Auch mit kleinsten Zielgruppen lässt sich künftig
Geld verdienen
Es lebe das Nischen-Unternehmen: Ausgefallene Angebote
versprechen im Zeitalter des Internet ein hervorragendes
Geschäft. Denn die alten Begrenzungen gibt es nicht mehr.
Früher galt: Nische gleich kleines Geschäft.
Künftig aber kann jeder Nischen-Anbieter seine Kunden auf
dem globalen Markt gewinnen.
Kreationismus: Wie die neue Weltanschauung auch in Europa
Fuß fasst
Auf dem Markt für Sinnstiftung gibt es einige Bewegung:
Die Kreationisten waren einst eine Außenseiter-
Gemeinschaft in den USA. Jetzt gewinnen sie immer mehr
Anhänger auch in Europa – mit Folgen für Schulen,
Medienindustrie, Kirchen und Wissenschaft.
Internet II: Gewinnen Sie Freunde – und neue
Kunden
Der Präsidenten-Wahlkampf in den USA liefert derzeit eine
interessante Vorlage – er zeigt nämlich, wie in
Zukunft das Marketing funktionieren könnte: Danach
gehört es zur Aufgabe des Unternehmens von morgen,
möglichst viele Online-Freundschaften zu schließen.
Aus diesen Freunden können später Kunden werden.
Was Sie vom Ideen-Champion Apple lernen können
Apple, das Computer-Unternehmen, bestimmt derzeit die Regeln
in seiner Branche. Kunden bewundern die Produkte, das können
Sie selbst erleben: Suchen Sie einen der firmeneigenen Läden
auf, dann spüren Sie die fast religiöse Verehrung, die
die Rechner erfahren.
Zukunftsmanagement: Neue Werkzeuge, die Sie
weiterbringen
„Wie kann ich im Geschäft rechtzeitig von wichtigen
Trends profitieren?“ und „Wie mache ich mein
Unternehmen zukunftsfähig?“, diese beiden Fragen
stellen Leser regelmäßig der Trendletter-Redaktion.
Für uns ein Anlass, Sie auf einige Handreichungen aufmerksam
zu machen:
Fallstudie: So gleicht Scout natürlichen Kundenschwund
aus
Eine bahnbrechende Idee: „Kinder sollen farbenfrohe,
ultraleichte Schulranzen haben“, sagt sich Alfred
Sternjakob. Der Unternehmer setzt seine Idee in die Tat um,
bringt Ranzen aus Kunststoff-Gewebe heraus – und fegt damit
die bislang üblichen Leder-Ranzen vom Markt.
Auslagern geht in die zweite Runde
Outsourcing ja, aber nicht um jeden Preis nach Übersee,
das ist künftig die gängige Praxis. Stellen Sie diese
Fragen, wenn bei Ihnen ein Vorhaben ansteht:
So sichern die Hidden Champions ihren Vorsprung
Was können Sie von mittelständischen
Weltmarktführern lernen? Die Antworten gibt das neue Buch
von Hermann Simon, Chairman von Simon-Kucher, einer
Unternehmensberatung, der das Thema bereits vor 11 Jahren
erstmals untersucht hatte. Die wichtigsten Empfehlungen fasst der
Trendletter für Sie zusammen:
Warum jeder Euro für Gesundheit die Rendite
stärkt
Zivilisationsrisiken wie Überernährung oder
Bewegungsmangel sowie die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen
gefährden langfristig die Produktivität von
Unternehmen. Einen Ausweg bietet betriebliche
Gesundheitsvorsorge. Nach einer Studie der Harvard Medical School
bringt jeder Dollar, den Unternehmen in Fitness-Programme
stecken, 3,75 Dollar Gewinn durch erhöhte
Produktivität.
So halten Sie Mütter als Mitarbeiter
Selbst wenn die Bundesregierung 750.000 zusätzliche
Krippenplätze schafft, werden auch künftig viele Eltern
leer ausgehen, sagen Experten. Unternehmen erhöhen ihre
Attraktivität als Arbeitgeber, indem sie eigene
Kinderbetreuung organisieren. Das geht auch ohne teuren
Betriebskindergarten:
Zukunftsmärkte I: Wer vom Klimawandel profitiert
Ob zwei, drei oder vier Grad – der Temperaturanstieg ist
nicht mehr aufzuhalten, sagen Forscher. Selbst wenn alle
Kraftwerke und Autos sofort stillgelegt würden, ginge die
Erwärmung noch Jahrzehnte weiter, so die Prognose der
Wissenschaft. Trotz aller Hiobsbotschaften gibt es aber auch
Branchen, die vom Klimawandel profitieren werden. Hier einige
Beispiele:
Gehen Sie künftig per Satellitenfoto auf
Kundensuche
Wenn Kunden bei Jay Saber anrufen und wissen wollen, was die
Reparatur ihres Daches kostet, bekommen sie minutenschnell eine
Auskunft. Denn der Dachdecker aus Redwood City/Kalifornien
fährt nicht zum Haus des Interessenten, um dort Maß zu
nehmen, sondern erstellt den Kostenvoranschlag am Computer
– mithilfe von Satellitenbildern, die kostenlos im Internet
einsehbar sind. Das Bildmaterial von Google Earth etwa ist so
gut, dass sich selbst aus der Vogelperspektive Größe
und Zustand des Dachs gut abschätzen lassen.
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