöpft: War ein Kunde bisher immer sehr offen und ist im Gespräch plötzlich kühl und zugeknöpft, so muss der Außendienstler den Grund herausfinden. Er sollte den Kunden direkt darauf ansprechen, um zu erfahren, was ihn stört oder verärgert.

Abblocken: Der Preis ist bei allen Kunden ein kritischer Punkt. Wenn darüber bisher immer Einigung erzielt werden konnte, dann wird das bei grundsätzlich zufriedenen Kunden weiterhin der Fall sein. Blockt ein langjähriger Kunde hier bewusst ab, dann sollte der Verkäufer ihn konkret nach dem Problem fragen: 'Was müssen wir tun, damit wir Sie mit dem Produkt zufrieden stellen können?'

Zu viel Zeit verstreichen lassen: Es gibt Kunden, die ständig zögern, wenn es darum geht, etwas zu kaufen. Doch letztendlich kaufen sie. Verhält sich der Kunde hier anders als sonst, lässt er beispielsweise zu viel Zeit verstreichen oder meldet sich nicht mehr von selbst, dann ist das ein Alarmsignal. Der Außendienstler muss sofort handeln. Wenn es triftige Gründe gibt, sollte er sich um den Kunden ganz besonders kümmern, sonst wechselt er zur Konkurrenz.

Konkurrenzangebote: Kunden spielen Verkäufer ab und zu gerne gegeneinander aus, um so den Preis zu drücken. Kommt ein Kunde mit Sätzen wie: 'Bei Ihrem Wettbewerber ist das aber ...', dann versuchen Sie, so viele Details wie möglich über das Konkurrenzangebot zu erfahren.

Veränderte Gewohnheiten: Ändert der Kunde seine Kaufgewohnheiten, bestellt er nicht mehr so oft oder verzichtet auf bestimmte Produkte, sollte der Vertriebsmitarbeiter auch das hinterfragen: 'Waren Sie mit dem Produkt xy nicht zufrieden?', 'Können wir Ihnen alternativ andere Produkte anbieten?'

Weniger Referenzen: Gibt der Kunde Ihrem Unternehmen weniger Referenzen, dann sollte Ihr Mitarbeiter fragen, woran das liegt. Diese kleinen Indikatoren sind vielleicht Anzeichen für Unstimmigkeiten, die durch ein Gespräch behoben werden können.

Juristische Formulierungen Beharrt der Kunde auf bestimmten juristischen Formulierungen in Verträgen, kann das unterschiedliche Gründe haben. Der Verkäufer sollte mit dem Kunden offen über Lösungen sprechen. Vielleicht kann er ihm sogar eine bessere Alternative anbieten. Dann hat Ihr Unternehmen auf jeden Fall beim Kunden wieder Pluspunkte.

Kein persönlicher Kontakt mehr Wenn der Kunde sich bisher immer persönlich gemeldet hat, warum tut er das nicht auch jetzt? Das muss kein Alarmzeichen sein. Bestellt er wie immer seine Produkte, gibt es keinen triftigen Grund für Zweifel. Dennoch schadet es nicht, wenn die Gründe dafür bei einem Besuch hinterfragt werden.
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„In unserer Werbeagentur mit 20 Mitarbeitern bin ich im kreativen Bereich tätig und lese den Zukunftsletter seit es ihn gibt. Für mich ist er nicht nur Ideengeber, sondern auch Freizeitvergnügen: Es gibt viele spannende Themen und Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und aus der ganzen Welt. Diese Vielfältigkeit macht die Lektüre vom Zukunftsletter jedesmal wieder zu einem echten Lesevergnügen. Und nebenbei erweitert man sein Wissen und seinen Horizont. Ich bleibe bestimmt noch lange dabei.“

Michael Weber, WSP Design Werbeagentur GmbH, Heidelberg

Vorgestellt
Dr. Marion Steinbach
Dr. Marion Steinbach
Chefredakteurin von
PRPraxis

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