Hürde 1: Viele Klone, wenig Unterscheidungskraft. Sie tragen fantasievolle Namen wie mobiqpons.com, shooger.com, vouchacha.com, couponsherpa.com, cellfire.com (USA), oportunista.com (ESP), cupoco.com, mymobai.de, coupies.de, yoose.com (D) oder vooch.at (AT) - und haben alle eines gemeinsam:
Sie liefern Nutzern ihrer App ortsbezogene Coupons direkt aufs Handy. Der Kampf um Marktanteile hat also begonnen, und nur wenige werden sich nach dem ersten Hype am Markt bewähren können.
Trendwinner: Wer Filialisten und große Franchise-Häuser als Partner für Coupon-Kampagnen gewinnt, profitiert von der größeren medialen Aufmerksamkeit. So konnte das Kölner Startup Coupies nicht nur den Hähnchenbrater KFC davon überzeugen, digitale Rabattmarken zur Kundenbindung und Neukundengewinnung einzusetzen.
Auch der Babyausstatter Babywalz mischt nun im Mobile Couponing mit. Zudem wird die bis September 2010 befristete Kampagne auf dem Mütter-Netzwerk maminetz.de empfohlen. Insgesamt konnte Coupies bereits 100 überwiegend kleinere Partner für Rabatt-Coupons gewinnen (
www.coupies.de).
Hürde 2: Hardware am Point-of-Sale und Real-Time-Messbarkeit. Mobile Couponing wird erst mit der flächendeckenden Etablierung von Scannern und Standards der Entwertung von digitalen Rabattmarken auf Handydisplays einen wachsenden Anteil am Couponing-Boom haben.
Trendwinner: In den USA macht gerade das Unternehmen MDot Network auf sich aufmerksam. Ausgestattet mit 1,2 Millionen US-Dollar Risikokapital, will der Dienstleister im Hintergrund der Mobile-Couponing-Technik für mehr Messbarkeit und Sicherheit bei der Abwicklung des digitalen Rabattmarkeneinsatzes sorgen.
Vor allem die Einbindung in bestehende Kundenbindungsprogramme wie Kundenkarten sieht das Unternehmen als profitables Geschäftsfeld (
www.mdotnetwork.com).