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Mit diesen Mitarbeiter-Typen sollten Sie in Zukunft rechnen
Generation Praktikum, Freeta, prekäre Arbeitsverhältnisse - diese Schlagworte beschreiben in Umrissen die Arbeitsverhältnisse der Zukunft. Der Trendletter stellt sie Ihnen hier vor - so können Sie sich jetzt schon auf die veränderte Situation vorbereiten: - Praktikanten werden für viele wissensgetriebene Unternehmen zum ständigen Arbeitskräfte-Reservoir. Diese niedrig bezahlten Mitarbeiter übernehmen leicht anlernbare Tätigkeiten.
Weil ständig eine gewisse Anzahl von Praktikanten im Einsatz ist, kann ein konstanter Anteil des Arbeitsanfalls damit abgedeckt werden. In begehrten Professionen entwickelt sich das Langzeit-Praktikum (manchmal auch unbezahlt) zum Eingangskanal in die Berufstätigkeit, z. B. Werbeagenturen, Architekten, Medienproduktion, aber auch Konzern-Unternehmen.
- Freie Projektarbeiter sind für japanische Unternehmen schon heute Standard. 4 Mio. Arbeitskräfte gehören zur Klasse der so genannten Freeta, die ohne Festanstellung auf begrenzte Zeit für ein Unternehmen arbeiten, Einsatzdauer zwischen 3 Monaten und 2 Jahren.
Auch in Europa wird sich diese Entwicklung verstärken. Unternehmen suchen für viele Aufgaben nach Alternativen zur Festanstellung. Plattformen, die Nachfrager und Anbieter von Projektarbeiten im Internet verknüpfen, werden zur Quelle von Arbeitskräften auf Zeit.
Denkbar ist auch die Ersteigerung von Kapazitäten im Netz, etwa über eBay oder vergleichbare Anbieter. Sinkende Transaktionskosten (Breitband-Internet, mobiles Internet, Billigflüge) und verbesserte Möglichkeiten der Kontrolle und Qualitätssicherung werden zu einem raschen Wachstum dieses Typs Arbeitsmarkt führen. - In Deutschland kommt der Niedriglohnsektor durch die Hintertür. Überangebot an gering Qualifizierten schafft Lohnkonkurrenz, in individuell ausgehandelten Verträgen sinken die Stundenlöhne.
Reinigungskräfte, Bewachungspersonal, Lagerhelfer, Gartenhelfer, Bauhelfer, ausländische Erntehelfer, Gastronomiekräfte - in all diesen Berufen wird sich der Status des Multijobbers etablieren: Ein Arbeitsverhältnis reicht für den Lebensunterhalt nicht mehr aus (deshalb: prekäre Arbeitsverhältnisse), der Mitarbeiter geht nach Arbeitsschluss in Job A weiter zum Job B. Auf diese Weise werden die 35- und 37-Stunden-Wochen ausgehöhlt.
Um ihren Lebensstandard zu sichern, schaffen viele Multijobber 50 oder 60 Stunden, Wochenende inklusive. Folgen aus Unternehmenssicht: abnehmende Bindung der Mitarbeiter an den Betrieb, mehr Kontrolle und Qualitätsüberwachung nötig, da viele Beschäftigte häufig müde und unkonzentriert sind.
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„Ich finde, dass VerkaufsManagement aktuell ein äußerst guter und kompetenter Ratgeber ist: Ob Mitarbeiterführung, strategische Gespräche mit Kunden oder Verhandlungen mit der Geschäftsführung, hier werden alle Bereiche abgedeckt. Viele der aktuellen Tipps werden auch intern bei uns im Unternehmen für andere Bereiche adaptiert und umgesetzt. Für mich ist VerkaufsManagement aktuell sowohl für meine Abteilung als auch für mich persönlich ein großer Gewinn.“
Thomas Koshold, Hagen
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