Wachstumsmarkt „Produkt-Sharing“
Nach den Zeiten des Massenkonsums, in dem es vor allem um das
Anhäufen von Besitz ging, erlebt die gesellschaftliche
Bedeutung von Eigentum derzeit einen eklatanten Wandel. Nicht
mehr „Kann ich mir das leisten?“, sondern die Frage
„Will ich mir das jetzt leisten?“ steht immer
häufiger im Vordergrund von Konsumentscheidungen. Der
Gedanke der Nachhaltigkeit spielt dabei eine ebenso große
Rolle wie der Wunsch nach maximaler Flexibilität oder die
Suche nach einem intensiven Erlebnis. Aus diesen neuen
Bedürfnissen heraus generiert sich gegenwärtig ein
neuer Markt, der vom Tauschen, Leihen und Borgen lebt.
Silver Fitness Markets
Von der Energie und Begeisterung, die (Un-)Ruheständler
aus Großbritannien an den Tag legen, könnten sich
viele jüngere Menschen noch eine Scheibe abschneiden.
Stadtgespräch in London sind derzeit
Seniorenspielplätze, Selbstverteidigungskurse für
Gehstockbenutzer sowie Backpacker-Touren für Rentner.
Point of Success: 5 Top-Trends für den Vertrieb der
Zukunft
Was interessiert den Kunden der Zukunft, wie sehen Gewinn
bringende Point-of- Sales aus, was sind die neuen Trends im
Vertrieb? 5 Thesen, die den Konsum in den nächsten Jahren
prägen werden...
Milliardenmarkt Thermoelektrik
Beim Prinzip der Thermoelektrizität macht man es sich
zunutze, dass bestimmte Leiter, die an 2 Stellen unterschiedliche
Temperaturen aufweisen, Strom erzeugen. Künftig wird so
immer öfter Energie vom Menschen direkt
„geerntet“ oder aus seiner Umgebung generiert werden,
statt sie umständlich über die Steckdose aus dem
Kraftwerk zu beziehen. Mit thermoelektrischen Materialien kann
man Wärme-„Abfall“ effektiv in nutzbaren Strom
umwandeln. Geräte, die Energie aus Temperaturunterschieden
des Körpers oder der Raumluft erzeugen, machen uns
künftig unabhängig von Netzanschlüssen, Batterien
oder Akkus. Das Marktpotenzial für die so genannten
Thermoelektrika ist daher enorm.
Geschäftsidee Instant-Apotheken
Wer will schon nach einem Haushaltsunfall, bei dem man sich
ordentlich den Knöchel verstaucht hat, von der Arztpraxis
noch in die Apotheke humpeln, um sich dort seine Salben zu holen?
Um dieses Problem zu beheben, hat sich das amerikanische
Unternehmen InstyMeds das Konzept der Sofort-Medikamentenhilfe
einfallen lassen: leicht zugängliche Automaten, aus denen
man Salben, elastische Binden, Tabletten und andere Medikamente
direkt in der Klinik oder Praxis ziehen kann, ohne zur Apotheke
fahren zu müssen. Brad Schraut, CEO von InstyMeds, nennt die
Automaten „eine Kombination von Bank- und
Getränkeautomat“: Geheimzahl rein, Pillen raus.
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