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WERBE- & PR-PROFI
Ihr Scout für neue und erfolgserprobte Werbe- und PR-Ideen
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(keine Image-Werbung, sondern REALE Verkäufe)

Lesen Sie am 22. November 2011 im Werbe- & PR-Profi:    
Trendvorschau

Sehr geehrte Damen und Herren,
in vielen Unternehmen sind die Planungen für nächstes Jahr nahezu abgeschlossen. Aber nicht immer befriedigend. Denn viele Fragezeichen zur wirtschaftlichen Entwicklung bleiben. Leider kann niemand in die Zukunft des Euro und in die Konferenzräume unserer Euro-Politiker sehen.

Zumindest die Fragezeichen in punkto Werbung kann ich Ihnen aber verkleinern. Denn einige der Entwicklungen, die Sie und mich im nächsten Jahr beschäftigen werden, lassen sich heute bereits absehen. Ich habe sie für den Fachinformationsdienst WerbePraxis aktuell zusammen gestellt und gebe Ihnen in diesem Newsletter ein exklusiven Einblick in diese Trendvorschau.

Sehen wir also gemeinsam in die Zukunft.

Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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- Fallstory: 1.000 Facebook-Fans in 6 Wochen für Garmisch-Patenkirchen
- Fallstory: Ford - Sieht so die Website der Zukunft aus?
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    B-to-B: Mit diesen Informationen werden Ihre Kontaktadresse erst wertvoll

Wie verhindern Sie es, dass sich Ihre Vertriebsmannschaft mit wertlosen Adressen herum plagt? Wertlos sind alle Adressen, die aus falschen, unvollständigen Kontaktdaten bestehen. Oder die außer diesen Kontaktdaten keine weiteren Informationen über den Adressaten bereithalten.

Persönliche Kontakte auf Messen, Workshops, Kongressen oder auch aus der Korrespondenz in sozialen Netzwerken sind überaus wertvoll. Aus den Gesprächen können Sie eine Vielzahl von Informationen generieren, die dem Vertrieb helfen, sich auf die vielversprechenden Kontakte zu konzentrieren.

Erfragen Sie daher nach Möglichkeit immer diese 9 Punkte:
  • An welchen Produkten besteht das Interesse?
  • Welchen Bedarf hat das Unternehmen?
  • Welches Budget hat das Unternehmen?
  • Wann soll die Anschaffung getätigt werden?
  • Welche speziellen Anforderungen stellt der Kunde?
  • Werden bereits Konkurrenzprodukte eingesetzt, wenn ja welche?
  • Welche Erfahrungen hat der Kunde mit den Konkurrenzprodukten?
  • Wie lauten die Kontaktdaten des Ansprechpartners?
  • Welche Funktion im Unternehmen hat der Ansprechpartner?
Tipp: Insider-Wissen, das sich nirgendwo anders kaufen oder ergooglen lässt >> hier!
    Pressegespräch statt Anzeigenwerbung: 4 Tipps

Nicht jede Information, die Sie der Öffentlichkeit mitteilen wollen, müssen Sie über Anzeigenwerbung verbreiten. Ganz im Gegenteil: Es gibt eine Vielzahl von Informationen, für die sich auch die Presse interessiert, die demnach auch kostenlos darüber berichten wird. Haben Sie also etwas Berichtenswertes mitzuteilen ? dann nichts wie ran ans Telefon. Laden Sie die für Sie zuständigen Journalisten zu einem Pressegespräch ein.

Und so organisieren Sie Ihr Pressegespräch:
  1. Legen Sie die Teilnehmer fest. Bestimmen Sie zunächst, welche Pressevertreter Sie zu diesem Termin einladen möchten. Auch die Beteiligten Ihres Unternehmens und deren Rolle beim Pressegespräch sollten Sie vorab festlegen.
  2. Laden Sie nur wenige Pressevertreter zu dem Gespräch ein. Im Gegensatz zur Pressekonferenz ist das Pressegespräch ein Dialog im kleinen Kreis, bei dem auch Vertrauliches und Hintergründe erörtert werden können. Am besten laden Sie mit einem persönlichen Anruf 2 bis 3 Wochen vor dem eigentlichen Termin ein, bei eiligen Angelegenheiten gilt dies natürlich auch kurzfristiger.
  3. Legen Sie den Ort des Pressegespräches fest. Wählen Sie einen zentralen Ort in einem Hotel/Restaurant, Café, um die Anreisekosten für die beteiligten Journalisten so gering wie möglich zu halten. Wenn es darum geht, Produkte oder Vorhaben vor Ort zu erläutern, dann ist natürlich Ihre Firma der bessere Ort. In manchen Fällen ist es auch sinnvoll, ein Pressegespräch bei Ihren Kunden zu veranstalten: dort kann man Produkte beim Anwender sehen und diesen zusätzlich interviewen.
  4. Wählen Sie den passenden Termin. Die meisten Lokaljournalisten können nur vormittags zu Terminen erscheinen. Wollen Sie die Fachpresse einladen, dann vermeiden Sie Termine rund ums Wochenende – montags und freitags sind keine guten Tage für Ihr Pressegespräch.

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    8 Werbetrends 2012: An diesen Trends kommen Sie im nächsten Jahr nicht mehr vorbei

  1. Teilbare Inhalte. Informationen sollen nicht irgendwo feststecken: Sie sollen um die Welt reisen und diejenigen finden, die sie brauchen. Deshalb werden Inhalte und Informationen nicht mehr allein auf Firmen Websites gehortet, sondern an vielen Stellen im Netz platziert. Jeder Leser soll auch zum Weiterverteiler dieser Informationen werden. Stellen Sie Informationen nicht nur auf Ihrer Website bereit, sondern publizieren Sie diese auch auf YouTube, Facebook, Google+, Slideshare und anderen Diensten.
  2. Mehr Interaktion. „Wann geht dieses Social Media eigentlich wieder weg?”, fragte neulich ein Konferenzteilnehmer. Antwort: Auf absehbare Zeit wohl nicht mehr! In 2012 sollten Sie also mehr Personal für den Dialog mit Kunden und potenziellen Kunden bereitstellen. Ihre Werbeabteilung braucht weniger Strategen als viel mehr Macher. Menschen, die schnell und kompetent auf Fragen, Lob und Kritik reagieren, sobald sie im Netz auftaucht oder per E-Mail Ihr Unternehmen erreicht. Schaffen Sie neue Arbeitsplätze oder verteilen Sie Aufgaben um.
  3. Smartphone-Werbung. Das Smartphone wird das wichtigste Gerät für die Werbung. Den Unterschied zwischen einem Desktop-Computer oder einem Smartphone wird es schon bald nicht mehr geben. Denn alle Computer werden mobil. Werbung auf dem Smartphone wird neue Dimension aufweisen: den Ortsbezug. Denn der Standort jedes Geräts kann ermittelt werden und Sie erreichen Nutzer, die sich in direkter Nähe Ihres Geschäfts befinden. Kleine und mittlere Unternehmen können in diesen Werbetrend leicht einsteigen. Google AdWords Express (www.google.de/adwords) liefert die Basis dazu.
  4. Spielefizierung. Einseitige, passive Berieselung durch Werbung ist out. Dabei sein und mitmachen ist in! Sprechen Sie Menschen mit spielerischen Aktionen an. Lassen Sie Ihre Agentur oder Ihren Werbeberater keine Anzeigenkampagnen sondern Mitmach-Events für Sie entwickeln.
  5. Infosnacks und Infografik. Langatmige Erläuterungen – dafür hat niemand mehr die nötige Zeit. Verabschieden Sie sich von langen Werbetexten oder gliedern Sie diese in kleine Infohäppchen. Aber auch Infografiken, die es schaffen, komplexe Inhalte in einfache und attraktive Bilder zu übersetzen, werden perfekt wahrgenommen.
  6. Was macht der Kunde morgen? Google, Apple, Facebook: das sind die 3 Unternehmen, die über Unmengen von Kundendaten verfügen. Sie wissen, wofür sich Menschen interessieren, was sie kaufen, wo sie sich aufhalten, welche Freunde sie haben und vieles mehr. Dieses Wissen nutzen Sie, um ihr Verhalten genau zu analysieren. Dabei geht es vor allen Dingen um die Frage: Was will der Kunde morgen? Was können Sie ihm verkaufen? Die Analysen dieser Unternehmen sind wirkungsvoller als alles, was man bisher über Kundenwünsche wusste. Deshalb: Nutzen Sie das Know-how von Google, Facebook und Co. Starten Sie oder intensivieren Sie Ihre Werbekampagnen mit diesen Partnern.
  7. Jedem sein eigener Slogan. Eine Werbung für alle – das war die Methode des letzten Jahrtausends. Heute gilt: Am besten für jeden eine eigene Werbebotschaft Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Werbeaussagen, messen Sie den Erfolg und passen Sie diese für verschiedene „Empfänger”-Profile an.
  8. Kampf um Mitarbeiter. Der Wettbewerb der Zukunft dreht sich nicht um neue Kunden, sondern um neue Mitarbeiter. Diese Prognose gaben wir Ihnen bereits vor drei Monaten. Denn die Ära der geburtenstarken Jahrgänge ist vorbei. Und die möglichen neuen Mitarbeiter recherchieren heute ausgiebig im Internet, bevor sie eine Bewerbung absenden. Das verschärft den Wettbewerb um die besten Kräfte enorm. Planen Sie 2012 also höhere Budgets für Ihre Personalwerbung ein.

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