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| Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell |
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Google wird persönlich
Sehr geehrte Damen und Herren,
Google hält uns mal wieder auf Trab: Vor wenigen Tagen kündigte der Suchmaschinengigant die Einführung von Search, plus your World an. Das heißt nichts anderes als die Verbindung von der "traditionellen" Suche mit Social Media. Suchergebnisse sollen künftig zunehmend personalisiert werden. Die "öffentlichen Resultate" werden mit den persönlichen Vorlieben und dem sozialen Geflecht der Nutzer verbunden.
Einen ersten Eindruck von den neuen Funktionalitäten und den Möglichkeiten von Search, plus your World, stellt Ihnen das Google-Video vor, das wir Ihnen heute präsentieren. Mehr über Search, plus your World und was es für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet, lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben.
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Erfolgsstory Fab.com: 600.000 Mitglieder in zwei Monaten
Die Plattform Fab.com wächst wie irrsinnig. Das Unternehmen ist momentan DAS Beispiel dafür, wie Konsum in der digitalen Zukunft funktioniert: Fab war ursprünglich ein Portal für die amerikanische Homosexuellen-Community. Es kommt also tief aus einer sozialen Bewegung heraus und hat im Zuge dessen sein Geschäftsmodell nach und nach umgebaut.
Wie es das Unternehmen geschafft hat, 600.000 Mitglieder innerhalb von zwei Monaten zu rekrutieren, zeigt der Fachinformationsdienst Zukunftsletter:
Fab ist stylish, chic, äußerst angesagt – und wird deshalb intensiv über Twitter, Facebook und Google+ verlinkt. Was die klassischen Luxus-Marken im Internet wahrscheinlich auch in 10 Jahren nicht schaffen werden: Fab wird von der Social-Media-Community geliebt. Über Fab wird geredet, und bei Fab wird gekauft.
Wie verdient man 1,4 Millionen US Dollar in einer Woche im Internet mit Schmuck, Möbeln und Haushaltsgegenständen?
Fab wollte nie ein Luxus-Retailer werden, aber die Community wollte es. In der Regel verdient Fab mit Flash-Deals, also zeitlich begrenzten Verkaufs-Aktionen, die sich über 72 Stunden erstrecken. 25 % des Umsatzes, den Fab am Black Friday (der Tag nach Thanksgiving und der Start des Weihnachtseinkaufs) einfuhr, kamen über Verlinkungen mit Facebook zustande.
Die Konsequenzen für Sie: Softwaregetriebene Handelsinnovationen wie Fab.com oder Warby Parker weisen den Weg in ein E-Commerce-Zeitalter, das seine Attraktivität über die Nähe zur Internet-Community gewinnt. Die Trennung in kalten E-Commerce und Erlebniseinkauf im stationären Handel entspricht nicht mehr den Wünschen der Konsumenten von morgen. Die verbinden mit dem abgedroschenen Begriff „Erlebnis“ künftig vor allem auch: authentisches Community- Shopping im Netz.
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Einsatzmöglichkeiten von QR Codes (Teil 2): Virtuelle Filialen
Vor kurzem berichteten meine Kollegen von WerbePraxis aktuell über ein ganz besonderes Einsatzfeld für QR-Codes: Die virtuelle Filiale. Hintergrund: Die britische Supermarktkette Tesco eröffnete einen solchen QR-Code-Shop in einer koreanischen U-Bahn-Station. Dort waren an einer langen Plakatwand Hunderte von Produkten abfotografiert und mit QR-Codes versehen. Beim
Warten auf den nächsten Zug konnten gestresste Koreaner ihren Einkauf so per Mobiltelefon erledigen. Tesco berichtete über ein online erzieltes Umsatzplus von 130 %!
Zwischenzeitlich gibt es auch in Deutschland Unternehmen, die diesen Vermarktungsweg testen, beispielsweise die Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowski. Für deren Test wurden stark frequentierte S- und U-Bahnhöfe ausgewählt.
Eröffnen Sie eine virtuelle Filiale per Plakat:
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an stark frequentierten Standorten,
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an speziellen Mikrostandorten, wie z. B. Krankenhäuser, Universitäten, Freizeiteinrichtungen,
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an Standorten, die Sie testen wollen (andere Stadtteile, andere Städte),
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im Umfeld Ihrer Mitbewerber,
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im Umfeld komplementärer Produkte oder Dienstleistungen (z. B. Apotheken im Ärztehaus),
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in ländlichen, schlecht versorgten Regionen.
Beispiel: Auch die Verlagsgruppe Weltbild testete an 140 Hamburger Plakatstellen den Online-Buchverkauf. Wer den QR-Code auf den Plakaten einscannte, bekam zunächst eine Leseprobe und konnte dann bei Gefallen über das Smartphone bestellen.
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Search. plus your World: Neue Google Funktionen
Das neue Search plus your World könnte die Welt der Suchmaschinenoptimierung gründlich aufmischen. Denn mit der steigenden Personalisierung wird es immer schwieriger, mit dem "traditionellen" SEO-Instrumentarium die gewünschten Resultate zu erzielen.
Das folgende Google-Video zeigt, wie Search, plus your World funktioniert:

Zum Betrachten des Videos klicken Sie bitte auf das Bild oder auf diesen Link.
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7 PR-Todsünden: Was Journalisten wirklich hassen
Online-Presseverteiler, digitale Pressemappen, Presseportale - es gibt heute viele Möglichkeiten, Journalisten Ihre PR-Nachricht zu übermitteln. Damit Sie gut "rüberkommen" und den guten Draht zur Presse nicht aufs Spiel setzen, gilt es, einige Fettnäpfchen im Pressekontakt zu vermeiden. Dr. Marion Steinbach, Chefredakteurin des Fachinformationsdienstes PR Praxis hat für Sie die 7 Todsünden der
PR zusammengestellt. Wenn Sie diese Fehler vermeiden, haben Sie beste Chancen auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Medienvertretern.
Todsünde 1: Telefonische Nachfassaktionen
"Haben Sie unsere Pressemeldung bekommen?" Solche Anrufe nerven Journalisten. Und sind überdies selbstentblößend. Denn schließlich haben Sie den Verteiler erstellt und sollten daher sicher sein, dass die Meldung an die richtige Adresse gegangen ist.
Todsünde 2: Bombardement mit Pressemeldungen
Ermüden Sie die Presse nicht mit ständigen Pressemeldungen über Interna und Nichtigkeiten. Wer jede Woche eine Pressemeldung verschickt, sollte auch wirklich etwas mitteilen, das für die Öffentlichkeit von Interesse ist. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass die Pressevertreter Ihre Meldung ungelesen löschen.
Todsünde 3: Verweis auf andere
"Aber über die anderen berichten Sie doch auch." Mit diesem Spruch vergraulen Sie auch den wohlmeinendsten Journalisten. Denn schließlich fällt es in den Bereich seiner journalistischen Freiheit, über wen er schreibt.
Todsünde 4: Werbliche PR-Texte
Auf Marketing-Texte mit werblicher Sprache, auf kritiklose Selbstdarstellungen und Selbstbeweihräucherung reagieren Journalisten allergisch – und betätigen die Löschen-Taste.
Todsünde 5: Erpressung
"Wir schalten auch eine Anzeige in Ihrer Zeitung." Auch wenn bisweilen aufgrund der finanziellen Engpässe eine bedenkliche Nähe zwischen Anzeigenabteilung und Redaktion festzustellen ist – hüten Sie sich, eine Berichterstattung erpressen zu wollen. Damit tasten Sie die journalistische Berufsehre an.
Todsünde 6: Vertröstungen
Journalisten arbeiten unter Zeitdruck. Tageszeitungen leben davon, tagesaktuell zu sein. Daher können Sie einen Journalisten, der bei Ihnen anfragt, nicht auf die nächste Woche vertrösten.
Todsünde 7: Texte redigieren statt autorisieren
Manche Journalisten sind so nett, dem Unternehmen den Artikel vor dem Druck zum Autorisieren zuzusenden. Hüten Sie sich davor, den Text zu redigieren. Es geht nur darum zu prüfen, ob die Zitate und die Fakten alle richtig wiedergegeben sind.
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