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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
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Sonnige Zeiten für Online & Co.
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Sommer war in Sachen Wetter wirklich kein Hit. Doch der September beschert uns nun doch noch ein paar schöne Tage, Sonne satt, angenehme Temperaturen machen den Herbst wirklich golden. Golden und sonnig - diese beiden Adjektive beschreiben auch die Lage im Onlinewerbemarkt ganz treffend - in diesem Jahr wird in der Branche ein Umsatz in Höhe von 6,23 Milliarden Euro erwartet. Ein neuer Rekord.
Kein Wunder, dass man auf der dmexco, die in der vergangenen Woche in Köln stattfand, viele strahlende Gesichter sah und sich die Marketer wohlgelaunt und optimistisch zeigten. Von der Tristesse, die derzeit in vielen anderen Branchen herrscht, keine Spur. Eine aktuelle Erhebung des Online-Vermarkterkreises im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat aktuelle Zahlen und Fakten rund um die Branche zu Tage gefördert. Details lesen Sie in dieser Ausgabe. So viel vorab: Die Bewegtbildwerbung gehört zu den großen Gewinnern!
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Diese neuen Marketingideen sollten Sie für Ihr Geschäft testen
Neue Marketingideen braucht das Land - und will der Kunde. Zwei clevere Konzepte, wie Sie sich von der "großen Masse" abheben, stellt Ihnen der Trendletter heute vor:
Presseabteilung zum TV-Sender umgebaut
Wo immer Carlos Ghosn, Chef des Autoherstellers Renault-Nissan, auftaucht, folgt ihm ein Kamerateam auf Schritt und Tritt. Es sind Mitarbeiter der eigenen Presseabteilung. Sie filmen Ghosn und verbreiten die Videos rasch im Netz. Das produziert Aufmerksamkeit.
Beispiel: Um den neuen Sportwagen Nissan Leaf Nismo RC vorzustellen, filmte die Presseabteilung ein Interview mit den Entwicklungsingenieuren. Die Seite Top Gear übernahm den Clip; dort wurde er von 60.000 Nutzern aufgerufen.
Trend: Pressemitteilungen herauszuschicken verliert an Bedeutung. In Zukunft müssen Unternehmen Geschichten erzählen – am besten in bewegten Bildern.
Kunden zu Markenbotschaftern gemacht
BMW will in zwei Jahren ein vollelektrisches Stadtauto auf den Markt bringen. Problem: Viele Autofahrer stehen der E-Technik noch skeptisch gegenüber. Um Bedenken zu zerstreuen, wird BMW im Lauf dieses Jahren einen Elektro-Prototypen (ActiveE) 1.100 Autofahrern zum kostenlosen Testen zur Verfügung stellen. Kalkül: Die Tester machen gute Erfahrungen mit dem elektrischen Fahren und berichten ihren Freunden und Bekannten per Facebook & Co. davon.
Trend: Was in Zukunft Produkte verkauft, ist weniger die Reklame, sondern die persönliche Empfehlung.
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Online-Verkaufsturbo Empfehlungen
Dass Onlineshopper sich vor ihrem Einkauf im Internet informieren, ist klar. Bislang fehlten allerdings Untersuchungen, die aufzeigten, woher diese Informationen kommen, die zur Kaufentscheidung führen. Das hat nun eine aktuelle Studie zu Kaufentscheidungen im Internet untersucht (W3B Studie, Fittkau & Maaß, Juni 2011).
Das Ergebnis: Produktbewertungen anderer Internetnutzer sind die zweitwichtigste Informationsquelle für Online-Einkäufe. Sie wird nur noch übertroffen von Testberichten, die aus dem Netz oder aber aus Zeitschriften stammen können.
Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, meint: Erstaunlich ist, dass die Online-Käufer fremden Nutzern im Internet sogar mehr Vertrauen schenken als den Empfehlungen von Freunden und Verwandten.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
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BVDW-Erhebung: Online-Werbemarkt wächst auf 6,23 Milliarden Euro
Der deutsche Online-Werbemarkt wächst 2011 insgesamt auf 6,23 Milliarden Euro. Dies geht aus der Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor.
Das Wachstum geht weiter
Insgesamt betrachtet baut das Internet aufgrund der ungebrochenen Investitionsbereitschaft seitens der werbetreibenden Industrie seine Position als zweitstärkstes Werbemedium (1. Platz wird von der Gattung TV belegt, der 3. von der Gattung Zeitung) weiter aus. Hier einige Zahlen im Überblick:
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Der Online-Anteil am Mediamix mit 21,8 Prozent beträgt mehr als ein Fünftel des Gesamtwerbemarkts.
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Bewegtbildwerbung profitiert in diesem Jahr mit einer Wachstumsrate von 115 Prozent am stärksten von der steigenden Nachfrage. Brutto-Spendings für Bewegtbildwerbung. Werbeausgaben im Bereich Bewegtbildwerbung liegen demnach elfmal so hoch wie vor drei Jahren. Den Ausschlag für diese positive Entwicklung geben die vielfältigen multimedialen Möglichkeiten der Werbemittelausgestaltung von Video Advertising.
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Das Online-Bruttowerbevolumen erreicht mit insgesamt 6,23 Milliarden Euro einen neuen Höchststand, ein Zuwachs um gut 70 Prozent seit 2008.
Weitere Zahlen und Fakten finden Sie im OVK Onlinereport 2011/2012. Diesen PDF-Report können Sie kostenlos auf den Seiten des BVDW herunterladen. |
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Bußgeld für Facebook-Buttons?
Sie nutzen Facebook-Buttons auf Ihrer Homepage oder eine Fanpage bei Facebook? Dann ist höchste Vorsicht angesagt. Das meint Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, der vor der Bußgeldfalle der beliebten Buttons bereits vor einem Jahr gewarnt hatte.
Aktuelle Entwicklung gibt Anlass zur Sorge
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) hat alle Website-Betreiber in Schleswig-Holstein dazu aufgefordert, umgehend ihre Fanpages bei Facebook und den Gefällt mir-Button auf den Homepages zu entfernen – sonst drohen bis zu 50.000 € Bußgeld.
Hintergrund der Bußgeldandrohung:
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Wer den Facebook-Gefällt mir- Button in seine Website integriert, sendet Nutzerdaten seiner Website- Besucher (vor allem die IP-Adresse) an Facebook USA. Dort können sie mit anderen Auswertungen angereichert werden, falls die Besucher ein Facebook-Konto haben.
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Aber auch die IP-Adressen anderer Besucher ohne Facebook-Konto werden offenbar erfasst.
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Bei deutschen Datenschützern und vielen Juristen gilt die IP-Adresse als personenbezogenes Merkmal – deren Erfassung und Speicherung ist ohne vorherige Zustimmung der Betroffenen daher rechtswidrig.
Achtung! Auch die Einbindung des Google+1-Buttons auf Ihrer Website ist demnach rechtswidrig.
Derzeit sind nur Unternehmen in Schleswig-Holstein vom Bußgeld bedroht; die Datenschutzbeauftragten anderer Bundesländer halten sich noch zurück.
Bernd Röthlingshöfers Meinung dazu: Ein massenhaftes Vorgehen gegen alle deutschen Unternehmer, die in Facebook aktiv sind, ist unwahrscheinlich. Aber dennoch: Wer seinen Sitz in Schleswig- Holstein hat und das Risiko eines 50.000-€-Bußgeldes scheut, sollte umgehend seine Facebook-Aktivitäten einstellen. Mehr dazu: https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm |
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