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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Mit denen kann man nichts verdienen!
Sehr geehrte Damen und Herren,
das haben Sie sicher auch schon gehört: Mit dieser oder jener Zielgruppe könne man doch nichts verdienen. Über Frauen etwa wurde das lange Zeit behauptet, über Migranten oder Alte. Heute wissen wir: Mit all diese Konsumenten lässt sich durchaus etwas verdienen – ihre Kaufkraft wächst sogar stark. Der Punkt ist: Im Jahr 2011 gibt es keine Zielgruppen mehr, die man getrost vernachlässigen kann.
Das zeigt auch Sophie Rosentreter: Sie produziert Filme für Demenzkranke. Diese Menschen können einem herkömmlichen Film mit Schnitten und Dialogen nicht mehr folgen. Deshalb dreht Rosentreter Videos, die eher Stimmungen einfangen. Beispiel: Ein Tag im Tierpark zeigt eine Mutter, die mit ihren Töchtern durch ein Wildgehege schlendert. Es gibt lange Einstellungen von Ziegen, Wolken und den Kindern, dazu sanfte Musik. Der Film dauert eine Dreiviertelstunde. Rosentreter hat schon 800 DVDs verkauft (Preis pro Film: 29,90 Euro).
Also: Werden Sie hellhörig, wenn es mal wieder heißt, mit diesen oder jenen Kunden gebe es nichts zu verdienen. Genau in dieser Nische liegt oft eine große Chance!
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Erklären Sie Kunden, warum sie warten müssen
Der Trendletter berichtet über ein interessantes Marketing-Experiment in den USA: Testkunden konnten auf zwei unterschiedlichen Webseiten einen Flug buchen. Auf Seite A kam die Buchungsbestätigung sofort nach dem Klick und kommentarlos. Seite B brauchte für die Buchung etwa eine Minute; während dieser Zeit bekamen die Probanden Informationen über das angezeigt, was gerade ablief (Kontakt zu Airline-Server,
Prüfe Verfügbarkeit). Das Ergebnis: Kunden bevorzugten Seite B, obwohl hier die Buchung länger dauerte.
Unser Tipp: In vielen Geschäften lässt es sich nicht vermeiden, dass Kunden warten müssen. Schaffen Sie Transparenz, zeigen Sie den Kunden, was so lange dauert. Das erzeugt ein Gefühl von Wertigkeit. Starbucks nutzt diese Erkenntnis bereits: Hier wurden die Kaffeezubereiter angewiesen, die Milch für jeden Kunden einzeln aufzuschäumen – obwohl das die Wartezeit verlängert. |
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Nichts als Püree auf der Karte …
… hat das Straßburger Restaurant Pur et caetera. Sämtliche Speisen werden hier püriert angeboten, zum Beispiel Rüben-Nuss-Püree. Die Zutaten stammen wenn möglich aus der Region; Gäste, die ihre Portion nicht schaffen, können die Reste in einem gemieteten Tupper-Behälter mitnehmen. Das Votum des Zukunftsletter: Ein weiteres Beispiel für Ein-Gericht-Gastronomie, die sich in den kommenden Jahren
weiter verbreiten wird. |
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Laufen Sie nicht jedem Hype hinterher!
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Vor dem Jagen erstmal den Bogen bauen: Immer mehr US-Jäger schwören den Hightech- Waffen ab.
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Jetzt kommen die Steinzeit-Jäger
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Angeln mit bloßer Hand. Beim so genannten Nudeln greift der Angler dem Fisch ins Maul und zieht ihn aus dem Wasser. Die Methode ist gefährlich: Gefangen werden auf diese Weise Welse, die bis zu 30 kg schwer sind und Bisswunden zufügen können. Dennoch frönen immer mehr Amerikaner diesem Sport.
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Jagen wie in der Steinzeit. Bei der prähistorischen Pirsch müssen sich die Teilnehmer ihre Waffen zunächst selbst bauen, mit Materialien aus der Natur. Gejagt wird dann mit Faustkeil oder Bogen. Das Fachmagazin Primitive Archer zählt schon 30.000 Abonnenten, berichtet der Trendletter.
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Wenn Freunde den gestohlenen Laptop bezahlen
Auf immer mehr Märkten etablieren sich so genannte Crowdsourcing-Modelle. Prinzip: Dienstleistungen, die zuvor Firmen erledigten, werden von Einzelpersonen erbracht, die sich per Internet vernetzen. Der Trendletter nennt drei neue Beispiele:
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Friendsurance ist eine Versicherung für Freunde. Die Idee: Im Internet finden sich fünf bis fünfzehn Bekannte zusammen, die sich verpflichten, mit einem kleinen Betrag füreinander zu haften. Bagatellschäden werden innerhalb des Bürgenkreises abgedeckt. So lassen sich Fahrrad, Laptop oder Handy günstig absichern. Der Nutzerbeitrag ist auf maximal 50 Euro begrenzt. Vorteile des Konzepts: Geringe Verwaltungskosten und weniger Betrug, da jeder jeden kennt.
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Kickstarter ist eine Plattform, über die sich Musiker und Filmemacher Kapital beschaffen können, etwa für Musikaufnahmen oder Filmprojekte. Ablauf: Wer eine Finanzierung sucht, stellt sein Konzept mit einem kurzen Video vor. Nutzer können einen Beitrag in beliebiger Höhe spenden und erhalten im Gegenzug später eine CD oder DVD des Künstlers. Einige Filmemacher konnten über Kickstarter bereits sechsstellige Summen einsammeln.
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BillGuard ist eine Internetplattform, die Kreditkartenabrechnungen auf betrügerische Buchungen durchsucht. Nutzer können ihre Auszüge hochladen und kostenlos prüfen lassen. Schwarze Schafe werden mithilfe von Crowdsourcing identifiziert. Prinzip: Nutzer, die Probleme mit einem abrechnenden Unternehmen hatten, melden dies an die Plattform. Häufen sich Beschwerden, kommt die Firma auf eine schwarze Liste.
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