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| Lesen Sie heute im Trend Alert |
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Wenn der Shitstorm aufzieht
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie sind auf Facebook präsent? Dann sollten Sie auch an dieses Risiko denken: Kritiker können auf Ihrer Facebook-Seite eine Hetzkampagne starten, die sich wie ein Lauffeuer im Netz verbreitet. Falls ein solcher Shitstorm, wie ihn die Netzgemeinde nennt, aufkommt, müssen Sie schnell reagieren. Der Trendletter empfiehlt dieses
Vorgehen:
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Veröffentlichen Sie eine kurze Stellungnahme innerhalb weniger Stunden („wir prüfen das Problem intern“). Nach spätestens einem Tag sollte eine ausführliche Erklärung folgen. Hier keine werblichen Aussagen oder PR-Formeln verwenden!
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Versuchen Sie nicht, Kritik zu unterdrücken. Wenn Sie unliebsame Kommentare von Ihrer Facebook-Seite löschen, provoziert das zusätzlichen Protest.
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Nutzen Sie alle Medien. Sie sollten Ihre Position überall dort einstellen, wo Kritiker aktiv werden: auf Facebook, Twitter und in persönlichen Blogs.
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Setzen Sie auf Personen. Eine Facebook-Präsenz sollte immer von erkennbaren Menschen betrieben werden, nicht von Abteilungen. Das senkt das Risiko von Anfeindungen.
Falls Sie dieses Thema interessiert, empfehlen wir Ihnen das "Praxishandbuch PR & Öffentlichkeitsarbeit". Es ist exklusiv für Leser des „Trend Alert“ derzeit zum Sonderpreis von 29,80 Euro erhältlich (statt 79 Euro). Bestellen können sie es hier.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Gesundes Fastfood für Kinder
Im Fastfood-Restaurant Giggles‘n‘Hugs in Los Angeles gibt es Vollkorn-Pizza und Fischstäbchen aus marktfrischem Fisch – alles natürlich aus Bio-Quellen. Nach dem Essen können die kleinen Kunden auf einem Indoor-Spielplatz tollen oder werden mit Puppenspielen unterhalten. Essen plus mehrstündiger Bespaßung kostet 60 Dollar, berichtet
der Trendletter.
Unsere Prognose: Die Zeiten, in denen McDonald‘s das einzige kinderkompatible Restaurant war, sind vorbei. Premium-Anbieter wie Giggles‘n‘Hugs werden sich auch hierzulande verbreiten. Treiber: Aufgrund der demografischen Entwicklung verteilt sich das Geld von Eltern und Großeltern auf immer weniger Kinder.
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Gesichtserkennung: Jeden Kunden mit Namen begrüßen
Der Trendletter weist auf ein Experiment in den USA hin: Wissenschaftler dort haben gezeigt, dass ein Computer in der Lage ist, nur anhand eines Schnappschusses einen Menschen zu identifizieren (in dem der Rechner das Foto mit dem Facebook-Profilbild der Person vergleicht). Die Folge dieser Entwicklung aus der Sicht des Handels: Läden können ihre Kunden bald per Kamera identifizieren und sie mit Namen ansprechen.
Unser Tipp: Schöpfen Sie diese Möglichkeit noch nicht aus! Ihre Kunden würden sich bespitzelt fühlen. Besser: Nutzen Sie Gesichtserkennung, um Werbung moderat an die Zielgruppe anzupassen. Beispiel: Die Kleidungskette S. Oliver testet ein digitales Plakat, das das Geschlecht des Zuschauers erkennt und einen passenden Werbeclip abspielt. Auch nach Altersstufen differenzierte Videos sind möglich.
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Video: Virtuelles Regal in Südkorea. Die Produkte sind nicht real, sondern nur ein beleuchtetes Plakat.
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Supermarkt ohne Einkaufswagen, Waren, Kassen
Einen Laden ohne Ware hat der Handelskonzern Tesco in Südkorea eröffnet. Er besteht nur aus einem von hinten beleuchteten Plakat, auf dem Produkte abgebildet sind – Äpfel, Frischfisch, Windeln. Der Einkauf läuft so ab: Der Kunde hält sein Handy vor das Foto der Ware und drückt auf eine Taste. Die gewählten Produkte liefert Tesco dann nach Hause. Technik: Neben den Waren ist ein so genannter QR-Code angebracht. Das Handy erkennt den Code und fügt das Produkt dem virtuellen Einkaufswagen hinzu.
Der Trendletter hält diese Handelsform für zukunftsweisend. Gründe:
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Dank des großflächigen Plakats ist das Sortiment übersichtlich. So wird das Hauptproblem des M-Commerce – das zu kleine Handydisplay – umgangen.
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Der Laden verbraucht kaum Platz, da er sich an jeder Wand anbringen lässt.
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Die Kosten sind niedrig, da der Laden ohne Personal, Computer oder Bildschirme auskommt.
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Shopping 2020: Wie wir künftig einkaufen
Der Zukunftsletter fasst in seiner aktuellen Ausgabe die wichtigsten Trends zum Einkaufen der Zukunft zusammen:
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Siegeszug des Handyshopping geht weiter. Der elektronische Handel über Mobiltelefone steht vor einem rasanten Aufschwung. Bis 2020 wird das Smartphone-Shopping dem stationären Handel mindestens 10 Prozent Marktanteile abnehmen.
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Das berührungslose Bezahlen kommt. Dank der so genannten NFC-Technik können Mobiltelefone bald zum Bezahlen genutzt werden. Google, Apple und Visa leisten bereits die nötige Aufbauarbeit. Die kontaktlose Zahlungsabwicklung wird um 40 Prozent schneller sein als Münz- oder Kreditkartenzahlung.
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Rückzug der Riesenmärkte. Handelsgiganten wie Wal-Mart, Sears oder Best Buy schrumpfen sich gesund. Die Konzerne eröffnen neue Filialen mit kleineren Flächen. Gleichzeitig teilen die Megamärkte auf der grünen Wiese ihre Flächen neu auf: Der eigentliche Markt nimmt weniger Platz in Anspruch, bis zu 20 Prozent der Flächen werden untervermietet – zum Beispiel an Ketten wie Sephora (Kosmetik) oder Forever21 (Mode). Das bringt zusätzlich junge Kunden in die Märkte.
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Elektronische Genuss-Netzwerke. Mithilfe von Apps für das Mobiltelefon werden Konsumenten mit Einzelhändlern zusammengebracht. Beispiel: Die Suchmaschine Milo zeigt an, wo ein gesuchtes Produkt bei einem lokalen Einzelhändler auf Lager ist.
Weitere Shopping-Trends lesen Sie in der kommenden Ausgabe des „Trend Alert“.
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Dieser Newsletter wird gesponsert von: Zukunftsletter
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