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Das lesen Sie in dem Zukunftsletter, Dezember 2007

Business-Strategie „Weltkonzern light“

Small Global Player beschreibt ein neues Unternehmerbild: Klein- und Kleinstunternehmen, die in die Welt expandieren. Eine Entwicklung, die getragen wird vom Trend zur Selbstständigkeit: Knapp 30.000 Unternehmen werden jährlich in Österreich gegründet, davon die Hälfte als so genannte Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Dabei wächst die Gruppe der globalen Akteure rapide, denn die Vorteile liegen auf der Hand: klein ist wendig, schnell, ungebunden.Mit kreativen Ideen und Spezialwissen sprießen die Small Global Player in den Nischen der Weltwirtschaft.

CSR-Offices: Die neue Professionalisierung des Moral-Marketings

Corporate Social Responsibility (CSR) boomt in den USA – jener Unternehmenssektor, der sich mit den ethischen Fragen des Business auseinandersetzt und Bereiche wie Philanthropie, Arbeitnehmerrechte und umweltfreundliche Produktion umfasst. Immer mehr renommierte Unternehmen beschäftigen einen CSR-Officer, kurz CRO, also einen Top-Manager, der für die Implementierung und Ausführung solcher Praktiken in einem Unternehmen zuständig ist. Laut Einschätzung des Fachmagazins „The CRO“ werden die CSR-Abteilungen eine ähnlich explosionsartige Entwicklung durchlaufen wie in den 1990er Jahren die „Human Resources“. Während es 1990 in den USA keinen einzigen Manager gab, der für Human Resources zuständig war, sind es heute 270.000. Im CSR-Bereich fängt diese Entwicklung gerade an: Gab es Mitte letzten Jahres lediglich 12 CRO-ähnliche Positionen in den USA, sind es heute bereits mehr als 200.

Future Forecast 2008

Veränderungen in unserer Gesellschaft sind häufig auch Anlässe, um über Business- Modelle und Zukunftschancen nachzudenken.Wir haben in unserer Vorschau einige Trends für Sie zusammengefasst, die schon bald unsere Geschäfte beeinflussen werden.

Das Wikinomics-Prinzip: Die neue Kunst der Kooperation

Procter&Gamble und Boeing, eBay und Facebook,Wikipedia und Linux machen es vor: Die Wertschöpfung der Zukunft gehört den offenen Netzen.Wikinomics nennt sich die neue kooperative Weltökonomie auf Basis globaler Netze und Technologien. Dahinter verbirgt sich eine neue Art, Geschäfte zu machen, bei der Unternehmen sich öffnen, gemeinsam mit anderen Firmen und Kunden Innovationen entwickeln sowie ihr bisher streng gehütetes Eigentum freigeben und teilen. Die Öffnung nach außen erlaubt es Unternehmen, die Macht der Massenkooperation für die eigenen Zwecke nutzbar zu machen.

Kulinarisches Erbe per Mausklick

Heritage ist derzeit DAS Buzzword in den USA, wenn sich die Diskussion um Food dreht.Von Heritage Pie bis Heritage Cereals wird den Konsumenten eine Palette vermeintlich authentischer Lebensmittel verkauft. Und die sehnen sich – gesättigt von immer gleich schmeckenden Industrieprodukten – nach Produkten mit Historie und Tradition.

Lesen Sie außerdem:

  • Klimaneutrales Business
  • Neue Rekordumsätze im deutschen Online-Handel
  • Web 3.0: Das semantische Web
  • Prophylaxe Functional Food
  • Trend-Update: Ethno-Marketing


In einer Schwerpunkt-Ausgabe lesen Sie alles über „Glocal Glamour“ – Luxus in Zeiten der Weltgesellschaft

Luxus, das war lange Zeit der Duft der großen weiten Welt. Luxus ist andererseits ein Wachstumsmarkt mit unbegrenzter Halbwertszeit. Und ohne Luxus können wir uns nur schlecht ein genussvolles Leben vorstellen. Das US-Magazin „Forbes“ hat jüngst beeindruckende Zahlen zur neuen Lust auf edlen Konsum geliefert. So ist 2006 der Luxusgüter-Index, der „Cost of living extremely well index“, weltweit um 7 % gestiegen. Eine neue Lust aufs Edle und Teure kündigt sich an. Luxus ist mittlerweile ein Liebling der weltweiten Börsen. Merrill Lynchs Luxusfonds ist 2005 um 23 % und 2006 um immerhin noch 12,5 % gestiegen.Morgan Stanleys Index wuchs 2005 um 14 % und 2006 um 7 %.

Auch Versace strebt an die Börse, ebenso der Edel-Schuhfabrikant Ferragamo. Doch Luxus hat seine Bedeutung verändert. Markenvergötterung und pure Statusorientierung interessieren die Luxus-Kunden der Zukunft kaum noch. Tyler Brulé, legendärer Gründer des britischen Design-Magazins „Wallpaper“, hat das kürzlich so formuliert: „Luxury is about having things that are unique, that are not ubiquitous. Legitimacy is important; people are looking for legitimate experiences. The hollow brand is dead.“ Legitime Bedürfnisse, nachhaltiges Vergnügen, die Erdung der Luxussehnsucht – in diese Richtung marschiert künftig der Trend. Wir haben darauf reagiert und möchten Ihnen in unserem Weihnachts-Special die neuesten Entwicklungen auf dem Markt des Luxus und des Genießens erläutern. Glocal Glamour nennen wir diese neue Entwicklung, die sich bereits auf viele Branchen auszudehnen beginnt.

Glocal Glamour beschreibt einen Trend, der sich in vielen Branchen durchsetzt und der auch schon bald für Ihr eigenes Business relevant werden könnte. Glocal Glamour liefert Ihnen eine Reihe von Best Practices, an denen Sie lernen können, wie Lokales, Regionales und Herkunftsbezogenes den Sprung auf die weltweiten Märkte geschafft haben.
  • Handel: Die regionale Luxusliga
  • Food: Lokaler Luxus
  • Beverage: Die Glocal Player
  • Design: Erinnerungen und Identitäten als Lifestyle
  • Tourismus: Tradition und Luxus
  • Handwerk: Alte Zünfte erobern den Weltmarkt
  • Gesundheit: Regionale Heilrezepte für den Megamarkt Gesundheit
Zukunftsletter

So setzen Sie die Riesenchancen des 21. Jahrhunderts in erfolgreiche persönliche und berufliche Strategien um

Dr. Eike Wenzel, Autor und Chefredakteur des Zukunftsletters, gilt als der renommierteste Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Seit über 20 Jahren bereitet der Soziologe und Journalist große europäische Unternehmen, die Meinungsmacher und Entscheidungsträger in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik auf bevorstehende Veränderungen vor. Schon vor Jahren hat er die meisten Paradigmenwechsel, die sich jetzt spürbar vollziehen, beschrieben ...

Was bringt die Zukunft? Kann man sie voraussagen? Gehören Sie ab jetzt zu denen, die heute schon ein klares Bild von der Zukunft haben und ihre Erfolgs-Chancen frühzeitig nutzen.

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„Für mich als Anzeigenleiterin ist es unerlässlich, über Trends aus allen gesellschaftlichen Bereichen informiert zu sein, das ist Anregung pur. Ein riesiger Vorteil vom Zukunftsletter ist auch die Zeitersparnis, da ich in einer Informationsquelle alles Wichtige finde.“

Monika Krieger, Jahreszeiten-Verlag, Anzeigenleitung „Vital“, Hamburg

Vorgestellt
Günter Stein
Günter Stein
Chefredakteur von
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