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Demographie: Worauf sich die schrumpfenden Regionen Deutschlands einstellen sollten

veröffentlicht am 06.07.2010 unter Trends & Zukunft
Deutschland schrumpft - aber nicht überall. Auf diese Sichtweise werden sich künftig auch die Unternehmen einstellen.
Was zu erwarten ist: Es gibt eine zweigeteilte Entwicklung: mit wachsender Bevölkerung in Regionen wie Düsseldorf-Köln-Bonn und Rhein/Main sowie Oberrhein und Großraum München - daneben aber wird es Regionen geben, die in den nächsten Jahrzehnten 10 bis 40 Prozent ihrer Einwohner verlieren: Ruhrgebiet, Saarland, westliches Niedersachsen und Mitteldeutschland.

Die Schrumpfregionen werden diesen Wandel einleiten:

Straßenmaut für alle
Die Kosten der Verkehrswege pro Kopf steigen. Das ist nur durch ein allgemeines Nutzungsentgelt aufzufangen.

Abbau an der Peripherie
Um die Kosten der Infrastruktur zu senken, ziehen sich die Städte auf ihren Kern zurück: Kanalisation, Wasserversorgung und Energienetz werden vom Rand kommend straßen- und viertelweise zurückgebaut, weil das öffentliche Netz sonst nicht mehr bezahlbar ist.

Konzentration

Öffentliche Leistungen wie Schulen und Museen, aber auch private Angebote wie Handel und Freizeit-Dienstleistungen werden sich in den Entleerungsgebieten an wenigen Orten konzentrieren. An ungünstigen Standorten verschwinden diese Angebote mitunter gänzlich.
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„Bei uns wird der Zukunftsletter intensiv ausgewertet. Ich werde häufig von den Berater-Kollegen auf meine Ausgabe angesprochen. Da finden wir Trends aus allen Bereichen drin. Nicht nur die momentan so beliebten Technologie-Fonds! Vieles können wir sogar für unser eigenes Marketing nutzen.“

Karin StephanKarin Stephan, Cap Gemini Ernst & Young, Bad Homburg


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Dr. Eike Wenzel
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