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Das Nervensystem der höchsten Gebäude der Welt

veröffentlicht am 30.04.2011 unter Trends & Zukunft

Mit der weltweit stark wachsenden Stadtbevölkerung steigen auch die Ansprüche an Wohnraum, Büro- und Produktionsflächen. In Asien machen sich heute die höchsten Bürobauten der Welt gegenseitig Konkurrenz, ob die Petronas Towers in Kuala Lumpur mit 452 Metern Höhe oder das World Financial Center in Schanghai mit 460 Metern.

Die vernetzte Versorgung von Hochhausgiganten wird immer mehr zum Big Business. Der Zukunftsletter nennt Ihnen hier 3 Beispiele:

1. Rundum mit Vernetzungstechnologie versorgt ist auch der Taipei 101

Der Turm, der 500 Meter hoch in den Himmel über der taiwanesischen Hauptstadt ragt, ist das höchste Gebäude der Welt. Die Stränge dieses Nervensystems - made by Siemens - laufen im Kontrollraum des Turms zusammen. Dort leuchten Monitore, auf denen die Mitarbeiter alles im Blick haben: die Überwachungskameras, Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme, Luftdruck in den Treppenhäusern.

Richtiger Luftdruck verhindert, dass bei einem Brand Rauch aufsteigen kann. Zudem wacht das System über alle Lebensrettungssysteme: Im Ernstfall schließt es die Brandschutzklappen. Bei einem Stromausfall startet das System die Notstromgeneratoren.

2. Krisenbewältigung im Katastrophenfall

Wie können die Bewohner eines extrem hohen Gebäudes informiert und evakuiert werden, ohne dass eine unkontrollierbare Panik ausbricht? Die Lösung der Gebäudeautomation: ein genau abgestuftes Evakuierungssystem, das auf mehrere untereinander vernetzte Sicherheitszentralen und vor allem auf vorprogrammierte Notfallszenarien zurückgreift, die in den Leitrechnern für alle denkbaren Fälle gespeichert sind.

3. Externe Kontrollen und Nachrichten im Aufzug

Über Datenleitung werden immer mehr Energieanlagen, Kommunikationsnetze oder Alarm- und Notfallsysteme von spezialisierten Fachkräften aus der Ferne überwacht. Bei Bedarf können sie sich innerhalb von Sekunden in das betreffende Netz einwählen, um eventuelle Fehler zu lokalisieren und, falls möglich, zu beheben.

Auch das Infotainment geht in Wolkenkratzern neue Wege: Bildschirme über der Tür bieten Aufzugfahrern Wetternachrichten und Werbung, Staumeldungen, Sportergebnisse und Aktienkurse - heruntergeladen aus dem Internet.

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„Vor 20 Jahren haben wir zu zweit diese Firma im Bereich Metallchemie gegründet, inzwischen haben wir über 30 Mitarbeiter. „Besser verkaufen” können wir im gesamten Unternehmen nutzen und das ist wirklich toll. Manches muss natürlich angeglichen werden, manches machen wir auch schon längere Zeit so, aber ganz viel kann ich mir rausziehen und muss sagen: Es sind wichtige und alltagstaugliche Informationen und Tipps, die man relativ schnell und unkompliziert umsetzen kann.“

Rein Saare, Menzel Metallchemie GmbH, Kuchen

Vorgestellt
Dr. Eike Wenzel
Dr. Eike Wenzel
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