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| Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell |
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Kunden werden Freunde
Sehr geehrte Damen und Herren,
dieses Jahr ist bis jetzt äußerst spannend verlaufen. Zugegeben: Manchmal fühlt man sich an die chinesische Verwünschung "Mögest Du in interessanten Zeiten leben" erinnert. Der Onlinebereich ist indes bislang unterm Strich sehr gut weggekommen. Höhere Nutzerzahlen, steigende Umsätze - was will man mehr?
Doch auch wenn die Zeiten weiter auf Wachstum stehen, hat sich doch vieles verändert und Betreiber von Online-Angeboten müssen ständig auf der Hut sein, um nicht die neuesten Trends zu verpassen.
Mein Kollege Dr. Eike Wenzel, Chefredakteur des Zukunftsletter, sieht die Lage so: "Die wichtigste Erkenntnis aus der Trendwelt des Jahres 2011 ist folgende: Wir können nicht eine Marketingmaßnahme, nicht eine Produktneuerung mehr ohne das 'Abnicken' der Kunden machen. Und dieser Kunde möchte nicht mehr Endverbraucher, sondern Ko-Produzent, 'Freund' und kritischer Nutzer sein. Wir verlassen die Ära des angebotsgetriebenen Konsums
und sollten uns schnellstmöglich auf den Transsumenten einstellen."
Was genau ein Transsument ist und ein Beispiel, wie Kunden zu echten "Freunden" werden, verrät Ihnen Dr. Eike Wenzel in dieser Ausgabe.
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Shopping-Trend: Elektronische Genuss-Netzwerke
Der Siegeszug des elektronischen Handels bedeutet auch, dass sich ab sofort vernetzter Genuss-Konsum mit Freunden und (befreundeten) Händlern durchsetzt. Die Wein-App Crushd ist eine weitere Anwendung, die Weinkenner und -verkäufer auf elegante Weise zusammenbringt.
Die Milo-App ist eine lokale Suchmaschine, die die Transsumenten mit unabhängigen Händlern auf lokaler Ebene verknüpft.
Stichwort Transsument: Wenn Sie sich jetzt fragen, was denn eigentlich ein Transsument ist - meine Kollegen von der Zukunftsletter-Redaktion beschreiben diesen Verbrauchertyp so: Der Transsument überlegt genau, ob er besitzen oder nur nutzen möchte. Er will dort, wo er gerade ist, (mobil) einkaufen und findet die wolkigen Versprechen von hochnäsigen Marken nur noch lächerlich. Er sucht individuelle Kommunikation statt breit gestreuter
Manipulation.
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PR: Checkliste crossmediale Kampagne
Wenn Sie den synergetischen Effekt mehrerer inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfter Medien nutzen möchten, sollten Sie vorab ein paar Dinge prüfen, die Ihnen meine Kollegen von PR Praxis heute vorstellen:
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Ist das Thema langfristig spannend? Haben Sie etwas zu sagen, das wirklich die aufwändige multimediale Inszenierung über YouTube, Facebook und Co. verdient? Ist genügend Material vorhanden? Können Sie gut und professionell aufbereitetes Material zur Verfügung stellen, also gute Fotos, Videos, Texte etc.?
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Welche Kanäle bzw. Medien sind ideal für meine Kampagne? Machen Sie einen Zielgruppen- Check. Welche Zielgruppen möchten Sie erreichen, welche Medien nutzen diese? Bereiten Sie die Informationen entsprechend auf, passend zum jeweiligen Kanal.
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Welches ist mein Basis-Medium, auf das alle anderen Medien zentral verweisen sollen? In den meisten Fällen wird dies die Internetpräsenz sein. Wie gut sind Sie hier aufgestellt? Ist der Internetauftritt aktuell, sind alle umfangreichen Informationen und Materialien zu Ihrer Kampagne dort abrufbar? Gibt es Downloads und weiterführende Hinweise? Stichwort Vernetzung: Schaffen Sie gegenseitige Links zu den verschiedenen Kanälen Ihrer Kampagne. Packen Sie nicht alle Inhalte bzw. Informationen auf alle Kanäle gleichzeitig. Im Gegenteil; Kanäle wie YouTube und
Facebook sollen nur anteasen.
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Habe ich einen ausreichenden Etat für die Kampagne? Planen Sie von Beginn an ein angemessenes Budget ein und schaffen Sie zeitliche Freiräume für die Redakteure Ihrer Kampagne. Die regelmäßige Betreuung der Kanäle und ihrer Besucher ist wichtig.
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Kann ich etwas selbst professionell umsetzen? Geben Sie das Ergebnis nicht der Lächerlichkeit preis, beauftragen Sie gegebenenfalls Profis mit der Umsetzung. Natürlich sollten Sie als Unternehmen aber aktiv mitarbeiten, denn schließlich kennen Sie Ihr Produkt am besten.
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Erfolgskontrolle. Nutzen Sie Google Analytics, eTracker und andere Tools, um Besuchsstatistiken zu erstellen. Werten Sie Beiträge und Kommentare der Besucher regelmäßig aus
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Endlich: Google Analytics rechtssicher betreiben
Seit September 2011 können Sie Google Analytics rechtssicher einsetzen. Allerdings müssen dafür einige Voraussetzungen erfüllt werden. Welche das sind, stellt Ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, heute vor:
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Website-Betreiber, die Google Analytics einsetzen, sollten einen schriftlichen Vertrag zur Datenverarbeitung mit Google schließen. Den Vertragstext und Hinweise zum weiteren Vorgehen finden Sie in einer PDF unter folgender Website- Adresse: http://goo.gl/InRdO
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Auf Ihrer Website müssen Sie über den Einsatz von Google Analytics (= die Verarbeitung personenbezogener Daten) informieren. Diesen Hinweis bringen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung unter. Ein Muster finden Sie hier: http://goo.gl/Klr1i
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Weiter müssen Sie Ihre Website-Besucher darüber aufklären, dass sie die Verarbeitung ihrer Daten abstellen können. Zu diesem Zweck bietet Google für alle gängigen Browser so genannte Deaktivierungserweiterungen an. Die Nutzer installieren diese Zusatzfunktion in ihrem Browser und werden fortan von Google Analytics nicht mehr erfasst. Hierbei sollte möglichst auf die entsprechende Seite http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de verlinkt werden.
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Passen Sie den Analytics-Code auf Ihrer Website an. Jetzt müssen Sie nur noch durch entsprechende Einstellungen im Google-Analytics-Programmcode Google mit der Kürzung der IP-Adressen beauftragen. Dazu ist auf jeder Internetseite mit Analytics-Einbindung der Trackingcode um die Funktion _gat._anonymizeIp(); zu ergänzen. Über Details zum Vorgehen informiert Sie Google hier: http://goo.gl/qNBHQ
Oder Sie geben dies bei Ihrem Webmaster in Auftrag.
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Löschen Sie bestehende Google-Analytics-Profile. Diese Anpassungen werden nur bei neuen Google-Analytics-Profilen wirksam. Davor erstellte Profile sind nach Ansicht der Aufsichtsbehörden unrechtmäßig erstellt und somit zu löschen.
Tipp:
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Werben mit QR-Codes
Sie wollen Kunden auf ein Internetangebot aufmerksam machen? Dann sollten Sie einen QR-Code auf Ihr Werbematerial drucken. Das Erstellen des Codes ist kostenlos. Wie das geht, zeigen meine Kollegen vom Trendletter:
Ablauf:
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Gehen Sie auf die Seite http://qrcode.kaywa.com und geben Sie die Internetadresse ein, auf die Sie Ihre Kunden lenken wollen. Klicken Sie Generate an.
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Die Seite zeigt jetzt den passenden QR-Code als Grafik im jpg-Format an. Sie können diese Grafik zum Beispiel in gedruckte Werbeflyer einbauen.
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Interessiert sich ein Kunde für Ihr Web-Angebot, braucht er nur noch sein Smartphone vor den QR Code zu halten. Auf seinem Handy-Display öffnet sich automatisch Ihre Internetseite. Einzige Voraussetzung: Der Kunde hat auf seinem Mobiltelefon eine QR-Code-Lesesoftware installiert (gibt es kostenlos zum Beispiel hier: http://reader.kaywa.com).
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