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| Lesen Sie heute im Trend Alert |
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Ein Slogan für alle? Das war einmal…
Sehr geehrte Damen und Herren,
da weiß man, was man hat. Aus Erfahrung gut. Vorsprung durch Technik. Solche allgemeinen Slogans verlieren an Bedeutung, denn in Zukunft wird die werbliche Ansprache an den jeweiligen Kunden angepasst.
Wie das funktioniert, zeigt ein Versuch: Der US-Marketingforscher Dean Eckles hat testweise einen Online-Buchladen eingerichtet. Käufer wurden auf zusätzliche Angebote aufmerksam gemacht – und zwar mit unterschiedlichen Slogans. Es gab die autoritäre Ansprache (Jeff Jarvis sagt, Sie brauchen dieses Buch) oder den sozialen Touch (Ihre Facebook-Freunde besitzen das Buch). Werbetexte, auf die ein Kunde nicht reagierte, wurden ausgewechselt.
Ergebnis: Nach einigen Käufen hatte das System für jeden Kunden die beste Ansprache herausgefiltert. Die Zahl der Wiederholungskäufe stieg um 30 bis 40 Prozent.
Unsere Prognose: Künftig bekommt jeder Kunde seinen eigenen Slogan, angepasst ans persönliche Überzeugungsprofil.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Digital Fasten im Hotel
Technologiepause, digitale Entgiftung, Stecker raus – mit diesen Schlagworten werben immer mehr Hotels und Ferienunterkünfte in den USA. Sie bieten ihren Gästen E-Mail- und iPhone-freie Aufenthalte an, berichtet der Trendletter. Ablauf: Der Gast gibt beim Einchecken sämtliche Kommunikationsgeräte an der Rezeption ab, im Austausch gibt es Lektüre und Brettspiele. Einige Hotels
bieten zur Ablenkung auch Wellness-Angebote an.
Unsere Einschätzung: eine interessanter Zusatznutzen, mit dem sich die Hotels neue Kundengruppen erschließen können. Denn: Einige Pionier-Unternehmen rufen gestresste Mitarbeiter schon zum digitalen Fasten auf (zwei Tage bis eine Woche) und unterstützen sie sogar dabei. Fraglich ist jedoch, ob die Hauruck-Aktion etwas bringt. Erfahrungen zeigen, dass viele Anhänger des digitalen Fastens nach der Rückkehr ins Büro in ihr altes Verhalten zurückfallen – und Mails alle paar Minuten abrufen. |
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Marketingfehler: zu viel Facebook
Fakt ist: Das Freundschaftsnetz wird nach wie vor überwiegend für private Kontakte genutzt. Darauf weist der Trendletter hin. Dazu eine Zahl: Nur 12 Prozent der Facebook-Nutzer zwischen 18 und 24 Jahren haben sich als Fan eines Unternehmens registriert. Unser Tipp: Sie sollten in sozialen Netzwerken präsent sein – die Hälfte der Nutzer erwartet das von Unternehmen. Dennoch sollten Sie andere Marketing-Maßnahmen
nicht vernachlässigen. |
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Sammelcoupons anbieten oder nicht?
Anbieter von Sammelcoupons wie Groupon oder DailyDeals wachsen derzeit rasant. Prinzip: Ein Ladengeschäft bietet über die Plattform ein Sonderangebot an. Knackpunkt: Nur wenn eine bestimmte Anzahl von Konsumenten sich dafür interessiert, kommt das Angebot zustanden. Vorteil für Einzelhändler: Die Schnäppchenjäger machen Bekannte auf die Sonderangebote aufmerksam, um sie auch an Bord zu holen. Das sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Für Konsumenten sind die Gruppenrabatte interessant – für Händler aber rechnen sie sich nicht immer. Darauf weist das Analyseteam des Trendletter hin. Ein Tipp für Händler: Nutzen Sie den Service Coupon Calculator. Die Seite berechnet automatisch, ob sich eine solche Promotion lohnt. Der Service ist kostenlos (Initiator ist der Frankfurter Wirtschaftsprofessor Bernd
Skiera). |
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Ende der Kreidezeit. Im Internat Schloss Neubeuern wird papierlos gelernt.
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Das papierlose Klassenzimmer
Der Bildungssektor entwickelt sich zum Labor für die digitalen Lernmedien der Zukunft, schreibt der Zukunftsletter. Zwei Beispiele:
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Hefte, Bücher oder Kreide gibt es im bayerischen Internat Schloss Neubeuern nicht mehr. Hier sitzt jeder Schüler vor einem Hightech-Schreibtisch, in den ein hochauflösender Berührbildschirm eingebaut ist. Darauf wird mit einem Eingabestift geschrieben; Software erkennt automatisch den Schüler an seiner Handschrift. Alle Unterrichtsmaterialien sowie Tests, Noten und Hausaufgaben werden elektronisch verwaltet. Inhalte können leicht auf Smartphones übertragen werden.
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In 70 Prozent aller britischen Schulen sind schon digitale Whiteboards installiert. Diese interaktiven Tafeln werden an den PC oder auch an einen Videorekorder angeschlossen und lassen sich per Fingerzeig bedienen. In Deutschland sind die überdimensionalen Bildschirme nur in 5 Prozent der Schulen im Einsatz.
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Laufen Sie nicht jedem Hype hinterher!
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