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PR-Fehler: Die 8 Don'ts in der Krisen-PR

veröffentlicht am 16.07.2009 unter PR - Öffentlichkeitsarbeit
Aussitzen ist in Zeiten, in denen Ihr Unternehmen in der Kritik steht, keine gute Strategie. Während die Medien genüsslich Ihr Schweigen interpretieren und andere Quellen befragen, während die Öffentlichkeit sich erhitzt auf so genannte Fakten stürzt, schmilzt Ihr Image. Und wenn Sie glauben, dass die Nachricht von gestern schon morgen vergessen sein wird, dann trifft das im schnellen Mediengeschäft in einem Fall garantiert nicht zu: im Krisenfall. Was aber können Sie tun? Gibt es ein allgemeingültiges Rezept, einen Krisenplan, den Sie als PR-Verantwortlicher in solch turbulenten Zeiten aus der Schreibtischschublade zaubern können? Nein. Aber es gibt einige grundsätzliche Regeln, mit deren Hilfe Sie den Schaden begrenzen und Ihre Glaubwürdigkeit bewahren können.
 
Wie Sie die PR-Krise professionell meistern können
Wenn eine Krise öffentlich wird, dann handeln Sie. Von Ihrem professionellen Handeln wird es letztendlich abhängen, ob eine Unternehmenskatastrophe droht. Dieses Wissen erzeugt einen enormen Druck, aber dieses Wissen sollte für Sie handlungsleitend sein. Denn eines ist sicher: Die Medien wollen eine Story. Und das heißt konkret: Hier hört die Freundschaft auf. Das nette Gespräch am Rande der letzten Pressekonferenz, das Hintergrundgespräch vor einem halben Jahr, der fachliche Austausch zwischendurch bei zufälligen Treffen oder in entspannter Lunch-Atmosphäre, das alles zählt nicht mehr, weil es eine Story gibt, die interessiert.
 
Der enge und ständige Kontakt mit der Geschäftsführung, das gegenseitige Informieren über jede Kleinigkeit, das Besprechen eines jeden Schrittes hinsichtlich interner und externer Kommunikation hat Vorrang vor allen anderen Aufgaben. In Krisenzeiten gibt es kein Alltagsgeschäft.

Die 8 Don’ts in der Krisen-PR

Es gibt kein Rezept gegen eine Krise. Es gibt keinen allgemeingültigen Masterplan in Ihrer Schublade und es gibt auch kein kreatives Konzept Ihrer Berater-Agentur. Aber es gibt Verhaltensformen, die Sie auf keinen Fall an den Tag legen sollten, möchten Sie Ihrer Krise professionell und mit Nervenstärke begegnen:
 
1. Schweigen und aussitzen und hoffen, alles gehe schnell vorüber
2. In schwierigen Zeiten auf Medienfreundschaften setzen
3. Arrogantes Auftreten und die Antwort: Kein Kommentar
4. Ausschweifende Rechtfertigung und persönliche Ansichten äußern
5. Plaudern und spekulieren in Mediengesprächen
6. Wechselnde Gesprächspartner anbieten und unterschiedliche Aussagen treffen
7. Den Blick auf die Konkurrenz lenken
8. Nebenschauplätze eröffnen und hoffen, damit die Krise vom Kernthema abzulenken
 
Hinweis
Sinnvolle Krisen-PR beruht immer auf einer Krisenstrategie und diese ist abhängig vom Verlauf des Dramas. Daher sollte zunächst immer die Entwicklung beobachtet werden, die Gründe analysiert, der Ursprung definiert werden. Unüberlegte Schnellschüsse in alle Richtungen tragen niemals zur Aufklärung bei und jeder PR-Verantwortliche ist gut beraten, hier Nervenstärke und eine gute Kondition zu zeigen. Denn ein überlegtes Handeln bietet die Chance zu erkennen, ob aus einem Strohfeuer ein Flächenbrand wird. In wenigen Fällen kann es eben doch sein, dass sich haltlose Behauptungen schneller verflüchtigen, als sie präsent waren. Und dann ist eben Schweigen und Abwarten die beste Taktik, um Zeit zu gewinnen für die Ausarbeitung Ihrer Krisen-PR, für das Feststellen, was die Krise auslöste, wann und wie die Krise öffentlich wurde und welcher Imageschaden zu entstehen droht.
 
Vorschau: In der kommenden Woche stellen wir Ihnen eine Checkliste zum Krisen-Management vor.
 
Kleine Panne – großer Imageschaden!

Das kann auch Ihrem Unternehmen und Ihrer Institution passieren!

Lesen Sie deshalb meinen Spezial-Report "Krisen-PR"
kurz, knapp und präzise >> hier!

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Friedrich-Karl Otto, Wiesbaden

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Günter Stein
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