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Lesen Sie heute im Trend Alert    
Stars von draußen holen – out!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zeiten, in denen Firmen sich neue Führungskräfte extern beschafften, sind bald vorbei. In Zukunft gilt: Lieber Nachwuchs aus dem Haus entwickeln, als teuer Stars einzukaufen.

Der Trendletter schildert, wie der Computerkonzern Cisco vorgeht: Auch hier kaufte man früher Führungsnachwuchs extern ein. Doch es zeigte sich: Die Fluktuation steigt, Mitarbeiter bringen nicht die gewünschte Leistung oder müssen aufwändig integriert werden.

Deshalb schaltete Cisco von Buy auf Build um. Die Talentprofile aller Mitarbeiter und deren Karriereziele wurden erfasst und damit transparent gemacht. Ambitionierte Angestellte wurden auf die neu geschaffene Cisco University geschickt. Die Einrichtung vermittelt Vorgesetzten und Potenzialkandidaten nicht irgendein Führungswissen, sondern genau jene Werkzeuge und Denkweisen, die Cisco für seinen Erfolg am Markt braucht.

Unsere Prognose: Zu dieser Strategie gibt es keine Alternative – denn der Markt für Führungskräfte ist in Zukunft demografiebedingt völlig abgeräumt.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Herzlichen Glückwunsch!

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    Partei gegen PowerPoint

Der Buchautor Matthias Pöhm hat sich dem Kampf gegen die bekannte Präsentations-Software verschrieben und deshalb eine Anti PowerPoint Partei gegründet, berichtet der Trendletter.

Seine Vorwürfe: Powerpoint macht Vorträge lang, langweilig und schwer verständlich. Pöhm empfiehlt, besonders für firmeninterne Vorträge auf PowerPoint zu verzichten. Effektiver ist nach seinen Erfahrungen die Nutzung von Flipcharts, weil sich dieses Format besser an die Rückmeldungen der Gruppe anpassen lässt.
    Marketingfehler: zu wenig auf Empfehlungen setzen

70 bis 90 Prozent des Marketingbudgets fließen immer noch in klassische Werbung (Print und Online-Anzeigen, Radiospots), das wirkungsvollste Marketinginstrument – die persönliche Empfehlung – wird vernachlässigt. Dabei liegt hier ein großer Hebel.

Als Beispiel nennt der Trendletter das Unternehmen Bosch: Der Werkzeughersteller hat herausgefunden, dass das zweitwichtigste Kaufkriterium seiner Kunden der Rat eines Handwerkers war. Maßnahme: Bosch startete eine Internetplattform, auf der sich die Profis über die Werkzeuge austauschen können.

Die Plattform hat in Deutschland 15.000 Nutzer, viele der Handwerker sind glühende Produktfans – die dann bei ihren Kunden wiederum Bosch-Produkte empfehlen.
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„Kritisieren im Berufsalltag, ohne zu verletzen”

Die Schritt-für-Schritt-„Gebrauchsanleitung” für faire und wirkungsvolle Kritikgespräche: Formulierungen, die Sie vermeiden sollten, Gesprächsmuster und „Spickzettel”-Checkliste.

  • Kritik – Do`s and Dont`s: Wann Sie bei einem hohen Leistungsniveau kritisieren sollten – wann nicht.
  • Kragen geplatzt? Haben Sie einem Mitarbeiter Unrecht getan, haben Sie zu emotional kritisiert? So entschuldigen Sie sich richtig, ohne Autoritätsverlust.
  • Die schlimmsten Führungsfehler beim Kritisieren – und wie Sie es ganz einfach besser machen.
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Mikrojobberin bei der Arbeit. Gute „Runner”
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    Mikrojobber erledigen lästigen Alltagskram

An der Tankstelle ein Bier holen, Umzugskisten schleppen oder ein Ikea-Regal zusammenbauen – solche Aufgaben können Amerikaner jetzt an professionelle Erlediger auslagern. Möglich macht das die Webseite TaskRabbit.

Prinzip: Auftraggeber stellen die zu erledigende Aufgabe sowie ihre Lohnvorstellung ins Netz. Mikrojobber (Runner genannt) bewerben sich um den Auftrag, indem sie ihr Minimalhonorar eingeben. Auftraggeber können einen Erlediger frei auswählen.

Interessant ist die Qualitätssicherung: Potenzielle Runner werden von TaskRabbit vor der Registrierung kurz per Video interviewt. Danach erhalten sie für jede zuverlässig abgearbeitete Aufgabe Punkte, die für den Auftraggeber sichtbar sind. Über TaskRabbit werden pro Monat schon 3.000 Aufträge abgewickelt.

Das Votum des Trendletter: Plattformen wie TaskRabbit haben auch in Deutschland gute Chancen, da sie Transparenz und Zuverlässigkeit in den Markt für Mini-Dienstleistungen bringen.
    2 innovative Smartphone-Dienste

Der Vormarsch der Smartphones hat ein atemberaubendes Tempo erreicht: Zwischen Juli 2009 und Juli 2010 wuchst die Zahl der internetfähigen Handys weltweit um 41 Prozent auf 60 Millionen.

Es ist nur noch eine Frage von Monaten, bis die Smartphone-Nutzer die normalen Handybesitzer überholen, prognostiziert der Zukunftsletter. Kein Markt bietet derzeit so viele Möglichkeiten für neue Dienstleistungen. Dazu zwei Beispiele:
  • Voxiva bietet Coaching-Apps an. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte oder ein Handy-gesteuertes Diabetes-Management sucht, wird bei Voxiva fündig. Kürzlich hat das Unternehmen mit der US-Regierung zusammen Text4Baby entwickelt, eine App speziell für werdende Mütter, die Informationen zu Gesundheit und Schwangerschaft vermittelt.
  • Epocrates hat für Handys und Computer einen Service entwickelt, der es erlaubt, innerhalb kürzester Zeit Wechselwirkungen unterschiedlicher Medikamente abzuschätzen. 45 % der US-Ärzte arbeiten mit der Epocrates-Software. Das Unternehmen aus San Mateo, Kalifornien, hat 2009 einen Umsatz von 93,7 Millionen US-Dollar erzielt und wird seit Februar an der Börse geführt.

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