Tourismustrends: Authentisches Reisen für Anspruchsvolle
Der Reiz liegt nicht nur im Wegfall der Hotelkosten: Fast automatisch lernen die Reisenden neue Leute kennen und erleben ein Land auf eine ganz persönliche Art und Weise. Die Vermieter sind in erster Linie Gastgeber. 2 Beispiele:
- Das Wiener Ehepaar Mazakarini macht seit 2 Jahren seine Wohnung im 4. Wiener Gemeindebezirk Übernachtungsgästen zugänglich. Die Räumlichkeiten könnten als Teil des Anwesens im Schloss Schönbrunn durchgehen: barock eingerichtete Schlafgemächer, Kronleuchter, vergoldete Spiegel, handgeschnitzte Holzstühle und Vitrinen mit edlem Porzellan. Die Zimmer kosten zwischen 20 und 60 Euro pro Nacht. Die Nachfrage ist so groß, dass das Ehepaar Mazakarini oftmals in einer Zweitwohnung schlafen muss, weil für sie selbst kein Platz mehr ist.
- Auch die Wienerin Sibylle Fellner-Kisler lädt Touristen zu sich nach Hause ein. Allerdings nicht zum Übernachten, sondern zum Essen. Sie bekocht ihre Gäste mit typisch österreichischen Feinschmeckermenüs. „Hofzeile 27“ lautet sowohl die Adresse ihrer Privatwohnung als auch der Name des Private-Dinner-Restaurants, das sie in ihrer geräumigen Wohnküche betreibt. Wer einen Tisch zum Abendessen möchte, muss sich zunächst im Internet anmelden, bevor er Einlass erhält.







