Die neue Ranking-Ökonomie
Sicher ist schon jetzt: Die Bewertungsportale des Web 2.0
werden sich fest etablieren. Die heute im Web 2.0 Aktiven sind
der Rolle des passiven Konsumenten entwachsen. Web-2.0-Nutzer
bringen sich aktiv ein: als Verfasser von Weblogs, als
Co-Designer. Sie sind Prosumenten: Produzenten und Konsumenten
zugleich. Bewertungen sind ein Weg, mitzugestalten,
mitzuentwickeln, Veränderungen herbeizuführen –
wie etwa Transparenz zu schaffen. Für den prosperierenden
Online-Werbemarkt bieten die Bewertungsportale und ihre
wachsenden Nutzernetzwerke großes Marktpotenzial.
Social Home-Shopping ist die Tupper-Party der Zukunft
Wenn Sie ein neues Outfit suchen, bietet die durchschnittliche
Einkaufsstraße eine eher abschreckende Aussicht auf Erfolg,
selbst für den erfahrenen Power Shopper. Zu viele
Geschäfte, eine zu große Auswahl, zahllose
Warteschlangen, mickrige Umkleidekabinen und aggressive
VerkäuferInnen. In London haben die viel beschäftigten
Frauen in Führungspositionen häufig wenig Zeit oder
Lust, sich auf der Suche nach neuen Outfits oder Accessoires
durch Geschäfte zu schleppen. Aus diesem Grund nutzen heute
schon viele Karrierefrauen ihren „Personal Shopper“,
der sich stellvertretend für sie durch die großen
Kaufhäuser kämpft. Doch inzwischen wächst die Zahl
weiterer Angebote, die das gestresste Frauenherz höher
schlagen lassen.
Jugend im 21. Jahrhundert: Die junge Zielgruppe zwischen
Online-Hype und Offline-Sehnsucht
Auf den ersten Blick ist der eklatanteste Unterschied zwischen
den so genannten Millennials, also den zwischen 1980 und 2000
Geborenen, und allen älteren Zielgruppen im Umgang mit
Medien zu suchen. Deutsche Jugendliche haben laut einer
MTV-Studie durchschnittlich 86 Telefonnummern im Handy
gespeichert, verfügen über 55 MySpace-Freunde und
tauschen Instant Messages mit 38 Personen aus. Dennoch wäre
es fatal, die Millennials auf Begriffe wie Computerkids und
Generation@ zu reduzieren und sie alle als technikverrückte
„Nerds“ darzustellen. Die MTV-Studie zeigt ganz
deutlich, dass sich deutsche Jugendliche im internationalen
Vergleich eher im Mittelfeld der weltweiten Technikliebhaberei
bewegen. Darüber hinaus geht es ihnen nicht um die
Technologie als solche, sondern viel mehr um die dahinter
liegenden sozialen Funktionen. Wir zeigen anhand von 3
Beispielen, wie Kommunikation und Produkte für die Jugend im
21. Jahrhundert gestaltet werden müssen.
Die Zukunft der Suchmaschinen: 5 Trends
Suchwortvermarktung hat sich laut dem „Online
Vermarktungskreis“ (OVK) zum schnellstwachsenden Segment
der Werbung im Internet entwickelt. Gut 41 % der 1,9 Milliarden
Euro Investitionen in Online-Werbung entfielen 2007 auf das
Geschäft mit den Suchanfragen. Das lockt immer mehr
Suchdienstleister mit innovativen Ansätzen auf den Markt und
macht die Suche der Zukunft so multimedial wie die Inhalte, die
sie durchforstet.
Billig und benzinfrei
Mit dem 1.700 Euro billigen Discount-Wagen Nano hat Tata
Motors einen preislichen Meilenstein gesetzt. Der indische
Autobauer setzt damit voll auf den globalen
Mobilitätshunger, der vor allem durch die aufstrebenden
asiatischen Schwellenländer angefacht wird: Bis 2020 wird
die Zahl der jährlichen Neuanmeldungen auf über 90
Millionen weltweit ansteigen. Künftig werden aber auch
hierzulande, insbesondere in den urbanen Ballungsräumen,
vermehrt kleine, kostengünstige und vor allem
umweltschonende Fahrzeugmodelle sowie neuartige
Mobilitätskonzepte gefragt sein.
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