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Konkurrenz im Team: 2 Strategien, wie Sie konstruktiv damit umgehen

veröffentlicht am 30.07.2011 unter Verkaufsmanagement
Ein gesunder Wettbewerb unter Kollegen in Vertrieb und Verkauf ist grundsätzlich etwas sehr Positives. Allerdings gibt es auch negative Wettbewerbsstrategien, die das Ziel haben, Kontrahenten zu schädigen. Dann kann die Zusammenarbeit mit Kollegen zerstörerisch werden, wenn es um Konkurrenz und Karriere geht.
Die folgenden 2 Verhaltensweisen helfen Ihnen dabei, dass sowohl Sie selbst als auch Ihre Mitarbeiter untereinander ihre Energie nicht in Konkurrenzkämpfen vergeuden.

1. Konflikte zwischen Newcomern und "Platzhirschen" lösen: Übernehmen Sie die Führungsposition

Manche Mitarbeiter tun sich schwer damit, wenn ihnen andere etwas zu sagen haben. Daraus entwickeln sich sehr leicht destruktive Konflikte. Besonders wenn neue, junge Mitarbeiter zu einem Team stoßen, das aus bereits bewährten, einige Jahre älteren Mitgliedern besteht, die in bestimmten Bereichen Platzhirsche sind. Die Neuankömmlinge fordern meist ganz selbstverständlich Gleichrangigkeit.

Wird ihnen dieser Status verwehrt, geht nicht selten an die nächsthöhere Stelle eine Beschwerde über die "machthungrigen Kollegen", die alle nur herumkommandieren wollen.

Ihre Strategie:

Kein Mensch sagt, dass neue, junge Mitarbeiter keinen Einfluss haben sollen. Aber den müssen sie sich eben erst verdienen. Machen Sie den ehrgeizigen Neuankömmlingen deutlich, dass sie sich erst einmal unterordnen müssen. Sie als Führungskraft haben das Sagen und sich Ihre Führungsposition hart erarbeitet. Das Gleiche gilt für Mitarbeiter in Ihrem Team, die ebenfalls eine leitende Funktion erreicht haben.

Ein gutes Team braucht gute Vorgesetze und gute Gefolgsleute. Was nicht heißen muss, dass die jungen Neuen es mit Leistung und zielorientiertem Erfolgswillen nicht auch zur Führungskraft bringen können.

2. Nehmen Sie Konkurrenten sportlich

Ein sportliches Wettkampfgerangel tut der Kollegialität meist keinen Abbruch, wenn sich die Konkurrenten an die Regeln der Fairness halten. Allerdings gibt es immer wieder Menschen, die mit Konkurrenz nicht umgehen können. Dann kann es vorkommen, dass ein Machtkampf in Bösartigkeiten ausartet, die jeden Rahmen des sportlichen Wettkampfs sprengen.

Ihre Strategie:
Wenn Sie feststellen, dass Sie selbst oder auch Mitarbeiter in das Fahrwasser eines destruktiven Machtkampfs geraten, können Sie die Situation nur mit einem offenen Gespräch retten. Voraussetzung ist, dass beide an einer konstruktiven Lösung des Konflikts interessiert sind.

Gehen Sie so vor:

Setzen Sie sich an einen Tisch und versuchen Sie gemeinsam erst einmal die emotionale Ebene zu klären.
  • Persönliche Aversionen und Kränkungen werden angesprochen, jedoch ohne Schuldzuweisung.
  • Arbeiten Sie mit Ich-Aussagen und raten Sie auch Ihren Mitarbeitern dazu, auf diese Weise zu argumentieren: "Ich habe mich übergangen gefühlt ...", "Ich war wütend, weil ich das Gefühl hatte ...".
Gehen Sie dann zur Sachebene über. Versuchen Sie, wieder auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, der die Ziele beider Parteien berücksichtigt.

Fazit: Ran an die Konflikte!

Nichts wirkt lähmender auf ein Team als verborgene Spannungen zwischen den Mitgliedern oder sogar Führungskräften. Auch wenn Sie vielleicht nicht der extrovertierte oder analytische Konflikttyp sind, sollten Sie sich darin üben, Probleme so schnell wie möglich offen anzusprechen und zu lösen und dem Widersacher damit den Wind aus den Segeln nehmen.
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