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Lesen Sie heute im Trend Alert    
Brauchen wir einen Weihnachtsmann 2.0?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es ist Zeit, den Weihnachtsmann upzudaten! Das fordert der US-Autor Brian Campbell. Denn:

  • Dem Weihnachtsmann mangelt es an digitaler Kompetenz, er akzeptiert nur handgeschriebene Wunschzettel. 
  • Santa Claus ist übergewichtig, und damit ein schlechtes Vorbild für Kinder.
  • Seine Corporate-Social-Responsibility-Bilanz ist fraglich, Stichwort: artgerechte Rentierhaltung. 

Deshalb fordert Campbell: Der Weihnachtsmann 2.0 muss her – einer, der Triathlon läuft, twittert und die Brav-oder-nicht-Liste auf seinem iPad verwaltet. Im Ernst: Wir finden, dass es sich gerade zum Fest lohnen kann, beim 1.0 zu bleiben. Der Trendletter empfiehlt dazuEine gedruckte Weihnachtskarte, mit Füller unterschrieben, sorgt im Zeitalter der E-Cards für mehr Aufmerksamkeit als je zuvor. Auch dem Trend zu immer mehr Gutscheinen sollte man nicht blind hinterherrennen. Ein persönliches Geschenk, mit Bedacht ausgewählt und liebevoll verpackt, sticht Plastikkarten immer aus. 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe Festtage 1.0!



Herzliche Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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    Social Müdia – und weitere Trendworte

Hier drei neue Wörter, die der Trendletter in diesem Monat aufgespürt hat

  • Social Müdia. Bei vielen Konsumenten flaut die Begeisterung für soziale Netzwerke wie Facebook ab. Folgen: Weniger starkes Wachstum bei den Nutzerzahlen, weniger Interaktion auf den Fanpages.
  • Papertainment. Komfort, Tempo und Aktualität des Internet machen gedruckte Bücher zu einem reinen Unterhaltungsmedium ohne Info-Nutzen. Folge: Gedrucktes mutiert zum Mitbringsel, zum Geburtstags- oder Weihnachsgeschenk.
  • Digitale Dividende. Durch den Einsatz digitaler Medien lässt sich im Büro viel Zeit sparen. Weg fallen zum Beispiel: Faxe senden, Fotokopien machen oder auf Rückrufe warten. Ungeklärte Frage: Wird die digitale Dividende durch Nebenwirkungen der E-Medien wieder aufgefressen (Mailterror)?

    Neuer Markt: Kommunen beim Energiesparen helfen

120 Milliarden Euro ließen sich weltweit durch energieeffiziente Gebäude einsparen. Dieses Potenzial wird in den nächsten Jahren erschlossen, prognostiziert der Zukunftsletter, unter anderem mithilfe des so genannten Energiespar-Contracting.

Das Prinzip: Eine Stadt oder Gemeinde gibt in einer öffentlichen Ausschreibung ein Energiesparziel vor („20 Prozent weniger Heizkosten in der Grundschule“). Energie- und Technikunternehmen bewerben sich um den Auftrag. Wer die Ausschreibung gewinnt, muss in die nötige Gebäudetechnik investieren und die Immobilie gegebenenfalls renovieren.

Im Gegenzug erhält das Unternehmen einen Großteil der in Euro berechneten Energieersparnis (über einen gewissen Zeitraum). Siemens setzt mit Energiespar-Contracting bereits einen dreistelligen Millionenbetrag um.


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- Fallstory: So funktionierte die erfolgreiche Facebook-Kampagne vom
  Amaturenhersteller Grohe ...
- Fallstory: 1.000 Facebook-Fans in 6 Wochen für Garmisch-Patenkirchen
- Fallstory: Ford - Sieht so die Website der Zukunft aus?
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    Lebensmittel fast abgelaufen? Auch das wird ein Markt

Sie wollen wissen, was nach der Discountwelle kommt? Der Zukunftsletter hat zwei zukunftsweisende Formate im Lebensmitteleinzelhandel identifiziert:

  • Extrem-Discounter. Aldi, Lidl & Co. rutschen weiter in Richtung Mainstream. Das schafft Platz im niedrigsten Preissegment - für Extrem-Discounter. Sie bieten zum Beispiel Waren mit geringer Mindesthaltbarkeit an. Der Berliner Markt Frostkauf hat sich auf Produkte spezialisiert, die ursprünglich für den Export produziert wurden. 
  • Supermarkt mutiert zum Imbiss. Die Märkte von „Rewe to go“ sind auf relative kleinen Flächen in Innenstadtlagen untergebracht. Das Sortiment richtet sich an Büromenschen und Singles: Salate, portioniertes Obst, Sandwiches, Sushi. „Rewe to go“ will McDonald‘s und Subway Kunden abjagen. 

    Carsharing ersetzt den eigenen Fuhrpark

Viele Firmen werden in den kommenden Jahren die eigene Dienstwagenflotte abschaffen, prognostiziert der Trendletter. Stattdessen nutzen sie Carsharing-Dienste wie Car2go, Flinkster oder Cambio. So lassen sich zwei Probleme lösen:

  • Firmen-Pkw sind zu 70 bis 80 Prozent der Zeit ungenutzt,
  • tritt Spitzenbedarf auf, reicht die Pkw-Flotte doch nicht aus. Im Vergleich zu eigenen Poolfahrzeugen senkt Carsharing die Kosten um 50 bis 65 Prozent. 

Das Unternehmen HB Solar setzt bereits auf stundenweise Automiete. Grund: In den sonnenreichen Monaten Juni und Juli schnellt die Nachfrage nach Solaranlagen in die Höhe. Dann müssen die Vertriebs- und Installationsteams des Solarzellenanbieters Sonderschichten fahren. Sie sind ständig zu Kunden unterwegs

Allerdings lohnt es nicht, die nur während dieser acht Wochen nötigen zusätzlichen Pkw in der eigenen Flotte zu unterhalten. Sie würden den Rest des Jahres ungenutzt herumstehen.


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