Swissness 2.0: Die neue Herausforderung für die Marke
Schweiz
Die Schweiz als Qualitätsmarke hat sich über
Jahrzehnte international verankert. Doch längst reicht es
nicht mehr aus, das weiße Kreuz auf rotem Grund auf Taschen
und TShirts abzudrucken. Schweizer Unternehmen, die sich national
wie international erfolgreich positionieren wollen, müssen
mehr bieten als Schokolade, Uhren und Bankengeheimnis. Swissness
2.0 heißt die neue Strategie, die vor allem auf die
Faktoren Glokalität und Tradition setzt.
Jute statt Tüte: Der neue Hype in London heißt
„No Plastic“
Anya Hindmarch setzte den Startschuss für den neuen
Konsumententrend mit ihrer mittlerweile legendären “I
am not a plastic bag”-Tasche aus Segeltuch. Im Gegensatz zu
ihren sonstigen Kollektionsstücken, die schon einmal bis zu
500 Euro kosten können, war das neue Must- Have bereits
für 8 Euro zu bekommen. Die einfache Schultertasche war
innerhalb von Minuten ausverkauft und löste eine Diskussion
über die Folgen echter Plastiktüten für die Umwelt
aus. Schätzungen zufolge verbraucht jeder Brite 170
Plastiktüten jährlich, von denen die meisten nicht
wieder genutzt werden, sondern auf dem Müll landen.
Die 4 wichtigsten Marketing-Trends für den neuen
Mann
„Männer weinen nicht, sie schwitzen aus den
Augen“. Mit diesen und ähnlichen halbtrockenen Claims
versucht der TV-Spartensender DMAX, Männer und
Werbekundschaft an sich zu binden. Doch dieses Stadium der Ironie
ist längst überschritten: Denn moderne Männer
suchen nach neuen Rollen jenseits des uralten Gegensatzes Macho
vs. Metrosexueller.
Das neue Zeitalter der Agro-Fusion
„Precision Farming“ nutzt Roboterschwärme,
Satelliten, Sensoren, Laser und Bildverarbeitung, um Aussaat,
Düngung und Ernte zu optimieren. „Vertical
Farming“ hingegen entwirft architektonische Visionen
für die Hightech- Selbstversorgung in den Mega-Citys von
morgen. Die Landwirtschaft kehrt in die Stadt zurück. Beide
Entwicklungen verschmelzen in der kommenden Ära der Agro-
Fusion.
Plattform für Soziopreneure
Corporate Social Responsability (CSR) ist heute zunehmend
fester Bestandteil der Unternehmenskulturen. Längst
schließen sich marktwirtschaftliche Interessen und soziales
Engagement nicht mehr aus. Neue Typen der Entrepreneurship
entstehen in diesem Kontext, für die gesellschaftliches
Engagement, Freude an der Arbeit und Geldverdienen kein
Widerspruch sind. Hilfe in der richtigen Kommunikation des
sozialen Engagements mit Mitarbeitern und der Öffentlichkeit
bietet Charity-Label.
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