Kinder der Baby-Boomer drängen ins Arbeitsleben. Diese zwischen 1978 und 2000 Geborenen nehmen in den kommenden Jahren ihre Berufstätigkeit auf. Experten nennen die Altersgruppe Generation Why - Why, weil sie alles in Frage stellen.
Die Trendletter-Redaktion meint: Damit sollten Sie in der Arbeitswelt rechnen:Die Generation Why legt keinen Wert auf Titel, sie hat auch keinen Respekt vor Hierarchien, weil das als Zeitverschwendung empfunden wird. Wenn etwas nicht passt, wird das sofort zum Thema, egal gegenüber wem im Betrieb.
Die Kinder der Baby-Boomer wurden von ihren Eltern verwöhnt und bekamen alles geboten. In gleicher Weise verlangen sie nun von ihren Arbeitgebern eine individualisierte Karriere mit Perspektive. Bei 80-Stunden-Wochen allerdings winken die meisten ab, weil das Privatleben hoch im Kurs steht. Im Beruf wollen sie wechselnde Aufgaben haben und ständig Neues lernen - was sie am meisten scheuen, sind monotone Arbeit und Leerlauf.
Trendletter-Hinweis: Die mit Personalcomputer, SMS und Mobilfunk Aufgewachsenen wollen auf alles eine Antwort, und zwar sofort. Feedback, das Sie als Führungskraft geben, darf nicht warten: Sie wollen es täglich (nicht nur einmal im Jahr, im Personalgespräch).