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Worauf es bei Online-Pressekonferenzen ankommt (Teil 2)

veröffentlicht am 23.10.2010 unter PR - Öffentlichkeitsarbeit
Im Teil 1 dieses Beitrags stellen wir Ihnen Tipps vor, wie Sie Ihre Online-Pressekonferenz professionell organisieren. Der große Vorteil der virtuellen Pressekonferenzen: Die Journalisten können sich von ihrem Büro - oder wenn sie gerade unterwegs sind - per Note- oder Netbook zuschalten. Gerade im stressigen Redaktionsalltag ein unschätzbarer Vorteil! 
Wie für traditionelle Pressekonferenzen gilt jedoch auch für Online-Pressekonferenzen: Sie müssen sorgfältig vorbereitet und erarbeitet werden, das richtige Timing ist entscheidend:
  • Die zeitliche Phase von der Planung, bis zur Einladung und Sendung beträgt sechs bis vier Wochen.
  • Sie benötigen die Unterstützung Ihrer IT-Abteilung oder Ihres Dienstleisters.
  • Sie legen besonderen Wert auf den E-Mail-Kontakt im Vorfeld, in dem Sie Ihrer Einladung weitere Informationen zum Thema hinzufügen.
  • Sie bitten um Akkreditierung, um den Zugangscode zu versenden, und können somit Ihren Presseverteiler aktualisieren.
  • Sie legen Ihr Augenmerk auf die Nachbereitung, indem Sie eine Zusammenfassung der Statements in einer Pressemitteilung zeitnah versenden.
  • Sie stellen eine ausführliche Pressemappe online und als Printversion zur Verfügung.
  • Sie bieten den telefonischen oder persönlichen Kontakt an, falls nach der virtuellen Konferenz weitere Fragen bestehen.
Tipp
Bereiten Sie sich inhaltlich gut vor, indem Sie die potenzielle Fragen der Journalisten zusammenstellen und einen Antwortkatalog entwerfen, den Sie ebenso Ihrem Chef und den Referenten vorlegen. Damit vermeiden Sie Widersprüche.

Vorsicht: Die Kamera filmt Sie - immer!

Wie bei einer Fernsehaufnahme erhält jede Bewegung, jede Miene, jede Geste eine besondere Dramaturgie. Was außerhalb eines Kameraauges witzig, sympathisch, lebhaft scheint, erhält in dieser Gefahrenzone eine gänzlich andere Wirkung. Daher gilt die Regel: Bleiben Sie konzentriert und kontrolliert. Lächeln Sie, blicken Sie in die Kamera und verzichten Sie auf gestikulierende Effekte.

Und bitte denken Sie daran, auch die Mikrofone übertragen: Flüstereien mit dem Nachbarn auf dem Podium sind grundsätzlich tabu.

Fazit
Eine Web-Pressekonferenz bereichert Ihr Repertoire der Medieninstrumente, allerdings erfordert sie von Ihnen einen ebenso zeitintensiven Einsatz wie eine Präsenzveranstaltung. Und vor allem: Sie beeinträchtigt Ihre Kontaktpflege. Daher ist sie keine Alternative zur klassischen Pressekonferenz, aber eine durchaus serviceorientierte Zusatzveranstaltung.
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