So schlagen Sie dem hohen Dollarkurs ein Schnippchen
Sie verkaufen an Kunden im Dollar-Raum? Dann rechnen Sie mit
diesem Szenario: Der Dollar wird auf absehbare Zeit schwach
bleiben. Der wichtigste Grund ist die Rezession in den USA.
Dennoch muss der schwache Dollar, der Käufe aus dem
Euro-Raum teurer macht, Ihr Exportgeschäft nicht
abwürgen. Lernen Sie von Unternehmen, die Ihr Geschäft
trotz Verfalls der US-Währung ausgebaut haben.
Globalisierung: Jetzt werden die Länder in der zweiten
Reihe interessant
Die nächste Runde der Globalisierung wird gerade
eingeleitet. Lenken Sie Ihr Interesse auf Märkte, die in den
nächsten Jahren hohe Wachstumsraten versprechen. Diese
Länder sind die neuen Gewinner des Wachstums der globalen
Wirtschaft.
Der Kunde von morgen lebt in der Stadt
Nirgendwo wächst die Bevölkerung so stark wie im
urbanen Raum. Allein am heutigen Tag gibt es wieder 160.000 neue
Einwohner in den Städten. Deren Wachstum von zehn Tagen
ergibt die Einwohnerzahl von Hamburg: 1,6 Millionen. Das sagt
eine Prognose der UN, die die Entwicklung der Städte
weltweit analysiert hat. Die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft hat
angesichts dieser Fakten bereits das Zeitalter der Städte
ausgerufen. Heute lebt erstmals mehr als die Hälfte der
Weltbevölkerung in Städten, der Anteil ist so hoch wie
niemals zuvor (Vergleich: Vor 30 Jahren war es erst gut ein
Drittel).
Warum kein Service manchmal der beste Service ist
Rufen Sie gern in einem Callcenter an, in dem ein
Sprachautomat ans Telefon geht? Kein Kunde mag diese
Widrigkeiten, ebenso unbeliebt sind Warteschleifen am Telefon. Je
mehr Callcenter es gibt, desto größer ist die
Abneigung. Als Kunde wollen Sie bedient werden wie vom Inhaber
des Ladens um die Ecke: Er kennt Sie beim Namen – ahnt, was
Sie als Nächstes kaufen wollen, und empfiehlt das richtige
Produkt.
Open Innovation: So schauen Sie Kunden künftig über
die Schulter
Immer noch scheitern 40 bis 70 Prozent der neuen Produkte. Das
ermittelte Hyve, eine Innovationsagentur, für
Konsumgüter. Die Zukunftsaufgabe bleibt: Die bessere Chance
auf Erfolg hat Ihre Innovation dann, wenn sie an den Interessen
des Anwenders entlang entwickelt wurde. Das gelingt am besten,
wenn Sie Ihre Anwender in die Wertschöpfungskette
einbeziehen.
Fallstudie TA: Was tun, wenn niemand mehr das Produkt
will
Woran denken Sie, wenn Sie Triumph-Adler (TA) hören? An
die Traditionsmarke? An Schreibmaschinen? Jene vom Typ Gabriele
war über Jahrzehnte Standard in Büros weltweit. Aber
all das ist Vergangenheit. Robert Feldmeier, heutiger
Geschäftsführer des Unternehmens, hat in die Gegenwart
gerettet, was zu retten war: die Marke – und ihre
Kernkompetenz, das Büro als Markt. Die Erneuerung, die TA
durchgemacht hat, steht für die Transformation, die in
vielen Geschäften stattfindet.
So geraten Sie nicht in die Outsourcing-Falle
Stellen Sie sich auf neue Bedingungen für Ihre
Outsourcing-/ Offshoring-Aktivitäten ein: Die Logistik wird
in den nächsten Jahren teurer. Das betrifft alle
Aktivitäten in China, Indien, Rumänien, Russland und
anderen osteuropäischen Ländern. Steigende Kosten
schaffen hier Anpassungsbedarf, insbesondere in
mittelständischen Unternehmen.
Selbstgemaltes verdrängt in Zukunft Powerpoint
Mehr Bilder, weniger Text! So werden in Zukunft im Unternehmen
komplizierte Sachverhalte erläutert. Beispiel: Man sitzt im
Konferenzraum. Ein großes Blatt weißes Papier
hängt an der Wand. Der Geschäftsführer trägt
die neue Produktstrategie vor, sein Thema erläutert er
anhand einer Zeichnung. Der Filzstift in seiner Hand malt
besonders dick. Nach und nach vervollständigt er sein Bild
– er malt das Produkt, die Vertriebsleute als
Strichmännchen, das Fabrikgebäude der Konkurrenz. Das
wirkt zwar wie eine Schulstunde aus dem Jahr 1970, aber diese
archaisch anmutende Vorgehensweise kommt an, die Zuhörer
behalten das Gesagte im Kopf, sie können die Botschaft
verstehen und akzeptieren.
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