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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell    
Leckeres per Mausklick

Sehr geehrte Damen und Herren,

nur noch etwas mehr als zwei Monate, dann ist Weihnachten. In diesem Jahr dürften in so manchen Haushalten Leckereien zum Fest kredenzt werden, die nicht vom Händler um die Ecke stammen, sondern per Mausklick im Internet bestellt wurden.

Rund 6 Millionen Deutsche, das entspricht zwölf Prozent aller Internetnutzer haben bereits einmal Lebensmittel in einem Online-Shop gekauft, so eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM. Bei der vorangegangenen Erhebung im Januar 2011 waren es noch 9 Prozent

Und weitere 18 Prozent der Befragten haben zwar noch keine Erfahrung mit dem Lebensmittel-Shopping per Internet, können es sich aber gut vorstellen.  Besonders gefragt beim Foodshopping im Netz sind Spezialitäten, die man im stationären Einzelhandel nur schwer findet.

Das Beispiel zeigt, wie schnell sich die Dinge im Onlinehandel drehen: Es ist gar nicht so lange her, dass der Online-Verkauf von Lebensmitteln sehr kritisch gesehen wurde. Das hat sich geändert: Sogar Frischeprodukte wie Geflügel lassen sich heute bei Versendern wie Amazon bestellen. Gute Chancen für clevere Vermarktungskonzepte, das zeigen meine Kollegen von der Zukunftsletter-Redaktion anhand eines wirklich "süßen" Beispiels.

Beste Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Herzlichen Glückwunsch!

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    Clevere PR in Foren & Co.: 7 Praxistipps

von Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur WerbePraxis aktuell

Viele Unternehmen entziehen derzeit Gelder aus dem klassischen PR-Etat und investieren sie lieber direkt in den Dialog mit möglichen Kunden im Internet. Sie bezahlen Online-Experten, PR-Berater und Texter. Anstatt plumpe Werbung zu verbreiten, setzen sie auf sachliche und fachlich angemessene Darstellung ihrer Argumente.

Der Trend: Raus aus PR, rein ins Social Web
In einem Forum für Heizungsfragen habe ich jemanden kennengelernt: einen besonders fleißigen Rat- und Tippgeber namens Erik. Erik von der IEU, der Initiative Erdgas pro Umwelt, einem Zusammenschluss von Unternehmen, Haushaltsgeräteindustrie, Handel, Handwerk und Energieversorgern. Erik geht dorthin, wo heute die meisten Menschen diskutieren. Denn die bunten PR-Blätter der Branche werfen sie meist weg.

So machen auch Sie PR im Internet
  1. Spüren Sie gezielt Fragen auf. Große Unternehmen beschäftigen dafür Monitoringteams. Kleinere können diese Aufgabe selbst bewältigen. Mit einer Google-Suche spüren Sie die meisten Themen auf, die Ihr Unternehmen betreffen. Durchsuchen Sie dafür nicht das Web insgesamt, sondern nutzen Sie die gezielte Möglichkeit, „Diskussionen” und „Blogs” zu durchsuchen.
  2. Mischen Sie sich ein. Beantworten Sie auftauchende Fragen in Foren ganz einfach, indem Sie nützliche Antworten geben. Lesen Sie sich zuvor allerdings die Forumsregeln durch, die Ihnen wichtige Hinweise geben, die Sie in der Kommunikation beachten sollten. (Zum Beispiel ist es in vielen Foren verboten, Links auf Webseiten zu setzen.)
  3. Arbeiten Sie offen und transparent. Sagen Sie, wer Sie sind und in wessen Auftrag Sie arbeiten. Als Undercover-Agent werden Sie früher oder später enttarnt und richten einen großen Imageschaden für Ihr Unternehmen an. Undercover-Aktivitäten gelten übrigens als unlautere Werbung, die in Deutschland verboten ist.
  4. Informieren Sie sachlich. Foren sind nicht der Platz, um sich überschwänglich selbst zu loben. Auch Werbetexte sollten Sie nicht wiedergeben. Stattdessen sollten Sie die individuellen Fragestellungen aufgreifen und darauf mit sachlicher und nützlicher Information reagieren. Vermeiden Sie Superlative. Setzen Sie nicht nur weiterführende Links auf Ihre eigene Website. Wenn möglich, verweisen Sie auch auf Fachinformationen von Drittanbietern oder unabhängigen Instituten.
  5. Nichts über die Konkurrenz erzählen. Vermeiden Sie es, Konkurrenzprodukte der Wettbewerber zu erwähnen oder schlechtzumachen. Erstens wirft das kein gutes Licht auf Sie und untergräbt Ihre Glaubwürdigkeit, zweitens riskieren Sie auch juristische Attacken Ihrer Mitbewerber.
  6. Belehren Sie nicht. Vermeiden Sie auf alle Fälle einen belehrenden Tonfall. Sehen Sie sich als Tippgeber, als nützlichen Helfer. Ob die Forumsmitglieder Ihre Ratschläge annehmen oder nicht, sollte Sie nicht weiter kümmern. Das Schlimmste wäre, wenn Sie nun besserwisserisch oder arrogant auftreten würden.
  7. Lassen Sie sich nicht provozieren. Es kommt häufig vor, dass Forumsmitglieder sich untereinander angreifen. Die so genannten Trolle, die alles mies und jeden fertigmachen wollen, gibt es in jedem Forum. Legen Sie sich mit diesen Stänkerern nicht an. Bleiben Sie ruhig und höflich. Kämpfen Sie nicht mit den Angreifern. Das Ergebnis: Andere Forumsmitglieder werden Ihre Höflichkeit und Sachlichkeit umso mehr zu schätzen wissen.
TIPP: Sorgen Sie für klare Zuständigkeiten im Unternehmen. Regeln Sie, wer für die Beantwortung von Fragen und Forumsbeiträgen zuständig ist.

FAZIT:  Mehr und mehr wird PR-Arbeit nicht nur über Massenmedien, sondern auch über Social Media geführt. Dort bedeutet sie aber Dialog mit jedem einzelnen Verbraucher.

Doch keine Sorge: Forumsbeiträge werden von Hunderten oder Tausenden schweigsamen Mitgliedern mitgelesen. So erreichen Sie schnell eine große Öffentlichkeitswirkung. Wie alle Inhalte im Internet bleiben sie jahrelang auffindbar und können damit nachhaltig für Ihr Unternehmen werben.
    Facebook firmenintern nutzen – ohne Nachteile und Zeitverlust

Künftig wird auch die betriebsinterne Team- und Projektarbeit mittels eines Facebook-Klons organisiert. Diese Plattform bringt Mitarbeiter mit gleichen Interessen und Zielen in virtuellen Räumen zusammen, organisiert Inhalte (z. B. Präsentationen) und Daten.

Der Trendletter präsentiert Ihnen die wichtigsten Do und Don`ts im internen Facebook:
  • Führen Sie nur ein System ein, das wie Facebook, Dropbox, Wikipedia oder Apps aussieht und so bedient wird.
  • Sagen Sie den Mitarbeitern, welche Ziele mit der neuen Applikation erreicht werden sollen – Projektsteuerung und Informationsteilung.
  • Nutzen Sie Daten aus dem internen Netz, um Ideen und Mitarbeiter besser zu managen.
  • Lassen Sie das firmeninterne soziale Netz nicht zu persönlich werden. Für privates Online-Kuscheln gibt es Facebook.
  • Vermischen Sie nicht interne und externe sowie Kunden- und Mitarbeiter-Online- Netzwerke.
  • Mischen Sie sich nicht ein. Ein gutes Netzwerk steuert sich selbst.

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    Mini-Serie Google-Abhängigkeit reduzieren (Teil 2): Der direkte Draht zum Kunden

Google ist für Online-Marketer und Händler ein toller Weg, Neukunden zu gewinnen. Doch wie in jeder Geschäftsbeziehung sollten Sie sich nicht nur von einem Anbieter abhängig machen. Mein Kollege Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, stellt Ihnen in dieser Miniserie Ideen vor, wie Sie Ihre Abhängigkeit von Google reduzieren.

Für Ihre Kunden und die, die es werden sollen, sollten Sie jederzeit auf einfachste Weise erreichbar sein. Bauen Sie dafür direkte Kommunikationswege auf:
  • Bloggen Sie, nutzen Sie Twitter, Facebook und andere Möglichkeiten, um sich direkt mit Kunden und Interessenten zu vernetzen.
  • Versuchen Sie, die Zahl der Newsletter- Empfänger zu erhöhen. Ein gut gemachter Newsletter und die passende Strategie werden dafür sorgen, dass Sie aus den bestehenden Kunden weit mehr Umsatz generieren können als bisher.
  • Bieten Sie auch RSS-Feeds an – etwa für die Noch-nicht-Kunden, die vor einer namentlichen Registrierung für einen Newsletter noch zurückschrecken.
  • Auch die gute alte Telefon-Hotline hat noch nicht ausgedient. Machen Sie Ihre Servicetelefonnummer gut sichtbar. Und setzen Sie Ihre besten Mitarbeiter ans Telefon.
  • Bauen Sie einen Live-Chat in Ihre Website oder Ihren Shop ein.
Teil 1 der Serie lesen Sie hier: "Den Shop lebendig machen"
    Regional trifft Internet: Honig aus dem Netz

Ein cleveres Beispiel dafür, wie sich der Charme der Regionalität und die Bequemlichkeit des Internet hervorragend verbinden lassen, bietet die Plattform Heimathonig.de. Denn: Regionalität steht neben Frische und Preis ganz oben auf der Liste der wichtigsten Attribute beim Lebensmitteleinkauf. Wie sich dies mit dem Kauf per Internet verbinden lässt, zeigt das Heimathonig-Vermarktungskonzept, das Ihnen der Zukunftsletter heute vorstellt.

Die Ausgangssituation
Immerhin 80.000 Imker gibt es in Deutschland. Trotzdem stammen nur rund 20 % des bei uns verkauften Honigs auch aus unserem Land. Und das liegt zumindest zu einem Teil daran, dass Imker und Honigfreund bislang nicht so recht zusammenfanden.

Die Lösung
Die Website Heimathonig.de macht jetzt Schluss mit diesem Problem. Das Portal weist potenziellen Honigkäufern den Weg zum Imker in ihrer Nähe, die Suche ist ganz einfach über die Postleitzahleingabe möglich. Die so gefundenen Imker können übersichtlich über ihr Kurzprofil verglichen werden. Informiert wird über die Bienenvölker, die Honigsorten, zusätzliche Produkte und Verkaufsmöglichkeiten, das Biosiegel oder andere Zertifizierungen. Die meisten bieten ihre Waren via E-Commerce, aber auch zur Selbstabholung an, wobei mancher Imker die Bienen als Hobby betreut, sodass ein individueller Termin vereinbart werden muss.

Viele Imker ermöglichen es auch, einen Blick auf die Bienenstöcke zu werfen oder die Heimat der Bienen näher kennen zu lernen – ein Angebot, das auch für Familien oder Kindergruppen interessant ist. Neben den klassischen Sorten sind auch Spezialitäten wie Kornblumen-, Edelkastanien-, Himbeer- oder Goldbaum-Honig im Angebot, mancher Imker bietet Probiertermine oder -packungen an, sodass aus dem Honigkauf ein echtes Event mit großem Potenzial für die Zukunft werden kann.
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„Kritisieren im Berufsalltag, ohne zu verletzen”

Die Schritt-für-Schritt-„Gebrauchsanleitung” für faire und wirkungsvolle Kritikgespräche: Formulierungen, die Sie vermeiden sollten, Gesprächsmuster und „Spickzettel”-Checkliste.

  • Kritik – Do`s and Dont`s: Wann Sie bei einem hohen Leistungsniveau kritisieren sollten – wann nicht.
  • Kragen geplatzt? Haben Sie einem Mitarbeiter Unrecht getan, haben Sie zu emotional kritisiert? So entschuldigen Sie sich richtig, ohne Autoritätsverlust.
  • Die schlimmsten Führungsfehler beim Kritisieren – und wie Sie es ganz einfach besser machen.
  • Konstruktiv statt destruktiv: So geht`s.

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