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Für PR-Profis ein „Muss”: teamfähige Kommunikation

veröffentlicht am 01.01.2008 unter Unternehmenskommunikation
Gerade für Öffentlichkeitsarbeiter, die sowohl nach außen als auch nach innen vermitteln müssen, ist es unerlässlich, teamorientiert zu kommunizieren. Grundlage für den Erfolg Ihrer Arbeit ist Ihr direktes Umfeld - Ihre eigene PR-Abteilung. Herrscht dort kein offener und konstruktiver Umgang, gelingt es Ihnen nicht, überzeugend nach außen zu agieren.

Beim teamfähigen Umgang/Diskussionsverhalten steht das Zuhören und miteinander Reden im Vordergrund. Die Beteiligten achten dabei nicht nur auf sich selbst, sondern üben sich auch in folgenden passiven Fähigkeiten:
  • Zuhören
  • Zuschauen
  • Beobachten
  • Pausen einlegen
  • Schweigen
  • Nachdenken

Um die teamorientierte Zusammenarbeit zu fördern, sollten Sie sogenannte Teambuilding-Seminare durchführen. PR Praxis stellt Ihnen 3 Modelle vor, die Sie ohne großen Aufwand sofort mit Ihren Mitarbeitern umsetzen können.
  1. Teambulding-Training: Der Häuserbau

    Das Hauptziel besteht darin, dem Team ein Gemeinschafts- und Gruppenerlebnis zu vermitteln. Die Gruppe bekommt die Aufgabe, aus verschiedenen Materialien (Papier, Schere, Klebstoff, Tesa-Film, Zahnstocher) in gemeinsamer Arbeit ein Haus zu errichten. Zur zusätzlichen Motivation lassen Sie 2 Teams gegeneinander antreten, wobei die Gruppe mit dem höchsten Haus gewinnt. Nach Ende der Bauphase sollen die Teams besprechen, welche Dinge sie richtig und welche falsch gemacht haben.
  2. Teambulding-Training: Aktionsspiel geometrische Figuren

    Die Teammitglieder bekommen den Auftrag, mit verbundenen Augen und nach Anweisungen eines Moderators gemeinsam innerhalb eines festgelegten Zeitlimits geometrische Figuren zu bilden. Erschwert wird die Aufgabe durch die Tatsache, dass die jeweiligen Teammitglieder eine an beiden Enden verknotete Kordel halten müssen und so miteinander verbunden sind (Körperkontakt oder das Berühren der Hände ist damit ausgeschlossen). Die Teammitglieder können sich lediglich durch Worte oder „Zeichensprache“ miteinander verständigen. Lernziel dieser Übung ist es, den Teilnehmern die Vorzüge einer direkten Kommunikation und vertrauensvollen Zusammenarbeit vor Augen zu führen.
  3. Teambulding-Training: Aktionsspiel Raupe und freier Fall

    Beim Raupe-Spiel müssen sich die Teilnehmer einer Gruppe - mit Ausnahme des Raupenführers - die Augen verbinden. Anschließend wird die Gruppe zu einer Raupe aufgestellt. Der Raupen-Führer stellt dabei das letzte Glied in der Kette dar und führt die Raupe mit Hilfe von verbalen Anweisungen durch ein Hindernisparcours aus Stühlen, Tischen und Leinen. Ist dieses Spiel erfolgreich abgeschlossen, können Sie die Teilnehmer zu einer weiteren Übung animieren, die einen noch höheren Vertrauensvorschuss erfordert. Dabei stellen sich die kräftigsten Teilnehmer des Workshops hinter einem Tisch auf. Die anderen Teilnehmer stellen sich auf die Tischkante mit dem Rücken zu den hinter ihnen stehenden Personen und lassen sich dann fallen. Nach dem Motto: „Wir lassen Dich nicht fallen!“ werden sie aufgefangen und an der Tischkante wieder aufgerichtet.
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Michael Weber, WSP Design Werbeagentur GmbH, Heidelberg

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