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3 Argumente, mit denen Sie Ihre Maßnahmen zur internen Kommunikation überzeugend begründen

veröffentlicht am 06.09.2007 unter PR - Öffentlichkeitsarbeit
Ihre Vorschläge für Maßnahmen zur internen Kommunikation sind sicher auch in Ihrem Unternehmen schon einmal mit den Fragen „Was kostet das?“ und „Was bringt uns das?“ abgetan worden.

Lesen Sie in diesem Beitrag aus PR Praxis, welche Argumente Sie für eine professionelle interne Kommunikation anführen sollten und welche Beispiele es für erfolgreiche PR-Maßnahmen innerhalb eines Unternehmens gibt.
  1. Zeigen Sie einen direkten unternehmerischen Nutzwert auf

    Antworten Sie auf kritische Fragen über den Sinn und Unsinn Ihrer geplanten Maßnahmen lediglich mit „Alle Mitarbeiter sollen sich gut informiert fühlen“ oder „Wir wollen das Wir-Gefühl stärken“, so klingt das zwar ehrenhaft, aber häufig auch zu allgemein und nebulös.
    Zeigen Sie stattdessen einen konkreten Nutzwert auf und argumentieren Sie z. B. folgendermaßen: „Sind alle Mitarbeiter unseres Unternehmens besser informiert, werden wiederholte Rückfragen aus anderen Abteilungen überflüssig, Arbeitsabläufe werden optimiert und es kann Arbeitszeit gespart werden.”

    Beispiel: Haben alle Abteilungen Ihres Unternehmens den gleichen Informations- und Wissensstand, kann die Zahl der Management-Meetings deutlich reduziert werden. Konkret heißt das: Verbringen 500 Mitarbeiter und Führungskräfte eines Unternehmens nur eine Stunde pro Woche weniger in Besprechungen, so bringt dies über 71 eingesparte Arbeitstage - also über ein Viertel der Jahresarbeitszeit eines Einzelnen.

    PR Praxis-Fazit: Professionelle interne Kommunikation erhöht die Effizienz Ihres Unternehmens und spart nachweislich Arbeitszeit.
  1. Verknüpfen Sie die interne Kommunikation mit den Unternehmenszielen

    Grundlage für die wirtschaftlichen Aktivitäten Ihres Unternehmens sind vom Management oder der Geschäftsführung vorgegebene allgemein gültige Unternehmensziele, z. B.
    • Akquise neuer Kooperationspartner,
    • Erschließung neuer Zielgruppen,
    • Wandlung der Kundenstruktur (z. B. stärkere Bindung von Stammkunden bei geringem Neukunden-Anteil),
    • Erhöhung der Online-Bestellungen oder
    • Senkung der Produktions- und Herstellungskosten.

    Nur auf den ersten Blick haben diese definierten Unternehmensziele nichts mit interner Kommunikation zu tun. Tatsächlich jedoch bringt die Arbeit an der Umsetzung dieser Unternehmensziele für die meisten Mitarbeiter täglich neue Herausforderungen und Veränderungen mit sich, die nur durch eine funktionierende interne Kommunikation bewältigt werden können.

    Beispiele:
    • Durch die Umstrukturierung einzelner Abteilungen können Mitarbeiter neue Verantwortungsbereiche erhalten.
    • Die Einführung einer neuen Bestellsoftware würde von jedem Mitarbeiter verlangen, sich umzustellen, neue Anwendungen zu erlernen und bisher Gewohntes hinter sich zu lassen.
    • Ein neuer Vorgesetzter verändert u. U. nicht nur die Verantwortungsstrukturen, sondern auch den persönlichen Umgang und die gesamte Arbeitsatmosphäre.
    • Eine Fusion mit anderen Firmen brächte zusätzlich die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes mit sich.

    PR Praxis-Fazit: Erst wenn die Mitarbeiter die Unternehmensziele verinnerlicht haben und sich zu jeder Zeit umfassend und ehrlich informiert fühlen, sind sie bereit, Veränderungen anzunehmen. Die Bereitschaft, Veränderungen und Umgestaltungen selbst mitzutragen, erhöht sich signifikant.

    Die Konsequenz für Ihr Unternehmen: Veränderungen können schneller und reibungsloser umgesetzt und Projekte in kürzerer Zeit realisiert werden.
     
  2. Zufriedene Mitarbeiter - zufriedene Kunden

    Die grundsätzliche Einbindung der Mitarbeiter Ihres Unternehmens in alle wichtigen Firmenentscheidungen und -prozesse sorgt dafür, dass sich diese nicht nur wertgeschätzt fühlen, sondern auch eine deutlich größere Identifikation mit ihrer Firma entwickeln als diejenigen, die von Entscheidungen „von oben“ nur per Verlautbarung erfahren.

    Mitarbeiter, die über das „Warum?“ der Firmenstrategie informiert sind, fühlen sich für das Erreichen dieses Zieles mehr verantwortlich und demonstrieren diese Verantwortung auch im Umgang mit Kunden. Es gilt die Regel: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter korreliert mit der Zufriedenheit der Kunden.

    PR Praxis-Tipp: So fördern Sie die Zufriedenheit der Mitarbeiter:
    • Sorgen Sie für eine gute Erreichbarkeit und Ansprechbarkeit des Managements. Treten Sie für so genannte „flache Hierarchien“ ein.
    • Übertragen Sie den Mitarbeitern Verantwortung.
    • Informieren Sie die Mitarbeiter offen und ehrlich über alle relevanten Themen.
    • Schaffen Sie Freiräume, z. B. bei der flexiblen Gestaltung der Arbeitszeiten.
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Gerade im Bereich Grafik findet man in jeder Ausgabe von WerbePraxis aktuell einen wertvollen Tipp. Letztens war es der Bericht über das Fotoarchiv I-Stock-Photo, welches wir auch nutzen. Die Anwendertipps sind sehr nützlich und Berichte absolut praxisnah und an den Beispielen ganz leicht nachvollziehbar. Für unsere Agentur, speziell für den Grafikbereich, ist WerbePraxis aktuell nicht mehr wegzudenken.“

Mario Kleint, Franks Agentur, Dresden

Vorgestellt
Constantin Gillies
Constantin Gillies
Redakteur vom
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