Der amerikanische Handy-Hersteller PetsMobility nimmt eine neue Kundengruppe ins Visier: Haustiere. Das Unternehmen hat ein Mobiltelefon für Hunde und Katzen entwickelt. Es wird am Halsband getragen. Das Telefon nimmt automatisch ab, sobald das Herrchen anruft.
Eine Freisprechanlage überträgt die Laute des Tieres. Außerdem ist an dem Gerät ein roter Notfallknopf angebracht - für den Fall, dass das Tier verloren geht. Drückt der Finder den Knopf, ruft das Handy automatisch den Besitzer an. Ein Preis für das Gerät steht noch nicht fest.
Marktentwicklung: Derzeit werden pro Jahr 600 Millionen Mobiltelefone weltweit verkauft. Während das Wachstum mit Mainstream-Kunden in den Industrieländern bereits abflacht, wächst der Markt, etwa in Afrika, noch stark. Die Strategie der Mobilfunkhersteller: neue Kundengruppen erschließen.
Das britische Unternehmen Communic8 hat ein Telefon für Vierjährige vorgestellt; die koreanische Konkurrenz SK Telecom bietet solche Geräte sogar mit Satellitenortung für die Eltern an.
Neben Kindern, Hunden und Katzen werden auch zunehmend Maschinen mit Mobilfunkmodulen ausgestattet (Fachwort: Machine-to-Machine, M2M). Ein japanischer Bulldozer etwa alarmiert selbstständig einen Mechaniker, wenn ein technisches Problem auftritt. Experten schätzen, dass auf jeden menschlichen Mobilfunkkunden bald zwei Maschinen kommen.
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