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Das lesen Sie im Trendletter, Mai 2008

So schlagen Sie dem hohen Dollarkurs ein Schnippchen

Sie verkaufen an Kunden im Dollar-Raum? Dann rechnen Sie mit diesem Szenario: Der Dollar wird auf absehbare Zeit schwach bleiben. Der wichtigste Grund ist die Rezession in den USA. Dennoch muss der schwache Dollar, der Käufe aus dem Euro-Raum teurer macht, Ihr Exportgeschäft nicht abwürgen. Lernen Sie von Unternehmen, die Ihr Geschäft trotz Verfalls der US-Währung ausgebaut haben.

Globalisierung: Jetzt werden die Länder in der zweiten Reihe interessant

Die nächste Runde der Globalisierung wird gerade eingeleitet. Lenken Sie Ihr Interesse auf Märkte, die in den nächsten Jahren hohe Wachstumsraten versprechen. Diese Länder sind die neuen Gewinner des Wachstums der globalen Wirtschaft.

Der Kunde von morgen lebt in der Stadt

Nirgendwo wächst die Bevölkerung so stark wie im urbanen Raum. Allein am heutigen Tag gibt es wieder 160.000 neue Einwohner in den Städten. Deren Wachstum von zehn Tagen ergibt die Einwohnerzahl von Hamburg: 1,6 Millionen. Das sagt eine Prognose der UN, die die Entwicklung der Städte weltweit analysiert hat. Die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft hat angesichts dieser Fakten bereits das Zeitalter der Städte ausgerufen. Heute lebt erstmals mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, der Anteil ist so hoch wie niemals zuvor (Vergleich: Vor 30 Jahren war es erst gut ein Drittel).

Warum kein Service manchmal der beste Service ist

Rufen Sie gern in einem Callcenter an, in dem ein Sprachautomat ans Telefon geht? Kein Kunde mag diese Widrigkeiten, ebenso unbeliebt sind Warteschleifen am Telefon. Je mehr Callcenter es gibt, desto größer ist die Abneigung. Als Kunde wollen Sie bedient werden wie vom Inhaber des Ladens um die Ecke: Er kennt Sie beim Namen – ahnt, was Sie als Nächstes kaufen wollen, und empfiehlt das richtige Produkt.

Open Innovation: So schauen Sie Kunden künftig über die Schulter

Immer noch scheitern 40 bis 70 Prozent der neuen Produkte. Das ermittelte Hyve, eine Innovationsagentur, für Konsumgüter. Die Zukunftsaufgabe bleibt: Die bessere Chance auf Erfolg hat Ihre Innovation dann, wenn sie an den Interessen des Anwenders entlang entwickelt wurde. Das gelingt am besten, wenn Sie Ihre Anwender in die Wertschöpfungskette einbeziehen.

Fallstudie TA: Was tun, wenn niemand mehr das Produkt will

Woran denken Sie, wenn Sie Triumph-Adler (TA) hören? An die Traditionsmarke? An Schreibmaschinen? Jene vom Typ Gabriele war über Jahrzehnte Standard in Büros weltweit. Aber all das ist Vergangenheit. Robert Feldmeier, heutiger Geschäftsführer des Unternehmens, hat in die Gegenwart gerettet, was zu retten war: die Marke – und ihre Kernkompetenz, das Büro als Markt. Die Erneuerung, die TA durchgemacht hat, steht für die Transformation, die in vielen Geschäften stattfindet.

So geraten Sie nicht in die Outsourcing-Falle

Stellen Sie sich auf neue Bedingungen für Ihre Outsourcing-/ Offshoring-Aktivitäten ein: Die Logistik wird in den nächsten Jahren teurer. Das betrifft alle Aktivitäten in China, Indien, Rumänien, Russland und anderen osteuropäischen Ländern. Steigende Kosten schaffen hier Anpassungsbedarf, insbesondere in mittelständischen Unternehmen.

Selbstgemaltes verdrängt in Zukunft Powerpoint

Mehr Bilder, weniger Text! So werden in Zukunft im Unternehmen komplizierte Sachverhalte erläutert. Beispiel: Man sitzt im Konferenzraum. Ein großes Blatt weißes Papier hängt an der Wand. Der Geschäftsführer trägt die neue Produktstrategie vor, sein Thema erläutert er anhand einer Zeichnung. Der Filzstift in seiner Hand malt besonders dick. Nach und nach vervollständigt er sein Bild – er malt das Produkt, die Vertriebsleute als Strichmännchen, das Fabrikgebäude der Konkurrenz. Das wirkt zwar wie eine Schulstunde aus dem Jahr 1970, aber diese archaisch anmutende Vorgehensweise kommt an, die Zuhörer behalten das Gesagte im Kopf, sie können die Botschaft verstehen und akzeptieren.

Lesen Sie außerdem:

  • Medizin: Zusatzdienste schaffen neue Märkte
  • Gesundheitsmarkt: Gute Geschäfte mit dem Abschied von der Kippe
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  • Versicherungen: Grüne Policen kommen
  • Fitness: Kasteien mit Kanonenkugeln
  • So sieht Internetwerbung in Zukunft aus
  • Diese Technologien aus dem Sciencefiction-Film sind jetzt verfügbar
Trendletter

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Friedrich-Karl Otto, Wiesbaden

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Dr. Eike Wenzel
Dr. Eike Wenzel
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