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| Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell |
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Breitband-Boom
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielleicht erinnern Sie sich ja noch an die Zeiten, in denen die Datenautobahn eher einer staubigen, mit vielen Schlaglöchern ausgestatteten Landstraße glich. Man ging mit Modems ins Netz, die komische Pfeiftöne machten, im Hintergrund lief immer die Uhr, da die Internetnutzung eine koststpielige Angelegenheit war. Heute verfügen, so eine aktuelle Mitteilung des BITKOM, fast 80 Prozent der Deutschen über einen schnellen Breitbandzugang ins www.
Technisch gesehen wird es für den Nutzer also immer leichter, zu den Seiten seiner Wahl zu gelangen. Doch auf dem Weg zum Ziel gibt es etliche Stolpersteine - die dem User den Onlinebesuch verleiden und dem Geschäftsmann das Geschäft verderben.
Stichwort Formulare. Keiner füllt sie wirklich gerne aus - doch etwa im Onlinehandel sind sie unerlässlich. Denn wie soll die Ware zum Kunden kommen, wenn der Anbieter nicht weiß, wohin er sie schicken soll? Doch wenn das Formular nicht nutzergerecht aufbereitet ist, lässt der Kunde schnell mal den Warenkorb stehen und klickt sich zum nächsten Anbieter weiter, der es ihm leichter macht. Mein Kollege Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes WerbePraxis aktuell, hat eine hochinteressante Studie entdeckt, die sich mit der optimalen Gestaltung von Formularen befasst. Lassen Sie sich von den Tipps inspirieren - und prüfen Sie gleich mal, wie es um die Nutzerfreundlichkeit der Formulare auf Ihrer Website bestellt ist!
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Kundenkontakt: Bald nur noch digital?
In Zukunft läuft auf immer mehr Märkten der Kundenkontakt rein elektronisch ab. Das zeigen drei neue Beispiele, die Ihnen meine Kollegen vom Trendletter heute präsentieren:
1. Autowerkstätten
Über Body Shop Bids können Autobesitzer Angebote für eine Reparatur einholen.
Prinzip: Nutzer der Plattform brauchen nur ein Foto des Schadens, etwa von einem verbeulten Kotflügel, hochzuladen. Autowerkstätten können dann auf den Reparaturauftrag bieten. Kunden erhalten die Angebote innerhalb von 24 Stunden per E-Mail zugeschickt. Bislang sind an die Plattform 160 Werkstätten im Raum Chicago angeschlossen; mithilfe einer speziellen App von Body Shop Bids können Autofahrer ihre Fotos sogar von unterwegs hochladen
2. Ärzte
Beim Arzt anrufen, um einen Termin zu vereinbaren, ist ein Auslaufmodell. Patienten machen künftig elektronisch einen Termin aus – über die Homepage des Mediziners. Hier haben sie direkten Zugriff auf den Kalender. Patienten können das gewünschte Zeitfenster und den Grund des Besuchs anklicken; kurz darauf erhalten sie eine Bestätigung per E-Mail. Ein solches Tool bietet zum Beispiel die CompuGroup Medical an. Wenn Sie wissen wollen, wie die Buchung funktioniert, schauen Sie sich etwa die Homepage der Kölner Hautärztin Uta Schlossberger an (www.drschlossberger.de).
3. Politik
Händeschütteln in der Fußgängerzone – so nahmen Politiker bisher Kontakt zur Wählerschaft auf. Künftig holt sich die Politik das Feedback digital. Beispiel Schweiz: Auf der Internetplattform Politnetz sind 60 Nationalräte präsent. Dort können sie ihre Positionen darlegen, die dann von den Bürgern kommentiert werden. Die Seite überwacht auch Seiten wie Facebook oder Twitter und ermittelt, welcher Politiker im sozialen Netz an Einfluss gewonnen hat .
Trendletter-Tipp: Der elektronische Kontakt bringt beiden Seiten Vorteile. Der Anbieter muss etwa keinen personalintensiven Telefondienst anbieten, der Nachfrager profitiert von schnelleren, direkteren Abläufen. Prüfen Sie, welche Routinekontakte zum Kunden Sie auf eine Internetplattform verlagern können.
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Die 7 häufigsten Website-Fehler - und wie Sie sie vermeiden (Teil 2)
Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck - das gilt in besonderem Maße für Websites. Findet der Kunde nicht schnell, was er sucht, hat er sich rasch auf die Seiten Ihrer Mitbewerber weitergeklickt - und Sie haben das Nachsehen. Dr. Marion Steinbach, Chefredakteurin des Fachinformationsdienstes PR Praxis präsentierte Ihnen bereits in der letzten Woche 3 der am häufigsten gemachten Fehler in
Sachen Websites. Heute zeigt sie Ihnen in Teil 2 weitere 4 "Todsünden" in Sachen Website-Gestaltung.
Fehler 4: Verwirrende Navigation
Mehrere Navigationen mit zum Teil rätselhaften oder uneindeutigen Begriffen sind echte „Rauswerfer“. Auch fatal ist es für den Besucher, wenn Rubriken originelle und damit unverständliche Bezeichnungen tragen oder diese keine klaren Abgrenzungen erlauben. Da hat der Kunde die Wahl: durchklicken oder wegklicken?
Tipp von Dr. Marion Steinbach:
Die Menüpunkte auf der Navigation sollten eindeutig und einheitlich benannt sein. Schaffen Sie klare und voneinander abgegrenzte Bereiche. Ideal ist es, wenn Sie jeden Bereich mit nur einem treffenden Begriff benennen können.
Fehler 5: Ungewohnt und ausgefallen
Ihre Website soll genauso individuell und unverwechselbar sein wir Ihr Unternehmen? Es wäre jedoch ein Fehler, mit allen Konventionen der Website Gestaltung zu brechen, das Logo anders zu platzieren, die Navigation ganz anders zu gestalten oder neue, unbekannte Icons zu wählen, denn nur wenige Besucher Ihrer Website werden Zeit und Lust haben, über nicht intuitiv verstehbare Icons und Symbole nachzudenken.
Tipp von Dr. Marion Steinbach
Damit sich der Besucher schnell auf Ihrer Seite orientieren kann, sollten Sie sich den – gelernten – Sehgewohnheiten beugen und Ihre Website diesen Gepflogenheiten anpassen. Halten Sie auch bei der Bildsprache und Grafik Ihre Kreativität im Zaum.
Fehler 6: Schlechte oder falsche Bilder
Nichtssagende Fotos von schlechter Qualität machen den interessantesten Inhalt zunichte. Agenturfotos auf der Seite der Selbsthilfegruppe werfen Fragen nach der Verwendung der Gelder auf.
Tipp von Dr. Marion Steinbach
Bild und Text sollten sich gegenseitig ergänzen. Die Bilder sollten die Aussagen des Textes ergänzen, veranschaulichen und emotionalisieren. Und: Sie müssen zum Unternehmen und seinen Produkten passen.
Fehler 7: Fehlender oder unvollständiger Kontakt
Eine Website dient der Anbahnung des Kontakts. Werden nicht verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme angeboten oder diese auf Unterseiten versteckt, verspielt man einmalige Gelegenheiten.
Tipp von Dr. Marion Steinbach:
Bieten Sie gut sichtbar die verschiedenen Möglichkeiten an, mit Ihnen in Kontakt zu treten: telefonisch, durch Ausfüllen eines Formulars und via E-Mail. Am besten, Sie platzieren auf jeder Seite einen gut sichtbaren "Kontakt-Button".
Extratipp
Schauen Sie sich die Seiten Ihrer Mitbewerber an. Was gefällt Ihnen gut, was nicht? Prüfen Sie nun Ihre Seite mit dem Blick des Außenstehenden.
Fazit
Behalten Sie bei Ihrer Website immer die Wünsche und Interessen Ihrer Besucher im Blick. Die Website ist nicht der Ort, um Ihre Kreativität auszuleben. Für sie gelten zwei Regeln: "Content is king", und: "Form follows function." D. h. für Sie: Präsentieren Sie die Seite so, dass die Besucher den größtmöglichen Nutzen davon haben. Ihre Besucher sollten auf einen Blick erkennen, hinter welchem Navigationspunkt sich die gewünschte Information verbirgt.
Argumentieren Sie innerbetrieblich mit Statistik, indem Sie die Nutzung der Website evaluieren. Ermitteln Sie z. B., von welchen Seiten sich der Nutzer weiterklickt. Und: Fallen Sie bei der Gestaltung nicht zu sehr auf neueste Trends herein, denn dann steht die Seite nur zu schnell vor einem neuen Relaunch, der Zeit und Geld kostet.
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Online-Pressemitteilungen: Was ist eigentlich ein Ankertext?
von Melanie Tamblé, PR-Gateway
Ein Ankertext ist ein Linktext, der mit dem Hyperlink "verankert" ist. Der Ankertext bezeichnet den meist hervorgehobenen sicht- und klickbaren Teil eines Hyperlinks. Er beschreibt mit einem oder mehreren prägnanten Worten das Ziel des Links und ist somit ein wichtiger Hinweis für den Leser. Auch in der Online-PR spielen Ankertexte eine wichtige Rolle. Ankertexte in Online-Pressemitteilungen können einen wichtigen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung und zur Kundengewinnung leisten.
Mit geeigneten Ankertexten Interesse wecken
Ankertexte stellen durch die gewählten Begriffe einen Kontext her, der die Erwartung des Lesers bestimmt. Durch eindeutige Begriffe im Ankertext erkennt der Leser auf einen Blick, ob ein Link für ihn interessant ist.
Ausgewählte Linktexte können den potentiellen Kunden neugierig machen und ihn dazu bewegen, die verlinkte Webseite zu besuchen. Aus diesem Grund ist die Wahl der relevanten Schlüsselwörter (Keywords) für den Ankertext ein wichtiger Faktor, ob ein Link geklickt wird. Besonders eignen sich Keywords, die in einer direkten thematischen Verbindung mit der verlinkten Seite stehen. Zudem ist eine Keywordanalyse hilfreich, um geeignete Schlüsselwörter zu finden.
Lesen Sie im weiteren Beitrag auf der Seite von PR Praxis, wie Sie Ankertexte als Verbindung in Pressemitteilungen nutzen und durch Sie Ihr Ranking in den Suchmaschinen verbessern.
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Websites: Formulare clever nutzen
Die meisten Menschen hassen Formulare. Aber sie sind unvermeidlich. Möchte man etwas kaufen, einen Newsletter bestellen oder eine Auswahl unter mehreren Optionen treffen, dann kommt man um Formulare nicht herum. Wichtig ist aber ihre Gestaltung. Sie soll dafür sorgen, dass der Nutzer möglichst ohne Frust und so schnell wie möglich die lästige Formulararbeit hinter sich bringen kann.
Dieser Artikel meines Kollegen Bernd Röthlingshöfer zur Nutzerfreundlichkeit von Formularen basiert auf der Studie "Formulare für den Nutzer leicht machen" vom User-Experience-Dienstleister m-pathy. Das in Dresden ansässige Unternehmen testet und optimiert die Usability (Benutzerfreundlichkeit) von Websites vor allem mit der Methode des Mousetrackings.
Frage 1: Wie lang darf ein Formular sein?
Antwort:Machen Sie Online-Formulare so kurz wie möglich. Fragen Sie nur die Informationen ab, die Sie wirklich für den aktuellen Zweck benötigen. Beispiel Bestellformular: Hier genügen Vor- und Nachname, Adresse, E-Mail-Adresse und gegebenenfalls Bankverbindung. Eine Abfrage des Geburtsdatums ist zum Beispiel nur dann erforderlich, wenn gesetzliche Bestimmungen dies für den Verkauf Ihrer Artikel (Alkohol, Erotikartikel) erforderlich machen.
ACHTUNG
Benutzen Sie insbesondere Formulare, die zum Kaufabschluss führen sollen, niemals dazu, auch Marktforschungsdaten abzufragen.
Beispiel: Formular zur Newsletter-Anmeldung. Häufig werden hier neben der E-Mail Adresse weitere Informationen, z. B. Vor- und Zuname, abgefragt. Dies führt zu niedrigeren Bestellzahlen. Es verstößt außerdem gegen das Gebot der Datensparsamkeit. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass es außer der Abfrage der E-Mail- Adresse keine weiteren Pflichtfelder geben darf, damit die anonyme Nutzung Ihres Newsletters möglich ist (§ 3 BDSG, § 4 TDDSG).
Frage 2: Kann ich überhaupt zusätzliche Informationen erfragen?
Antwort: Ja. Trennen Sie dann zwischen Pflicht- und Optionsfeldern. Lassen Sie den Benutzern die Chance, so schnell wie möglich ans Ziel zu gelangen. Heben Sie alle Pflichtfelder mit Stern-Markierungen oder durch andersfarbige Gestaltung von etwaigen Optionsfeldern ab. So kann der Nutzer selbst entscheiden, ob er sich die Zeit nimmt, optionale Fragen zu beantworten.
Frage 3: Wo werden die Bezeichnungen für Formularfelder am besten untergebracht?
Antwort: Am besten platzieren Sie die Formularfeldbezeichnungen über den auszufüllenden Feldern. List-Boxen sind in jedem Programm enthalten. Sie dienen zur Auswahl einer Option aus einer vorgegebenen Liste.
Studien, bei denen der Blickverlauf der Nutzer aufgezeichnet wurde, haben ergeben, dass Formulare mit den Feldbezeichnungen direkt über den Feldern am schnellsten ausgefüllt werden. Die zweitbeste Methode ist es, die Feldbezeichnungen links vom Formularfeld rechtsbündig zu setzen.
Frage 4: Wie gestalte ich Auswahlboxen am sinnvollsten?
Antwort: Es kommt darauf an. Wenn Nutzer innerhalb eines Formulars eine Auswahl unter mehreren Optionen treffen sollen, stehen Ihnen dafür mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
a) List-Boxen. Eine List-Box ermöglicht es dem Nutzer, von mehreren Möglichkeiten eine oder mehrere auszuwählen. Ideal ist sie aber für die Auswahl nur einer Option, etwa für die Auswahl des Landes aus der Liste der Länder oder die Angabe der Währung.
b) Check-Boxen.Hier kann der Nutzer aktiv eine oder mehrere Möglichkeiten ankreuzen. Das ist die schnellste Methode, wenn die Auswahlliste nicht zu lang ist und mehrere Optionen möglich sind.
c) Radio-Buttons. Sie sind ideal für die Auswahl einer einzigen Option aus einer kurzen Liste (maximal 4 Auswahlmöglichkeiten). Ihr Name leitet sich von den Stationstasten des Radios ab. Hat man eine gedrückt, ist der Sender eingestellt.
Frage 5: Wie frage ich am besten das Datum ab?
Antwort: Am besten durch die drei Eingabefelder Tag, Monat, Jahr. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten für das Eingeben von Kalenderdaten: Am schnellsten geht tatsächlich die Variante mit drei einfachen Formularfeldern für Tag, Monat, Jahr.
Die häufigsten Fehler passieren bei der Auswahl eines Tages aus einem eingeblendeten Kalender – für Flug- und Hotelbuchungen wird sie dennoch oft eingesetzt.
Die meiste Zeit erfordert es, aus Dropdown-Boxen Datumseingaben auszuwählen. Nutzer brauchten in Tests hierbei doppelt so lang wie bei anderen Methoden der Datumsangabe.
Frage 6: Wann weise ich den Nutzer auf Eingabefehler hin?
Antwort: Erst nach Eingabe aller Daten. Auch wenn diese Antwort verblüffend ist: Studien haben ergeben, dass es besser ist, Nutzer erst nach Absenden eines Formulars auf Eingabefehler hinzuweisen, anstatt dies unmittelbar nach der fehlerhaften Eingabe zu tun. Offenbar neigen Menschen dazu, lieber erst das ganze Formular auszufüllen, um es dann am Ende zu überprüfen. Um am wenigsten Frust beim Nutzer zu erzeugen und damit die Abbruchquote so gering wie möglich zu halten, bietet sich es also an, den Hinweis auf Fehleingaben erst dann vorzunehmen, wenn alle
Eingaben gemacht wurden.
Frage 7: Wo platziere ich am besten die Aktions-Buttons?
Antwort: In der Regel rechts. Alle Buttons, die zu weiterführenden Aktionen führen, werden am besten rechts platziert. Diese Platzierung entspricht unserem gewohnten Schreib- und Lesefluss. Deshalb ist eine Platzierung rechts auch die beste Stelle für den Weiter-Button, während der Zurück-Button links platziert sein sollte.
Untersuchungen haben aber auch gezeigt, dass es sinnvoll ist, das Ziel der Weiter- oder Zurück-Buttons nochmals erklärend zu beschriften, also zum Beispiel: "Weiter (zur Kasse)", "Zurück (zur Produktauswahl)". So kann der Nutzer genau abschätzen, welche Folgen ein Klick mit sich bringt.
ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass alle Empfehlungen für Anbieter und Nutzer deutschsprachiger Websites gelten. In anderen Ländern und Kulturkreisen können andere Empfehlungen sinnvoller sein.
Die gesamte Studie ist kostenfrei zu beziehen unter: www.m-pathy.com/formulare
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