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Onlinetrends 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich willkommen zur ersten Ausgabe von OnlineMarketing aktuell im neuen Jahr. Meine Kollegen und ich freuen uns auf ein spannendes Jahr mit vielen Chancen und Herausforderungen für das Internet-Business. Auch wenn wir keine Kristallkugel haben, die uns konkret verrät, was es 2012 Neues geben wird, lässt sich so viel schon jetzt sagen: Langweilig wird es sicher nicht.
Das Thema Social Media wird auch in diesem Jahr eine große Rolle spielen, und so mancher der sich insgeheim gewünscht hat, "dieses Social Media möge nun endlich wieder weggehen", dürfte in seinen Erwartungen enttäuscht werden.
In einer Ankündigung zur Internetmesse Search Engine Strategies in London (20. - 24. Februar) heißt es: In Sachen Suchmaschinenoptimierung gehören eindimensionale Strategien der Vergangenheit an. Es geht eben nicht mehr nur darum, Keywords zu optimieren und so in den Top Ten der "blauen Links" der Suchmaschinen zu landen. Übergreifende Ansätze sind gefragt.
In diesem Jahr legen wir daher ein besonderes Augenmerk darauf, wie diese Ansätze aussehen können und welche Unternehmen hier besonders geschickt agieren.
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Ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Einsatzmöglichkeiten von QR Codes (Teil 1): Virtuelle Berater
Einer der großen Trends des vergangenen Jahres, der uns auch 2012 sicher beschäftigen wird, sind QR Codes. Mein Kollege Bernd Röthlingshöfer gibt Ihnen in unserer neuen Serie Tipps, wie Sie die cleveren Codes für Ihr Business einsetzen können.
Lösen Sie das Problem, an manchen Tagen zu wenig Verkaufspersonal zu haben. Statten Sie in Ihrem Geschäft bestimmte ausgestellte Artikel mit QR-Codes aus. Die können dann zum Beispiel Menüempfehlungen für Weine und Rezepte für Delikatessen enthalten oder anhand von Videos die Funktion, Reinigung, Bedienung oder den Nutzen bestimmter Produkte erklären.
Solche virtuellen Berater müssen nicht unbedingt mehr verkaufen – sie haben ihren Zweck bereits erfüllt, wenn sie die lästigen Wartezeiten verkürzen, bis ein Berater aus Fleisch und Blut verfügbar ist. In der Mercedes-Benz-Niederlassung Nürnberg ist jedes ausgestellte neue oder gebrauchte Fahrzeug mit dem üblichen Beschreibungstext hinter der Frontscheibe ausgestattet. Doch zusätzlich gibt es nun einen QR Code. Jetzt kann man die entsprechende Website zum Fahrzeug aufs Handy laden und so das ganze Angebot mit nach Hause
nehmen.
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Stellenausschreibungen: Talentjagd per Facebook & Co.
Der vielbeschworene Fachkräftemangel trifft auch die Onlinemarketing-Branche. Denn gerade hier ist man auf Mitarbeiter angewiesen, die sich kontinuierlich weiterbilden und die neuesten Entwicklungen im Auge behalten. Meine Kollegen von WerbePraxis aktuell stellen Ihnen heute am Beispiel von Facebook 7 Tipps für Ihr erfolgreiches Recruiting per Social Media vor
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Erwähnen Sie jede Stellenausschreibung auf Facebook. Egal, wo Sie Ihre Stellenausschreibung geschaltet oder veröffentlicht haben, erwähnen Sie diese in jedem Fall auch auf Facebook. Der Mehraufwand hält sich in Grenzen und die Chancen, geeignete Bewerber zu finden, erhöhen sich deutlich. (Immerhin hat Facebook weltweit mehr als 500 Millionen Mitglieder.)
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Legen Sie eine eigene Seite für Bewerber auf Facebook an. Für zahlreiche Firmen ist dies heute der preiswerteste und erfolgreichste Weg, um Stellen zu besetzen. Die eigens ins Leben gerufene Bewerberseite ist deshalb wichtig, damit sich diese speziellen Infos nicht mit Ihren anderen Werbe- oder PR-Nachrichten vermischen.
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Posten Sie nicht anonym. Stellen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, die Ihre Bewerberseite pflegen und Fragen der Bewerber beantworten. Neben Ihrem Logo gehört unbedingt auch ein Foto dieser Mitarbeiter auf die Seite.
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Geben Sie Einblick ins Unternehmen. Die bloße Aneinanderreihung von Stellenanzeigen wäre viel zu wenig. Eine gut gemachte Bewerberseite macht auf das Unternehmen neugierig und fördert auch Initiativbewerbungen. Posten Sie Nachrichten, die das Betriebsklima, Karrierechancen, den Teamgeist oder die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens vermitteln. Tipp: Lassen Sie auch mal Mitarbeiter einen Gastbeitrag posten. Sie können authentisch von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen berichten.
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Gewinnen Sie Fans. Um Ihre Seite erfolgreich zu machen, müssen Sie natürlich Fans gewinnen. Das können Sie in Facebook durch die zusätzliche Schaltung von Werbeanzeigen erreichen. Aber auch besondere Events wie zum Beispiel die Ankündigung eines Live-Chats oder eines „Bewerber-Days“ können dafür sorgen, dass Ihre Seite mehr und mehr belebt wird.
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Holen Sie Menschen zu Facebook. Bewerben Sie Ihre spezielle Facebook- Seite auch außerhalb des Internets: in gedruckten Stellenanzeigen, auf Bewerbermessen, auf Ihrer Website, bei Vorträgen und Veranstaltungen. Je mehr Fans Sie auf Facebook haben, desto größer wird Ihr Bewerber-Pool und damit Ihre Auswahl.
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Lassen Sie die Fans zu Wort kommen. Eine Bewerberseite, auf der Sie nur selbst posten, ist tot. Aktivieren Sie Ihre Fans zum Schreiben auf Ihrer Pinwand. Stellen Sie Fragen. Posten Sie manchmal auch zu reinen Plauderthemen (Fußball-EM), zu denen jeder etwas beitragen kann. Noch ein Tipp von einem erfahrenen Social-Media- Manager: Seien Sie nicht zu schnell. Warten Sie 2 bis 3 Stunden mit der Reaktion auf Pinwand-Einträge. Das gibt anderen Gelegenheit, sich in Gespräche einzubringen. Tipp: Beweisen Sie auch mal Humor. Das macht Ihr Unternehmen gleich viel
sympathischer.
Bloß nicht: Werbebotschaften sind auf der Bewerberseite tabu. Die gibt es an anderen Stellen genug. Bei der Bewerbersuche zählt die klare, zielorientierte Information der Menschen, die Sie als Arbeitnehmer gewinnen möchten.
FAZIT
Stellenausschreibungen auf Facebook sind kein Modegag, sondern ein preiswerter und effektiver Zugang zu neuen Mitarbeitern, vor allem, wenn Sie die Generation der unter 30-Jährigen anpeilen.
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Doppelte Inhalte: Rankingfalle Bildbeschreibung
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein paar kleine Änderungen in Ihrem Onlineshop vorgenommen. Unter anderem ein Dutzend neue Produkte eingestellt.
Dann stellen Sie fest: Ihr Traffic ist um 63 % gesunken. Was kann da passiert sein? Sind die Produkte etwa falsch gewählt? Nein, Google hat Ihnen einfach weniger Besucher geschickt. Dieser wahre Fall wurde kürzlich von einem Webmaster in einem Google-Forum geschildert, das meine Kollegen von WerbePraxis aktuell regelmäßig besuchen.
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Das ist geschehen: Google hat die besagte Website bestraft, weil der Webmaster für alle neuen Produktbilder den gleichen Text zur Bildbeschreibung verwendet hat (so genannte Alt-Texte). Das ist eigentlich naheliegend, wenn sich die Produkte sehr ähnlich sind oder sich – wie etwa Kleidungsstücke – nur in der Farbe unterscheiden. Doch Google ist gnadenlos. Doppelte Texte verschlechtern das Ranking jeder Website. In der Folge wird Ihre Website dann bei Suchanfragen nicht auf den vorderen Plätzen präsentiert und die Zugriffszahlen
sinken rapide.
Hintergrund: Die Alt-Texte sind für den Besucher Ihrer Website unsichtbare Bildbeschreibungen. Sie sind allerdings für Google extrem wichtig. Schließlich kann Google Bildinhalte nicht erkennen und ist daher auf die Bildbeschreibung angewiesen. Wichtig sind die Alt-Texte auch für Menschen mit Sehbehinderungen. Sie können sich dann dank der Texte auch über das Bildmaterial auf Ihrer Website informieren.
Diese Tipps gibt Ihnen mein Kollege Bernd Röthlingshöfer für optimal gestaltete Alt-Texte:
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Wiederholen Sie nie den gleichen Text – selbst wenn sich die Bilder ähneln.Versuchen Sie, den Inhalt des Bildes so gut wie möglich zu beschreiben.
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Halten Sie die Bildbeschreibungen kurz (maximal 5 Worte).
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Verwenden Sie für jedes Bild einen eigenen Alt-Text.
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Werbeslogans adé? : Konsumenten rebellieren gegen Slogans
Gut gemeint, doch Ziel verfehlt: Werbesprüche erreichen oft das Gegenteil von dem, was die Marketing-Abteilung geplant hat. Das haben US-Marketing-Forscher in einem Test herausgefunden:
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Forderte der Werbeslogan dazu auf, mehr Geld auszugeben, gaben die Konsumenten absichtlich weniger aus (Beispiel: „Luxus – gönnen Sie sich etwas“).
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Wurde Sparsamkeit gepredigt, griffen Konsumenten besonders tief in die Tasche (Beispiel: „Kleiden Sie sich für weniger ein“).
Dieses Votum gibt der Trendletter zu diesem Thema ab: Der Test ist nicht repräsentativ, nur Studenten wurden befragt. Doch er zeigt: Junge Konsumenten schalten auf Protest, wenn sie das Gefühl haben, dass sie eine Marke mit der Brechstange zu einem bestimmten Verhalten bewegen will. Schlussfolgerung: Setzen Sie bei Werbeslogans weniger auf Verkauf und mehr auf Kreativität.
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