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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell    
    Marketing: Klassische Medien oder Social Media? Fallstudie Virgin Atlantic

Steve Ridgway, CEO von Virgin Atlantic Gängige Behauptung: TV-Werbung und andere traditionelle Marketingmaßnahmen funktionieren nicht mehr. Die Welt ist fragmentiert, das Marketing muss auf einer Vielzahl verschiedener Kanäle seine Botschaft senden.

Die gängige Behauptung stimmt nicht: Zwar sind fokussierte, lasergenaue Aktionen im Mikro-Marketing sinnvoll und erfolgreich – sie sind aber nicht der einzige Weg. Vor den Augen der Kunden muss auch ein großes Bild aufgebaut werden: die Strahlkraft der Marke. Das geht nicht, wenn nur Facebook-Kleinanzeigen geschaltet werden.

Virgin Atlantic setzt auf klassiche TV-Werbung: Es soll mit den klassischen Mitteln ein starkes Signal an den Markt gesandt werden, das eine große Zahl von Menschen zur gleichen Zeit erreicht. Beispiel: Zum 25-jährigen Jubiläum verbreitet Virgin einen TVWerbespot. Plot: 1980er-Jahre-Szene. Ein junger Geschäftsmann telefoniert mit einem backsteingroßen Mobiltelefon. Dann taucht eine Gruppe sehr attraktiver Virgin-Flugbegleiterinnen in feuerroten Uniformen auf. Das Telefonat endet abrupt ... (Werbespot im Netz unter http://tinyurl.com/TL1201).

Lösung: Klassische TV- und Internet-Werbung werden parallel eingesetzt. Virgin nutzt TV-Werbung für die großen, emotionalen Markenbotschaften. Internet- Werbung wird auf kapillaren Kanälen eingesetzt, hier steht der unmittelbare Kundennutzen im Vordergrund (Beispiel: eine Taxi-Sharing-App von Virgin).

Trendletter-Votum: Die klassischen Nonline- Formate werden weiter wirksam bleiben. Für Markenwerbung eignet sich am besten eine Mischung aus Breitenwerbung und direkter Konsumentenansprache im Netz.

Video ENTHÜLLT: Die 3 Schlüssel zur Kundengewinnung im Internet...
    Reputation Warfare - Online-Angriff auf Ihren guten Ruf: Sind Sie vorbereitet?

Wie man Wettbewerber überrundet, damit kennen Sie sich aus. Aber was ist mit Angreifern, die so klein und unbedeutend erscheinen, dass Sie sie fast nicht wahrnehmen – jenen Mikro-Attacken, die vornehmlich aus dem Netz kommen? Das Arsenal der Angreifer ist vielfältig: Mal ist es ein unfreundlicher Blog-Eintrag, mal eine Hassmeldung auf Twitter, mal ein abschätziges Video auf YouTube über eines Ihrer Produkte. Findet die Presse eine derartige Meldung und bringt sie groß, geraten Sie schnell mitten in einen Reputationskrieg.

Was ist an dieser Bedrohung neu? Früher mussten sich Kritiker einer Institution bedienen, um Gehör zu finden. Heute kann sich jeder zum Angreifer aufrüsten: Internetanschluss reicht.

Das Risiko: Es kann jedes Unternehmen treffen. Auch Kleinunternehmen, die keiner kennt, sind in der digitalen, transparenten Welt nicht geschützt. Niemand kann vor Angreifern und Rufschädigern sicher sein. Im Akutfall sind diese Punkte wichtig:

Alarmplan: Wie Sie reagieren sollten, wenn Ihr Renommée bedroht wird

  • Gehen Sie nicht ins Kräftemessen mit dem Angreifer, auch wenn Sie mehr Ressourcen als dieser haben. Reagieren Sie besonnen, lassen Sie die Auseinandersetzung nicht hochkochen.
  • Reagieren Sie sofort. Die schnelle Reaktion ist wichtiger als die perfekte. Sie müssen Inhalte draußen haben, die Ihren Standpunkt verbreiten.
  • Soziale Medien sind Ihr Freund, nicht Ihr Feind. Nutzen Sie diese Kanäle für Ihre Kommunikation gegen den Angreifer. Senden Sie reichlich!
  • Suchen Sie externe Dritte, die als Ihre Verbündete auftreten. Jeder Außenstehende, der zusätzlich Ihre Botschaft sendet, wirkt als Verstärker Ihres Standpunkts.

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