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2012 wird das Jahr, in dem …

Sehr geehrte Damen und Herren,

Was kommt im nächsten Jahr? Diese Frage bekommen wir häufig gestellt, gerade zum Jahreswechsel. Und unter uns: Wir beantworten sie nicht gerne. Denn wer seine Prognosen datiert, bekommt falsche Vorhersagen früher oder später um die Ohren gehauen. Trotzdem hat der Trendletter den Blick in die Kristallkugel gewagt. Seine Prognose: 2012 wird das Jahr…
  • in dem wir erstmals kontaktlos an der Supermarktkasse bezahlen (per Handy oder NFC-fähiger Kreditkarte).
  • in dem erstmals mehr Menschen mit dem Smartphone als mit dem stationären PC ins Internet gehen.
  • in dem die ersten Dienstwagen-Flotten mit GPS-Ortung ausgerüstet werden. So weiß die Firma jederzeit, wo und wie schnell der Mitarbeiter fährt (soll umweltschonende Fahrweise fördern).
  • in dem das elektronische Buch auch in Deutschland seinen Durchbruch erlebt.
  • in dem sich E-Roller auf der Straße verbreiten.
Ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben für Sie in dieser Ausgabe die lustigsten und skurrilsten Trendmeldungen der letzten Wochen zusammengetragen – quasi als Gesprächsfutter für den Silvesterabend. Wir hoffen, dass Ihnen der „Trend Alert“ in diesem Jahr wieder gefallen hat und wünschen Ihnen einen guten Neustart in 2012!

Herzliche Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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    Rollender Hühnerstall und eingeäscherte Hundehaufen

Der Trendletter berichtet über zwei Innovationen rund um die Tierhaltung:

  1. Landwirtin Iris Weiland hat einen mobilen Hühnerstall gebaut. Er wird einmal pro Woche mit dem Traktor an einen anderen Standort gezogen. Das löst das Kernproblem der Bodenhaltung: In einem stationären Gehege haben die Hühner nach wenigen Wochen das gesamte Gras ausgerissen. So bilden sich Kuhlen, in denen sich Kot und Parasiten sammeln. Bei der Haltung im so genannten Hühnermobil scharren die Hühner ständig in frischem Gras.
  2. Der Ash Puppie ist ein tragbares Verbrennungsgerät für Hundehaufen. Am unteren Ende befindet sich eine Kammer, die über den Hundehaufen gestülpt wird. Auf Knopfdruck verwandelt ein eingebauter Brenner die Exkremente zu Asche. Das Haufen-Einäscherungsgerät wird mit Brennstoffkapseln betrieben; die Markteinführung ist für 2012 geplant.

    Campen auf dem Einkaufszentrum und Baggern im Supermarkt

  • Campen auf dem Einkaufszentrum. Luxus-Zelten mitten in der Stadt gewinnt immer mehr Anhänger, berichtet der Zukunftsletter. Beispiel: Beim Big Sleepover in London konnten unlängst 60 Freiluftfreunde auf dem Dach des Einkaufszentrums One New Change übernachten. Preis: 459 Euro inklusive fertig aufgebautem Zelt, Champagner – und einmaligem Ausblick auf die St. Paul‘s Cathedral.   
  • Partnersuche im Supermarkt. Im Akzenta-Markt in Wuppertal können Singles auf Partnersuche gehen, berichtet der Trendletter. Am Eingang heftet ihnen ein Mitarbeiter auf Wunsch eine rote Schleife an den Einkaufskorb oder Oberkörper. So können sich Singles beim Einkaufen gegenseitig erkennen. Damit will Geschäftsführerin Anne Krüger die Kundenbindung stärken. 

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Bitte keine Fotos! Mit der Papa-
razzi-Brille kann jeder wie ein
scheuer Promi ausssehen.
    Die seltsamsten Produkte

Hier die drei seltsamsten Produkte, die der Trendletter in 2011 vorgestellt hat:

  • Eine Armbrust für Schneebälle verkauft der amerikanische Versender Sharper Image. Das Gerät wird von Hand gespannt und katapultiert einen Schneeball 20 Meter weit (Preis: 40 US-Dollar). 
  • Paparazzi-Sonnenbrille. Wer sie trägt, sieht auf Fotos aus, als seien seine Augen mit einem schwarzen Balken unkenntlich gemacht worden (Preis: 7,50 US-Dollar, die „Paparazzi Shades“ sind zum Beispiel über Amazon.com erhältlich).
  • Einen Türknauf für Neugierige hat der japanische Designer Hideyuki Nakayama entworfen. Sobald sich eine Person dem Knauf in der Form einer Glaskugel nähert, wird darin sichtbar, was sich gerade im Nebenraum abspielt. Der Knauf erzeugt das Bild allein durch optische Linsen und kommt ohne Elektronik aus.

    Märkte: Rollator-Tuning und Werkzeuge für den Weltuntergang

  • Tuningteile für den Rollator. 1,2 Millionen Rollatoren gibt es in Deutschland bereits – und demografiebedingt werden es bald noch wesentlich mehr sein. Folge: Die Gehhilfe entwickelt sich zum Designprodukt, schreibt der Zukunftsletter. „Rollatoren kann man richtig aufmotzen“, sagt Martina Koepp von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik. Prognose: Die Hersteller werden bald Verbesserungsvorschläge von den Kunden einholen und umsetzen. Es wird Rollatoren zum Wandern, Golfen oder Jagen geben, außerdem Modelle, die zur persönlichen Inneneinrichtung passen.
  • Werkzeuge für die Post-Apokalypse. Der Amerikaner Marcin Jakubowski verkauft Gerätschaften für Menschen, die sich gegen alle Krisenfälle wappnen wollen, berichtet der Trendletter. Das Versprechen des Physikers: Wer alle Maschinen hat, kann sich jedes Produkt, das es bei Wal-Mart zu kaufen gibt, selbst herstellen. Bisher im Angebot: eine Ziegelmaschine, ein Windrad zur Stromerzeugung sowie ein 3D-Drucker, mit den sich Plastikteile herstellen lassen.  
  • Menschliches Fett einfrieren. Der amerikanische Schönheitschirurg Jeffrey Hartog friert das abgesaugte Fett seiner Patienten ein. Bei minus 192 Grad wird das Zellmaterial gelagert und kann Jahre später wieder in den Körper injiziert werden, etwa um das Gesicht voller erscheinen zu lassen. 900 US-Dollar kosten Einfrieren und Lagerung im ersten Jahr, 200 US-Dollar pro Folgejahr. 

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