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| Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell |
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Relaunch des Grauens
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Jahresanfang etwas Neues - so manches Unternehmen hat zum Jahresanfang seine Webseiten einem gründlichen Facelifting unterzogen. So auch zwei Internetpräsenzen, die ich bislang regelmäßig besucht habe. Die Betonung liegt auf "bislang". Denn der Relaunch hat meiner Meinung nach nicht unbedingt eine Verbesserung mit sich gebracht. Das Gegenteil ist der Fall.
Relaunch: Anders alleine reicht nicht
Bei einer der erwähnten Seiten handelt es sich um ein regionales Infoportal meiner Lieblings-Ferienregion. Zugegeben: Früher war die Seite ein wenig altbacken. Doch man fand mit wenigen Mausklicks das Gesuchte. Das inhaltliche und grafische Wirrwarr, das jetzt dort herrscht, verleidet indes dem treuesten Fan den Spaß an der Seite.
Die Webdesigner der zweiten Website, einem Anbieter von Telekommunikationslösungen, hatten wirklich ganz tolle Ideen. Etwa, wichtige Navigationselemente in weißer Schrift auf hellgrauem Hintergrund zu platzieren. Vielleicht hat man ja eine Kooperation mit einem Augenoptiker geschlossen? Vorteile für den Nutzer kann ich bislang noch nicht feststellen - ich habe das Gefühl, dass die Seiten nur deshalb einem Relaunch unterzogen wurden, "um mal wieder was Neues" zu haben.
Klar: Gerade im schnelllebigen Internet ist es wichtig am Ball zu bleiben und mit der Zeit zu gehen. Da kommt man um eine "Auffrischungskur" nicht herum. Doch anders alleine reicht nicht - besser werden lautet die Devise. 7 der häufigsten Fehler, die in punkto Websites gemacht werden, und wie Sie sie vermeiden, stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor.
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Viele Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Online- und Offline-Käufe: Die Grenze verschwimmt
Der Kaufvorgang von morgen findet nicht mehr entweder ausschließlich im Netz oder ausschließlich offline im Laden statt. Beide Formen werden sich vermischen – mit Folgen für fast alle Unternehmen, wie zwei Beispiele zeigen:
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Der Kunde geht zuerst ins Netz, schaut sich das Angebot eines bestimmten Produkts an, checkt Preise. Anschließend kauft er in einem stationären Laden.
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Der Kunde geht zuerst in den Laden, prüft und testet die Produkte. Anschließend fotografiert er per Handy das Produkt seiner Wahl, gibt die Artikelnummer ein – und bestellt die Ware, nachdem er den günstigsten Online-Anbieter gefunden hat.
Online trifft stationär
Folge: Das reine Online-Angebot ist auf vielen Märkten nicht mehr angesagt. Viele kleine Internet- Anbieter bauen deshalb ein oder mehrere Ladengeschäfte auf, in denen Waren präsentiert werden. So können sie das Gesicht des Unternehmens in der realen Welt zeigen, das Vertrauen der Kunden in eine unbekannte Marke durch Sichtbarkeit stärken und logistische Probleme lösen. Das Online- Kaufhaus eBay ging diesen Weg.
Mit so genannten Shoppable Store Fronts erschließt sich der Händler einen neuen Kanal in den Markt: In den Schaufenstern leer stehender Läden werden Produkte ausgestellt, die die Kunden direkt vor dem Fenster mittels Barcode bestellen können.
Walmart trägt dieser Entwicklung ebenfalls Rechnung – und geht von offline zu online. In einigen Shopping-Centern werden neuerdings hochwertige Konsumgüter ausgestellt, die Kunden über den Internet-Shop Walmart.com bestellen können.
Trendletter-Prognose: Der Anteil der online abgeschlossenen Käufe am Gesamtmarkt wird weiter steigen, insbesondere bei Konsumgütern und konsumnahen Dienstleistungen. Diese Entwicklung wird jedoch nicht dazu führen, dass der stationäre Handel vollkommen verdrängt wird – im Gegenteil: Viele Kunden nehmen in Zukunft beide Kanäle in Anspruch, bevor sie kaufen. Die Digital Natives machen ohnehin keinen Unterschied zwischen beiden
Formaten.
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Falsches Impressum: Haftstrafe
Wer denkt, im EU-Raum könne man auf einheitlicher gesetzlicher Grundlage seinen Onlinehandel betreiben, der irrt sich gewaltig. Denn auch deutsche Händler, die Waren in Frankreich anbieten (das Gesetz nennt es sogar weit gefasster "einen Online-Kommunikationsservice" anbieten), müssen in ihre Website ein Impressum einfügen, das den französischen Anforderungen genügt, darauf weist der Fachinformationsdienst WerbePraxis aktuell hin.
Harte Strafen bei Verstößen
Verstoßen Sie gegen die Vorgaben, drohen drakonische Strafen, die noch drastischer ausfallen als in Deutschland. Bei einem einzelnen Verstoß gegen die Impressumspflicht oder einem fehlerhaften Impressum können Strafen von einem Jahr Haft und bis zu 75.000 € Geldstrafe verhängt werden. Die Androhung der Haftstrafe gilt aber nur für Einzelunternehmer. Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften werden zwar nicht mit Haft bedroht, ihre Geldstrafe kann allerdings bis zu 375.000 € betragen.
Das rechtsgültige französische Impressum muss die folgenden zusätzlichen Angaben enthalten:
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Höhe des Kapitals (bei im Handelsregister eingetragenen Unternehmen)
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Name, Anschrift und Telefonnummer des Internetproviders, der die Website hostet
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Name der für den Inhalt der Website verantwortlichen Person.
FAZIT
Einfaches Übersetzen der deutschen Inhalte genügt also nicht. Bevor Sie Ihren Webshop oder Ihre Website auf andere Länder ausrichten, nehmen Sie unbedingt sachkundige Rechtsberatung in Anspruch!
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Die 7 häufigsten Website-Fehler - und wie Sie sie vermeiden (Teil 1)
Von zentraler Bedeutung für den Erfolg Ihrer Website sind Inhalt und Gestaltung. Wichtig ist jedoch, dass Ihre Botschaft ankommt. Die Besucher sollen auf Ihrer Seite genau die Aktion ausführen, die Sie sich wünschen. Doch genau hier hapert es bei vielen Internetseiten. Meine Kollegin Dr. Marion Steinbach, Chefredakteurin des Fachinformationsdienstes PR Praxis, stellt Ihnen heute die 7 häufigsten
Website-Fehler vor und zeigt, wie Sie es besser machen.
Fehler 1: Zu komplex und detailliert
Viele Unternehmen wollen ihr ganzes Leistungsspektrum detailliert auf die Website packen. User scannen Websites. Die Informationsfülle lenkt sie von den wesentlichen Inhalten ab oder überfordert sie. Das Ergebnis: Sie klicken sich schnell weg.
Besser: Keep it simple!
Einfachheit in jeder Hinsicht ist das Schlüsselwort für erfolgreiche Websites. Strukturieren Sie alles übersichtlich, damit der Besucher die Kerndaten schnell erfassen kann. Halten Sie die Seite klar und intuitiv verständlich. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Seite von Amazon.
Fehler 2: Übertriebene Selbstdarstellung
Viele Unternehmen nutzen die Website für eine ausführliche Selbstdarstellung mit der Tendenz zur Selbstbeweihräucherung.
Besser: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden und fragen Sie sich: Warum besuchen die Kunden unsere Website? Welche Informationen suchen sie? Welchen Nutzen wollen sie haben? Wenn Sie das wissen, sollten Sie genau diese Informationen präsentieren.
Fehler 3: Überfrachtetes Layout
Hier noch ein Bild, da noch ein Textblock und daneben noch ein Kasten mit einem grafischen Element. Die Folge: eine überfrachtete Website. Der Besucher Ihrer Website erkennt vor lauter Gestaltungselementen gar nicht, was wichtig ist, ist überfordert und klickt sich weg.
Besser: Halten Sie die Auswahl- und Klickmöglichkeiten so gering wie möglich. Packen Sie nicht jeden weißen Fleck mit Inhalten voll, sondern lassen Sie Weißraum, damit sich der Blick auf das Wesentliche konzentrieren kann. Setzen Sie lieber einen überzeugenden Eyecatcher auf die Seite als viele kleine Gimmicks.
4 weitere Website-Fehler nebst "Gegengift" stellt Ihnen Frau Dr. Marion Steinbach in der kommenden Ausgabe vor.
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Zahlungssysteme: Digital statt Cash
Digitale Zahlungssysteme könnten das Geld ablösen, so der Fachinformationsdienst Zukunftsletter. Beispiele für die Entwicklung weg vom Bargeld hin zum "virtuellen" Zahlungsmittel: Square, ein Start-up von Twitter Mitbegründer Jack Dorsey, und PayPal sind Software-Firmen, die in den kommenden Jahren die Finanzdienstleistungsbranche maßgeblich verändern werden bzw. bereits verändert
haben. PayPal, von eBay aufgekauft, erzielte im 2. Quartal 2011 einen gigantischen Umsatz von 1 Milliarde US-Dollar und lag damit 31 % über dem Vorjahresergebnis.
So funktioniert Square: Ein kleines, aufsteckbares Zusatzgerät ermöglicht die Kreditkartenzahlung mit einem iPhone. Das junge Unternehmen hat 2011 mit dieser originellen Software-Idee Transaktionen in Höhe von 11 Millionen US-Dollar abgewickelt, im vergangenen Jahr 2010 war es gerade einmal 1 Million US-Dollar. Und wenn im kommenden Jahr die Near Field Communication (NFC) auf die iPhones kommen wird, werden auch die Finanzdienstleistungen auf die nächste Stufe der Digitalisierung gehoben.
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