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Das lesen Sie in dem Trendletter, Oktober 2007

Auch mit kleinsten Zielgruppen lässt sich künftig Geld verdienen

Es lebe das Nischen-Unternehmen: Ausgefallene Angebote versprechen im Zeitalter des Internet ein hervorragendes Geschäft. Denn die alten Begrenzungen gibt es nicht mehr. Früher galt: Nische gleich kleines Geschäft. Künftig aber kann jeder Nischen-Anbieter seine Kunden auf dem globalen Markt gewinnen.

Kreationismus: Wie die neue Weltanschauung auch in Europa Fuß fasst

Auf dem Markt für Sinnstiftung gibt es einige Bewegung: Die Kreationisten waren einst eine Außenseiter- Gemeinschaft in den USA. Jetzt gewinnen sie immer mehr Anhänger auch in Europa – mit Folgen für Schulen, Medienindustrie, Kirchen und Wissenschaft.

Internet II: Gewinnen Sie Freunde – und neue Kunden

Der Präsidenten-Wahlkampf in den USA liefert derzeit eine interessante Vorlage – er zeigt nämlich, wie in Zukunft das Marketing funktionieren könnte: Danach gehört es zur Aufgabe des Unternehmens von morgen, möglichst viele Online-Freundschaften zu schließen. Aus diesen Freunden können später Kunden werden.

Was Sie vom Ideen-Champion Apple lernen können

Apple, das Computer-Unternehmen, bestimmt derzeit die Regeln in seiner Branche. Kunden bewundern die Produkte, das können Sie selbst erleben: Suchen Sie einen der firmeneigenen Läden auf, dann spüren Sie die fast religiöse Verehrung, die die Rechner erfahren.

Zukunftsmanagement: Neue Werkzeuge, die Sie weiterbringen

„Wie kann ich im Geschäft rechtzeitig von wichtigen Trends profitieren?“ und „Wie mache ich mein Unternehmen zukunftsfähig?“, diese beiden Fragen stellen Leser regelmäßig der Trendletter-Redaktion. Für uns ein Anlass, Sie auf einige Handreichungen aufmerksam zu machen:

Fallstudie: So gleicht Scout natürlichen Kundenschwund aus

Eine bahnbrechende Idee: „Kinder sollen farbenfrohe, ultraleichte Schulranzen haben“, sagt sich Alfred Sternjakob. Der Unternehmer setzt seine Idee in die Tat um, bringt Ranzen aus Kunststoff-Gewebe heraus – und fegt damit die bislang üblichen Leder-Ranzen vom Markt.

Auslagern geht in die zweite Runde

Outsourcing ja, aber nicht um jeden Preis nach Übersee, das ist künftig die gängige Praxis. Stellen Sie diese Fragen, wenn bei Ihnen ein Vorhaben ansteht:

So sichern die Hidden Champions ihren Vorsprung

Was können Sie von mittelständischen Weltmarktführern lernen? Die Antworten gibt das neue Buch von Hermann Simon, Chairman von Simon-Kucher, einer Unternehmensberatung, der das Thema bereits vor 11 Jahren erstmals untersucht hatte. Die wichtigsten Empfehlungen fasst der Trendletter für Sie zusammen:

Warum jeder Euro für Gesundheit die Rendite stärkt

Zivilisationsrisiken wie Überernährung oder Bewegungsmangel sowie die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen gefährden langfristig die Produktivität von Unternehmen. Einen Ausweg bietet betriebliche Gesundheitsvorsorge. Nach einer Studie der Harvard Medical School bringt jeder Dollar, den Unternehmen in Fitness-Programme stecken, 3,75 Dollar Gewinn durch erhöhte Produktivität.

So halten Sie Mütter als Mitarbeiter

Selbst wenn die Bundesregierung 750.000 zusätzliche Krippenplätze schafft, werden auch künftig viele Eltern leer ausgehen, sagen Experten. Unternehmen erhöhen ihre Attraktivität als Arbeitgeber, indem sie eigene Kinderbetreuung organisieren. Das geht auch ohne teuren Betriebskindergarten:

Zukunftsmärkte I: Wer vom Klimawandel profitiert

Ob zwei, drei oder vier Grad – der Temperaturanstieg ist nicht mehr aufzuhalten, sagen Forscher. Selbst wenn alle Kraftwerke und Autos sofort stillgelegt würden, ginge die Erwärmung noch Jahrzehnte weiter, so die Prognose der Wissenschaft. Trotz aller Hiobsbotschaften gibt es aber auch Branchen, die vom Klimawandel profitieren werden. Hier einige Beispiele:

Gehen Sie künftig per Satellitenfoto auf Kundensuche

Wenn Kunden bei Jay Saber anrufen und wissen wollen, was die Reparatur ihres Daches kostet, bekommen sie minutenschnell eine Auskunft. Denn der Dachdecker aus Redwood City/Kalifornien fährt nicht zum Haus des Interessenten, um dort Maß zu nehmen, sondern erstellt den Kostenvoranschlag am Computer – mithilfe von Satellitenbildern, die kostenlos im Internet einsehbar sind. Das Bildmaterial von Google Earth etwa ist so gut, dass sich selbst aus der Vogelperspektive Größe und Zustand des Dachs gut abschätzen lassen.

Lesen Sie außerdem:

  • Internet I: Jeder kann in Zukunft seine Mitmenschen gezielt ausforschen
  • Einbruch in Ihre Fabrik – ohne Brecheisen
  • Klarer Fokus schützt nicht vor dem Flop
  • Experiment lässt Leben und Arbeit verschmelzen
  • Zukunftsmärkte II: Muslime sind als Zielgruppe noch unterversorgt
  • Supermärkte I: In Zukunft gibt es an der Kasse auch Kredite
  • Supermärkte II: Wie die Grenze zum Restaurant verschwindet
  • Internet: Jetzt stürmen die Grundschüler ins Netz
  • Boom-Märkte: Update
  • Vorsicht vor diesen Marketing-Methoden!
  • Strom nach dem Luftballon-Prinzip speichern
  • Kluge Ampel verhindert Unfälle
  • Baubotanik: Eine Brücke, die von selbst wächst
  • Regeln Sie Ihren digitalen Nachlass
  • Stativ für Selbstporträts
  • Kerzenschein vom Handy-Display
  • Handy für Diabetiker
  • Nüsse für Netzwerker
  • Gefährliche Konstruktionen aus Lego
  • Die Tipps der besten Hobby-Anleger
  • Fahrrad mit Beiwagen
Trendletter

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Mario Kleint, Franks Agentur, Dresden

Vorgestellt
Günter Stein
Günter Stein
Chefredakteur von
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