veröffentlicht am 11.08.2009 unter Trends & Zukunft
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Do-it-yourself: Boom jetzt auch im Luxussegment

Gemanagte Weingüter boomen. Prinzip: Die Kunden erwerben ihre eigene Parzelle, die sie selbst bewirtschaften können. Fehlt ihnen dafür die Zeit, übernimmt der Betreiber diese Arbeiten. Beispiel: Am Fuß der argentinischen Anden entstehen derzeit 101 Hektar parzellierter Weinberg (www.vinesofmendoza.com).
Anmelderekorde verbuchen derzeit amerikanische Schulen, die Amateuren beibringen, ihr eigenes Haus zu bauen. Lehrplan: Holzwände errichten, Isolierung, Verlegen der Elektrik. Die Schulen liegen meist in Feriengebieten. Beim Shelter-Institute kostet ein dreiwöchiger Kurs 1.000 Dollar (www.shelterinstitute.com).

Wichtig: Der neue Spaß am Selbstbauen wird nicht (nur) vom Sparen getrieben. Indiz: Das typische Haus Marke Eigenbau hat in Großbritannien eine Fläche von 213 qm und ist damit doppelt so groß wie ein Durchschnittshaus.

Unsere Einschätzung: Die schon vorhandene Do-it-yourself-Welle wird von der Rezession nur verstärkt. Wahrer Treiber der Bewegung: Immer mehr Konsumenten wollen sich mit Dingen umgeben, die sie selbst geschaffen haben, und suchen das Authentische. Deshalb bedeutet DIY nicht automatisch auch billig.
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