Dass reale Firmen virtuelle Präsenzen in Online-Games unterhalten, zeigte Second Life. Mehr als Werbung für das eigene Unternehmen und Festigung der Markenwerte waren bisher allerdings nicht drin.
Nun erweitern die Entwickler des Videoportals Sevenload die Einsatzmöglichkeiten von Web-Games um die Ebene des Personal- Marketings.
Wie das geht, zeigen die Redakteure des Informationsdienstes Zukunftsletter:
Ähnlich wie bei Second Life können die Fimen in einem Spiel von Sevenload, bei Fliplife.de, einen Online Ableger unterhalten. Als erstes Unternehmen hat Bayer von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht mit der klar definierten Zielsetzung, damit ein neues Bewerber-Tool zu installieren.
Wer bei Bayer im Spiel Fliplife vorbeischaut, kann nicht nur an Projekten in Progress partizipieren, etwa ein neues Gezeitenkraftwerk testen oder Roboterskelette entwickeln, sondern sich auch über reale Stellenausschreibungen des Konzerns informieren. Geplant sind etwa Praktika und Kennenlern-Gespräche für Top-Spieler des virtuellen Unternehmens.
Dafür ist es ratsam, sich von Level 3 (Feldforscher) an Level 10 (Nobelpreisträger) heranzutasten. Für alle Beteiligten dieses Projekts handelt es sich dabei um eine Win-win-Situation:
Die Spieleentwickler verdienen an den Lizenzen für ihre Web-Präsenzen, die Unternehmen verbessern ihr Image und gewinnen neues Personal, die Spieler können in wirklichkeitsnahen Spiel-Umgebungen spannende Erfarhungen sammeln - bis zum Traumjob ist alles drin