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Worauf es bei Online-Pressekonferenzen ankommt (Teil 1)

veröffentlicht am 16.10.2010 unter PR - Öffentlichkeitsarbeit
Webinare, Videokonferenzen und Podcasts - das Internet bietet schier unendliche Möglichkeiten für Information und Kommunikation. So ist nach wie vor die virtuelle Pressekonferenz ein Thema, weil sie den Service-Wert für Journalisten erhöht.
Formate wie Quicktime oder Flash machen es möglich: Die Pressekonferenz im Netz, die jeder eingeladene Journalist in Echtzeit oder on demand verfolgen kann. Und die Vorteile wiegen schwer: Er kann Ihre Statements vom Schreibtisch aus bewerten und bei Interesse sofort bearbeiten oder unterbrechen, um sie später fortzusetzen. Somit entfallen Fahrtzeiten, Wartezeiten, Leerzeiten.

Wenn die technischen Voraussetzungen durch Ihre IT-Service-Firma hergestellt worden sind, bleibt Ihnen die Organisation und mit dieser entscheiden Sie, ob Ihre virtuelle Pressekonferenz zum Erfolg wird. Stellen Sie den Service-Charakter in den Vordergrund:

1. Laden Sie die Journalisten zur Konferenz via E-Mail ein.
2. Bitten Sie um Akkreditierung, um gezielt Ihren Zugangscode versenden zu können.
3. Bieten Sie digitale Pressemappen an und stellen Sie Pressefotos zur Verfügung.
4. Stellen Sie Ihre Referenten durch einen Lebenslauf und durch ein Kompetenzprofil vor der Pressekonferenz vor.
5. Moderieren Sie die virtuelle Pressekonferenz als sei es eine Präsenzveranstaltung.
  • Begrüßung und Anmoderation
  • Vorstellung der Referenten
  • Presse-Statements der Referenten
  • Zusammenfassung
  • Eröffnen der Fragerunde
Praxis-Tipp
Gestalten Sie Ihre virtuelle Pressekonferenz interaktiv, lassen Sie Fragen der Journalisten zu, die Sie im E-Mail-Account abrufen und von den Experten beantworten lassen. Nennen Sie dabei den Namen des Redakteurs und die Zeitung.

Beantworten Sie heikle Fragen nicht, wenn Sie sich unsicher fühlen. Bieten Sie an, hier zu recherchieren, um sich später telefonisch zu melden. Oder aber sagen Sie konkret, dass Sie diese Frage in dieser Runde nicht beantworten werden, und bitten um Verständnis dafür

Eine virtuelle Pressekonferenz ist bequem, aber die Organisation ist zeitaufwändig. Der größte Nachteil Ihrer Web-Pressekonferenz ist der fehlende persönliche Kontakt. Und gerade dieser Kontakt zu Journalisten entscheidet oftmals über den Erfolg Ihrer Arbeit.

Daher sollte eine virtuelle Pressekonferenz nicht gänzlich die Präsenzveranstaltung ersetzen, sondern diese lediglich ergänzen. Und vor allem: Sie sollte ebenso sorgfältig vorbereitet und erarbeitet werden.

Online-Pressekonferenzen Teil 2
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Constantin Gillies
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