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Das zwitschernde Unternehmen: Wie Sie Ihren Social-Media-Start vorausschauend bewältigen

veröffentlicht am 19.07.2010 unter Trends & Zukunft
Bislang gibt es bei vielen deutschen Unternehmen noch keine Twitter-Strategie. 70 % der Firmen verbieten ihren Mitarbeitern die Nutzung von Twitter während der Arbeitszeit.
Es könnte sein, dass diese Unternehmen die Zukunft verpassen. Wir haben jedenfalls 4 Strategien ausgemacht, mit denen sich zukunftsoffene Unternehmen auf jeden Fall beschäftigen müssen, sollten sie über Social Media nachdenken.

1. Kein PR-Feigenblatt:
Wenn Sie sich entschließen, Social Media in Ihrem Unternehmen zu implementieren, sollten Sie sich zunächst die Frage stellen, wie Sie Ihre Aktivitäten koordinieren.

Eins steht zum momentanen Zeitpunkt bereits fest: Wenn Sie Social Media nicht nur zu Imagezwecken nutzen wollen, sollten Sie dafür eine zentrale Abteilung schaffen, denn Facebook & Co. werden vielerorts bereits in Marketing, Kommunikation, PR, Logistik und Vertrieb eingesetzt.

2. Herrschen und Regeln:
Irgendwann in den nächsten 5 Jahren wird man sich fragen, ob man weitere Marketingaktionen um die traditionelle Familie herumbauen sollte. Fastfood-Ketten werden mit den Family-Van-Taxi-Müttern (und vor allem der Entourage an Kindern) beträchtliche Umsatzanteile verlieren.

3. Herrschen und Zuhören:
Bevor Sie zielführende Guidelines für Ihre Mitarbeiter formulieren können, sollten Sie sich selbst bewusst sein, dass sich mit dem Sprung in die Social Media Ihre Kommunikationswelt total verändert.

Ab jetzt müssen Sie mit anderen Augen darauf schauen, wenn ein Mitarbeiter beim Twittern einmal über das Ziel hinausschießt. Vor allem werden Sie ab jetzt gezwungen sein, mehr zuzuhören - Ihren twitternden Mitarbeitern, aber vor allem den Kunden, die Ihnen ab jetzt so nah wie noch nie sein werden (wenn Sie es zulassen).

4. Neue Märkte durch Social Media:
Neue Märkte durch Social Media Damit stellt sich die Frage, inwieweit Sie sich in Ihrer Unternehmenskultur öffnen möchten.

Bleiben Sie entspannt, und führen Sie sich vor Augen, dass Sie die Kommunikationsziele selbst bestimmen können.

Apple ist mit seinen gigantisch erfolgreichen Apps allerdings ein dramatisches Beispiel
dafür, wie Social Media eine Unternehmenskultur umkrempeln können.

Erst mit den Apps erlaubten die Kontrollfreaks von Apple den Hobbyentwicklern, aktiv mit ihrer Hardware zu arbeiten. Social Media wurde zum Welterfolg (http://is.gd/4YS6R).

Natürlich werden Sie auch weiterhin die Frage nach dem ROI beantworten müssen: Stellen Sie den Skeptikern einfach eine Gegenfrage: Wo liegt der ROI von E-Mails?

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Axel Gloger
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