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Wie Mood-Branding das Marketing von morgen prägt
Die Markenhersteller dürfen hoffen: Der Wert ihrer Produkte wird endlich wieder höher eingeschätzt. Das macht den Weg frei für eine neue Beziehungskultur zwischen Produzent und Konsument. Nicht wenige Marketingberater fordern derzeit eine Emotionalisierung der Kundenbindung. Bei McDonald’s (Slogan: „I’m lovin’ it“) und Mini („Is it love?“) hat man die Vorteile einer emotionalen Kommunikation ebenfalls bereits entdeckt. Nun gehen die Theoretiker laut Zukunftsletter noch einen Schritt weiter:
- Eine neue Begegnungskultur fordert etwa Diplom-Psychologin Patricia von Papstein. „Unternehmen, die ihre Wünsche an die Zukunft mit ihren Kunden teilen, öffnen neue Dimensionen für ihr Marktterrain.“
- Psychologe Stephan Grünwald vom Kölner Rheingold-Institut warnt in diesem Zusammenhang vor immer neuen Line Extensions: „Eine Marke gewinnt an Charme, wenn sie sich auf das konzentriert, was sie wirklich kann. Und wenn sie das, was sie wirklich kann, mit Liebe und Leidenschaft betreibt.“
- Und Medien-Anwalt Peter Schotthöfer aus München verweist darauf, dass es nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs jetzt grundsätzlich unbedenklich ist, wenn sich Werbung nicht nur auf Sachangaben beschränkt, sondern auch Gefühle anspricht (BGH, 20.9.2005, Az. I ZR 55/02 ). Damit ist der Weg frei für werbliche Appelle an die großen Gefühle der Verbraucher.
Zukunftsletter-Tipp: So können Sie Ihr Business emotionaler gestalten: - Versuchen Sie, Ihre Kunden als Kritiker in Meinungsportalen zu gewinnen: Arbeiten Sie mit Ihren Kunden in Produktkliniken zusammen, in denen Sie sich Verbesserungsvorschläge für Ihre Produkte geben lassen, oder wecken Sie die Spielleidenschaft Ihrer Kunden in einschlägigen Kundenclubs.
- Emotionalisieren Sie Ihre Corporate Language:
Wer auf der Suche nach Hilfestellung zum Aufbau einer neuen und engeren Kundenbeziehung ist, kann sich neuerdings an Experten wie die Werbeagentur Love Economy wenden. - Setzen Sie auf so genanntes Mood-Branding:
Bei Jogurthersteller Ehrmann hat man den Slogan „Ehrmann. Keiner macht mich mehr an“ mit einem Presenting der Sat.1-Show „Nur die Liebe zählt“ kombiniert. Und vom Eulberg Project aus Berlin gibt es das erste Deodorant aus biologischem Anbau mit dem überzeugenden Namen: „Liebling“.
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„Der Zukunftsletter versorgt unsere sieben Pflegeeinrichtungen mit vielen neuen Anregungen und spannenden Zukunftsvisionen. Das Schöne an diesem Dienst ist, dass man nicht nur beruflich, sondern auch im privaten Bereich ganz viel findet, was man nutzen und umsetzen kann.“
Birgit Nalke, Zentralverwaltung der Pflegeheime Rita Münch, Neuhausen/Erzgebirge
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