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| Lesen Sie heute im Trend Alert |
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Der Chef ein Chinese? Bald normal!
Sehr geehrte Damen und Herren,
„Weltstahlverband hat neuen Chef.“ Normalweise wäre das nur eine Randnotiz – doch diesmal nicht. Denn an die Spitze des Verbandes tritt erstmals kein Europäer oder Amerikaner, sondern ein Chinese – Xiaogang Zhang.
Solche Meldungen werden wir künftig häufiger lesen, weil immer mehr Strukturen asiatisiert werden. Auch Volkswagen, McKinsey oder die Boston Consulting Group könnten bald von einem Asiaten geführt werden, wenn sich der Schwerpunkt des Geschäfts noch mehr nach Fernost verlagert.
Der Trendletter weist auf die Folgen hin: Mit den neuen Chefs wird auch ein neuer Managementstil einziehen: Das US-amerikanische Modell – Renditesteigerung, kurzfristige Optimierung – verliert an Bedeutung, der asiatische Managementstil prägt die kommenden Jahrzehnte. Seine Kennzeichen:
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Langfristige, ganzheitliche Planung,
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Führungskräfte verstehen ihre Aufgabe als Dienst am langfristigen Ziel,
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die Führungsmannschaft zeigt große Treue zur Organisation, denkt langfristig, strebt nach handwerklicher Perfektion. Monetäre Belohnung bleibt wichtig, ist aber nicht das Ziel.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Uns auch. Die Asiaten praktizieren nämlich genau das, was Mittelständler und Familienunternehmen hier zu Lande seit jeder tun. Früher galten sie deshalb als angestaubt – jetzt sind sie wieder topmodern!
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Backstube 2.0: Brötchenkaufen wird zum Erlebnis
In den kommenden Jahren wird sich eine neue Art von Bäckerei am Markt etablieren: die Erlebnisbackstube. Wie das Konzept funktioniert, zeigt die Kette „Le Pain Quotodien“. Hier werden keine hastig aufgebackenen Teiglinge serviert, sondern Brotlaibe noch von Hand geknetet und in den Holzofen geschoben. Filialen verkaufen ausschließlich Produkte, die auch im jeweiligen Laden produziert wurden. Angeschlossen ist ein Essbereich mit langen Tischen, an denen die Kunden das Backwerk zusammen mit einem Kaffee genießen können. „Le Pain Quotodien“ betreibt
bereits 150 Filialen in 19 Ländern.
Der Zukunftsletter bewertet das Konzept positiv: Anbieter wie „Le Pain Quotodien“ oder auch „Kamps Backstube“ verschmelzen erfolgreich die Idee vom ehrlichen Backerlebnis mit den Prinzipien der Systemgastronomie.
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Erledigt Ihren Job bald ein Rechner oder Roboter?
Der Trendletter hat analysiert, welche Berufsbilder in Zukunft von der zunehmenden Automatisierung betroffen sind. Hier die Eckpunkte:
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Relativ sicher sind niedrig qualifizierte Jobs, für die viel physische Arbeitskraft nötig ist (Kellner, Gärtner, Altenpflege). Diese Tätigkeiten lassen sich nur schlecht automatisieren. Zudem gibt es wegen niedriger Löhne nur geringe Anreize, Arbeit durch Kapital zu ersetzen. Ebenfalls nicht durch Roboter ersetzen lassen sich extrem hochqualifizierte Mitarbeiter, die komplexe Aufgaben lösen, etwa in der obersten Führungsetage.
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Hohes Jobrisiko dagegen besteht bei mittleren Qualifikationen. Denn: Hier schreitet der IT- und Roboter-Einsatz voran. Wiederkehrende Tätigkeiten von Ärzten, Anwälten, Wirtschaftsprüfern, Controllern und Entwicklern werden automatisiert. Antreiber sind Produktivitätsgewinne und Kosteneinsparungen.
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In 4 Sekunden über Kauf entscheiden
Der Zukunftsletter berichtet von einem neuen Shopping-Modell im Internet: Bei der schwedischen Webseite Speedsale bekommen Kunden Produkte präsentiert und haben dann exakt vier Sekunden Zeit, zuzuschlagen. Danach erscheint auf dem Bildschirm ein virtueller Besen und fegt das Angebot weg. Speedsale verkauft Filme, Musik, Bücher und Zeitungen.
Ein ähnliches Modell verfolgt die deutsche Auktionsseite Kaufdown; hier allerdings sinkt der Preis, je länger die Versteigerung dauert.
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