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So finden Sie das optimal passende Vergütungsmodell für Ihr Partnerprogramm

veröffentlicht am 12.05.2009 unter Unternehmenskommunikation
Diese 3 Modelle verschaffen Ihnen höheren Umsatz bei geringstem Risiko
Ein Partnerprogramm aufzusetzen macht einige Mühe. Doch wenn Sie das falsche Vergütungsmodell für Ihre Vertriebspartner wählen, kann es schnell passieren, dass die viele Arbeit völlig umsonst war.

Schlimmer noch:
Eine unpassende Vergütung kann für Sie schnell teuer und unrentabel werden. Lesen Sie im Folgenden, worauf Sie achten müssen, damit Ihr Partnerprogramm für alle Beteiligten eine erfolgreiche Sache wird. Erfolgsabhängig

Erfolgsabhängige oder performancebasierte Vergütung klingt zunächst einmal wunderbar, doch muss Ihr Vergütungsmodell auch marktfähig sein und vor allem zu Ihren Zielen passen.

Folgendermaßen unterscheiden sich die verschiedenen Modelle:

1. Cost per Click (CPC)
Die Abrechnung nach dem CPCModell soll vor allem für Traffic auf den Zielseiten sorgen. Hier zahlen Sie Ihren Affiliates für jeden Klick auf eines Ihrer Werbemittel einen zuvor vereinbarten Betrag. Übliche Klickpreise liegen etwa zwischen 5 und 30 Cents. Niedrige Klickpreise sind für Ihre Partner jedoch nur dann interessant, wenn Ihre Werbemittel ausgezeichnet performen.

eBay zahlt seinen Affiliates beispielsweise 15 Cent pro Klick, wenn die Partner die kontextsensitiven „RelevanceAds“ einbinden. Dabei wird der Inhalt der Anzeigen immer an den entsprechenden Seiteninhalt angepasst, um eine besonders gute Performance zu gewährleisten. AberVorsicht! Hoher Traffic führt nicht zwangsläufig auch zu guten Umsätzen auf Ihren Seiten. Daher müssen CPC-Kampagnen stets gut beobachtet werden.

Auch sollten Sie nicht jeden Affiliate zu solchen Kampagnen zulassen, da Ihr Erfolg meist wesentlich von der Conversionrate abhängt. Und die steigt in der Regel, je besser das Thema der Partnerseite zu Ihren Produkten passt.

2. Cost per Lead (CPL)
Im deutschen Markt verschwimmt die Grenze zwischen Lead-Programmen und CPO-Programmen häufig. In dieser Betrachtung beschränken wir uns daher auf die ursprüngliche Definition.

Ein Lead ist dementsprechend eine für den Endkunden kostenfreie Aktion. Das kann die Anmeldung an einem Newsletter oder die Bestellung eines Katalogs sein. Somit könnte man sagen, ein Lead ist quasi die Vorstufe zu einem Sale oder einer Order. Für Sie bedeutet das auch, dass Sie eine Aktion vergüten müssen, die Ihnen direkt keine Einnahmen bringt, sondern weitere Kosten verursacht.

Ein Lead-Programm hilft Ihnen also nur beim Verkaufen Ihrer Dienstleistung oder Ihres Produkts, wenn Sie die gewonnenen Daten auch weiterhin nutzen oder durch z. B. einen Katalogversand weitere Kontaktmöglichkeiten für einen potenziellen Kunden schaffen.
Nach der Generierung von Leads fallen für Sie also weitere Aufgaben an, wie beispielsweise ein regelmäßiger Newsletterversand.

Die Preise für einen Lead variieren dabei stark. Je spezieller Ihr Angebot ist, desto höher sind in der Regel auch die Lead-Preise. Die Spanne marktüblicher Lead-Preise für verschiedene Anlässe entnehmen Sie dem folgenden Info-Kasten:

Praxistipp: Lead-Preise Üblich sind im Markt momentan Lead-Preise innerhalb der folgenden Spannen:
  • 0,50 bis 2,50 Euro pro Newsletteranmeldung
  • 0,30 bis 2,00 Euro pro Gewinnspielteilnahme
  • 5,00 bis 15,00 Euro pro Anforderung von Kreditinformationen/ Antragsformulare
3. Cost per Order (CPO)
Die Vergütung nach Sales oder Orders ist für Sie als Merchant die skalierbarste und vor allem am wenigsten risikobehaftete Methode der Partnervergütung. Sie müssen wirklich nur in die Tasche greifen, wenn Sie auch etwas verkauft haben.

Grundsätzlich gibt es dabei 2 Möglichkeiten: ein Fixbetrag pro Bestellung oder ein prozentualer Anteil am Warenkorb. Der fixe Geldbetrag lohnt sich meist nur dann, wenn Ihre durchschnittlichen Warenkörbe groß genug sind oder es einen Mindestbestellwert gibt.
Kleine Panne – großer Imageschaden!

Das kann auch Ihrem Unternehmen und Ihrer Institution passieren!

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