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Lesen Sie heute im Trend Alert    
Business auf dem Golfplatz? Passé

Sehr geehrte Damen und Herren,

den Einkäufer mit einer Gratis-Konzertkarte milde stimmen, Geschäfte auf dem Golfplatz eintüten, teure Weihnachtsgeschenke für Kunden – all das wird bald verschwinden. An der Schnittstelle zum Kunden geht es in Zukunft anders zu: Objektivierung heißt der Trend.

Kernpunkt: Es ist nicht mehr erwünscht, dass Vertriebler und Einkäufer zu Kumpeln werden. Deshalb kommuniziert man nur noch über Bieterportale, und Einkäufer werden regelmäßig ausgetauscht, damit keine persönlichen Bindungen entstehen können. All das kommt bald auf breiter Front, prognostiziert der Trendletter.

Die neue Realität: Akquise auf dem Golfplatz bringt nichts mehr. Sollten Sie es dennoch versuchen, wird Sie der Geschäftskontakt an seinen Einkauf weiterleiten, wo Sie in den normalen Prozess eingespeist werden. Dafür sorgen Compliance-Regeln. Achtung: Versuchen Sie dennoch, den strukturierten Prozess zu umgehen, setzt Sie der Einkauf auf eine schwarze Liste.

Was zunächst nach Bürokratie klingt, bringt auch Vorteile. Gerade kleine Lieferanten, denen Vitamin B fehlte und die deshalb früher durchs Rost fielen, bekommen neue Chancen!

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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    Auto künftig ohne Wasser waschen

Der Trendletter weist auf eine Innovation hin: Der Unternehmer Nader Atmeh aus Amman/Jordanien hat eine Flüssigkeit entwickelt, mit der sich Dreck von Autos abwaschen lässt – ohne zusätzliches Wasser. Sie wird aufgesprüht, löst den Schmutz und muss nur abgewischt werden. 150 ml des Mittels reichen, um einen Mittelklassewagen zu reinigen. Zum Vergleich: Eine herkömmliche Waschanlage verbraucht pro Auto bis zu 150 Liter Wasser. Atmeh will das Mittel unter dem Namen Keenwash weltweit vermarkten.

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    Warum das E-Auto (noch) nicht in Gang kommt

Verbrennungsmotoren werden auch 2020 noch die dominante Antriebsart sein. So lautet das Ergebnis einer Analyse des Trendletter. Der Grund: Diesel und Benziner verbrauchen bis dahin rund 40 Prozent weniger Treibstoff. Motorverkleinerung, Direkteinspritzung und variable Ventileinstellung sorgen für diese Einsparung. Folge: Trotz steigender Spritpreise bleibt das Auto mit Verbrennungsmotor die wirtschaftlichste Fortbewegungsform.

Hinzu kommt: E-Autos werden auch 2020 in der Anschaffung noch zu teuer sein. Der Preis für Batterien fällt bis dahin zwar um 64 Prozent – auf 400 Dollar pro Kilometer Reichweite. Das bedeutet jedoch, dass der Akku für ein reines Elektroauto immer noch 9.600 Dollar kostet. Folge: Nur so genannte grüne Käufer (sechs bis neun Prozent aller Konsumenten) sind bereit, diesen Preis zu zahlen.
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    E-Books ausleihen: ein neuer Markt entsteht

Amerikanische Studenten können Lehrbücher in elektronischer Form jetzt auch ausleihen, schreibt der Trendletter. Für 20 Prozent des Kaufpreises vermietet Amazon viele Werke. Die elektronischen Bücher können auf dem Lesegerät Kindle sowie auf Smartphones gelesen werden.

Der Clou: Leser können elektronische Notizen auf den Seiten hinterlassen, die zentral bei Amazon gespeichert werden (Cloud-Modell). Das bedeutet: Wenn sie das Buch zurückgeben und zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausleihen, erscheinen auf dem Display wieder ihre persönlichen Anmerkungen.

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Mit einem Wink bezahlen. Google Wallet
macht das Handy zur Geldbörse.
    Bargeldlos bezahlen – in einer Sekunde

Der Trendletter weist auf eine wichtige Entwicklung im Handel hin: Um Kleinbeträge bargeldlos zu begleichen, muss der Kunde an der Kasse demnächst nur noch seine EC-Karte in die Nähe eines Lesegeräts halten. Es empfängt über Funk (NFC-Technik) die Kartendaten; der Betrag wird per elektronischer Lastschrift vom Konto abgebucht.

Dieses kontaktlose Bezahlen wird ab 2012 eingeführt, zunächst für Beträge unter 20 Euro. Treiber der Entwicklung: 2014 werden alle EC-Karten der Sparkassen mit dem nötigen Funkchip ausgestattet sein (Mehrkosten: 60 Cent).

Dennoch beurteilt der Trendletter die Technologie vorsichtig: Das kontaktlose Zahlen kommt – fraglich ist allerdings, ob mit der EC-Karte. Vieles spricht dafür, dass die nötige NFC-Technik in Zukunft einfach in das Handy eingebaut wird. Google testet bereits ein Bezahlsystem namens Wallet.
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