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„Kritisieren im Berufsalltag, ohne zu verletzen“

Die Schritt-für-Schritt-„Gebrauchsanleitung“ für faire und wirkungsvolle Kritikgespräche: Formulierungen, die Sie vermeiden sollten, Gesprächsmuster und „Spickzettel“-Checkliste.

  • Kritik – Do’s and Dont’s: Wann Sie bei einem hohen Leistungsniveau kritisieren sollten – wann nicht.
  • Kragen geplatzt? Haben Sie einem Mitarbeiter Unrecht getan, haben Sie zu emotional kritisiert? So entschuldigen Sie sich richtig, ohne Autoritätsverlust.
  • Die schlimmsten Führungsfehler beim Kritisieren – und wie Sie es ganz einfach besser machen.
  • Konstruktiv statt destruktiv: So geht’s.

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Lesen Sie am 26. Januar in Verkauf & Vertrieb inside    
    5 Markt-Strategien, auf die Sie im Jahr 2012 setzen sollten

1. Neue Vertriebswege besetzen.

Beispiel: BMW denkt darüber nach, Autos direkt online zu verkaufen. Ebenfalls testen will BMW mobile Verkaufsteams, die mit einem Probewagen zum Kunden kommen.

Unser Votum: Multichannel-Vertrieb ist das Thema der kommenden Jahre. Versand, stationärer Handel, Abholservice – all das müssen Unternehmen im B2C-Geschäft künftig bieten.

2. Geschäft auf benachbarte Märkte ausdehnen.

Beispiel: Bislang ist die Klett AG vor allem als Schulbuchverlag bekannt. Jetzt dehnt das Unternehmen sein Geschäft aus: Im Sommer eröffnet Klett eine eigene Grundschule. Weitere sollen folgen. Klett will für Firmen deren betriebseigene Grundschulen betreiben. Darüber hinaus betreibt Klett zusammen mit der FU Berlin die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW).

Unser Votum: Wie lassen sich vorhandene Kompetenzen nutzen, um angrenzende Branchen zu erobern? So lautet die strategische Aufgabe der kommenden Jahre. Klett nutzt obendrein geschickt den Megatrend Demografie/Arbeitskräftemangel.

3. Strahlkraft der Marke kapitalisieren.

Beispiel: IKEA eröffnet in Lübeck ein eigenes Shopping Center, in dem auch andere Einzelhändler untergebracht sind. Das Kalkül: 100 Millionen Menschen strömen pro Jahr in die Möbelhäuser; fremde Einzelhändler profitieren von dieser Laufkundschaft.

Unser Votum: Prüfen Sie, ob es sich lohnt, anderen Unternehmen Zugang zu Ihren Kunden zu gewähren. Denken Sie über Kooperationen nach – auch über Branchengrenzen hinweg.

4. Mittelsmänner ausschalten.

Beispiel: Das Internet- Kaufhaus Amazon ist ins Verlagsgeschäft eingestiegen. Es vermarktet die Werke von Autoren als E-Book. Damit werden die traditionellen Verlage als Mittler zwischen Autoren und Buchmarkt ausgeschaltet: Amazon kontrolliert die gesamte Wertschöpfungskette.

Unser Votum: Auf vielen Märkten gibt es noch Intermediäre (Zwischenhändler, Großhändler, Makler). Das Internet ermöglicht es, diese Mittelsmänner auszuschalten. Das sind schlechte Nachrichten für die jeweiligen Unternehmen – die Entwicklung ist aber auf lange Sicht unausweichlich.

5. Kunden zu Financiers machen.

Beispiel: Buitengewone Varkens ist ein landwirtschaftlicher Großbetrieb im niederländischen Hengevelde. Kunden können hier für 100 Euro in ein Schwein investieren (Freilandhaltung). Dafür hat der Investor das Recht auf sämtliche Produkte (Schinken, Leberwurst, Speck etc.), die aus dem Tier hergestellt werden (www.buitengewonevarkens.nl).

Unser Votum: In Zeiten kriselnder Banken werden Firmen zunehmend ihre Kunden zu Financiers machen. Solche Crowdfunding-Modelle werden sich etwa in der Forstwirtschaft, in der Lebensmittel- und Energieproduktion verbreiten.
    Management-Modell der Zukunft: Die USA liefern nicht länger die Vorlagen

Kosten senken, Rendite schnell steigern, Börsenwert maximieren – diese Rezepte dominierten lange Zeit die Managementkultur in den Konzernen. Propagiert wurden sie von amerikanischen Business Schools und Beratern. Doch diese Denkrichtung ist auf dem Rückzug. Die Zukunft gehört einem neuen Management-Modell. Es hat folgende Kennzeichen:
  • Fokus auf den Kunden. Im Mittelpunkt unternehmerischen Handelns stehen der zufriedene Kunde und eine gesicherte Zukunft des Unternehmens – nicht die Eigenkapital- Rendite.
  • Langer Atem. Eine Innovation produziert in vielen Fällen sechs Jahre lang rote Zahlen. Wer die Zukunft sichern will, muss sich diese Zeit nehmen. Quartalsdenkweise wie in US-Konzernen verliert an Bedeutung.
Praktiziert wird diese Art der Unternehmensführung seit jeher im deutschen Mittelstand – aber auch in asiatischen Firmen. Interessantes Detail: Chinesische Hochschulpräsidenten besuchen derzeit Kurse beim Schweizer Vordenker Fredmund Malik. Sie interessieren sich nicht für die vermeintliche Best Practice aus den USA, sondern für Management-Methoden aus der Alten Welt.
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