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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
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13 Jahre Google
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Aphorismus "alles fließt" des griechischen Philosophen Heraklit müsste auf die Onlinewelt übertragen heißen "alles rast". Denn hier sind die Dinge mehr als in den meisten anderen Lebensbereichen einer ständigen Veränderung unterworfen. Erinnern Sie sich noch an den Second Life Hype? Oder an die Zeiten, in denen die großen Player in der Welt der Suchmaschinen Altavista und Lycos hießen, Google nur ein kleiner Nischenanbieter war?
Kaum zu glauben, dass es erst 13 Jahre und 11 Tage her ist, dass Google auszog, um die Onlinewelt zu revolutionieren. Bis jetzt ist das dem Unternehmen aus Mountain View ganz gut gelungen, um es vorsichtig auszudrücken. Doch ein ganz besonderes "Geburtstagsgeschenk" dürfte die Herrschaften aus Kalifornien nicht erfreut haben: In den USA schicken sich die Konkurrenten Bing und Yahoo an, Google auf den Leib zu rücken.
Nach den aktuellen Zahlen von Comscore konnte Bing seinen Anteil im August gegenüber dem Vormonat um 0,3 Punkte auf 14,7 % ausbauen. Yahoo legte um 0,2 Punkte zu und kam so auf 16,3 Prozent. Sicher: Googles Marktanteil in den USA ist immer noch doppelt so hoch wie der der beiden Konkurrenten zusammengenommen. Aber wie schnell sich die Dinge in der Onlinewelt verändern, ehemalige Platzhirsche zu Bettvorlegern degradiert werden, ist ja bekannt.
Doch momentan besteht für die Google-Chefs noch kein Grund, sich ernsthaft Sorgen zu machen: In vielen Ländern - etwa in Deutschland - ist das Unternehmen die unangefochtene Nr. 1 im Suchmaschinenmarkt. Voraussetzung dafür, dass die Google-Erfolgsgeschichte in der gleichen Rasanz weitergeschrieben wird, ist jedoch, dass die aktuellen Megatrends (Stichwort Mobile und Social Media) ebenso souverän gemeistert werden wie die "traditionellen" Google-Betätigungsfelder.
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Umsatzturbo QR-Codes
Was brauchen Sie, um einen Shop zu errichten? Regale? Ladenfläche? Schaufenster? Nein. Brauchen Sie eine Website? Nicht mal das! Mein Kollege Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, stellt Ihnen heute vor, wie die britische Supermarktkette Tesco ihre Online-Umsätze mit Hilfe von QR-Codes dramatisch steigern konnte.
Das funktioniert so: Tesco platzierte Fotos gefüllter Supermarktregale in U-Bahnstationen und versah jedes einzelne abgebildete Produkt mit einem QR (Quick Response)-Code.
Wer es kaufen wollte, musste diesen Code nur mit seinem Smartphone fotografieren und konnte so das Produkt ordern. Am gleichen Abend wurde es dann ins Haus geliefert.
130 % mehr Online-Umsatz: Für die Supermarktkette ein Riesenerfolg: Die Online- Umsätze stiegen um 130 %.
Cleveres Erfolgsschema: Das Vorbild zeigt: Wer originelle Ideen für die Verwendung von QR-Codes hat, macht damit nicht nur erfolgreiche PR – es klingelt auch in der Kasse. Das Schema ist immer das Gleiche: Der QR-Code führt zu Ihrer Website oder einem speziellen Angebot dort.
Den Code können Sie überall im Alltag anbringen. Hier 4 Einsatzgebiete:
1. QR-Codes als Plakat
Bernd Röthlingshöfer rät: Scheuen Sie sich nicht, die Idee aus Südkorea zu kopieren. Buchen Sie ein Großflächenplakat, bilden Sie darauf mehrere Produkte ab und versehen Sie jedes einzelne mit einem QR-Code, der zu einer Bestellseite führt.
2. QR-Code als Schaufensteraufkleber
Er gibt Informationen zu den ausgestellten Produkten. Oder er ermöglicht Shopping rund um die Uhr – auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten.
3. QR-Code als Produktaufkleber
Versehen Sie Ihre Produkte mit einem QR-Code. Bieten Sie auf der damit verknüpften Website die Möglichkeit zu Nach- oder Ersatzteilbestellungen an.
4. QR-Code zur Personalsuche
Stellenausschreibungen am Schaufenster oder bei Ihrem Betriebsgelände sollten Sie mit einem QR-Code versehen. So werden Interessenten direkt zur Bewerberseite geleitet. |
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Die neuen Abhör-Bedrohungen – und wie Sie ihnen begegnen sollten
Der Murdoch-Abhörskandal betrifft auch Ihr Unternehmen. Die Praktiken beim britischen Pendant der Bild am Sonntag haben gezeigt, wie leicht Vertrauliches von Firmen-Mobiltelefonen an Ihre Konkurrenten gelangen kann. Der Trendletter zeigt auf, was Späher tun und wie Sie sich und Ihre Ideen künftig schützen können:
1. Abhörfalle: PINs wie 0000 oder 1234 schützen Ihre Firmen-Kommunikation nicht. Diese PINs sind beim Kauf des Handys voreingestellt, mit diesen kann jeder Schnüffler Nachrichten auf Ihrer Mailbox abhören.
Abwehr: Drängen Sie darauf, dass jeder Mitarbeiter an seinem Firmen-Handy seine eigene PIN einstellt.
2. Abhörfalle: Angreifer nutzen auch Ihre eigene Telefonnummer, um Ihre Mailbox unerkannt abzuhören. Schwachstelle: Es ist keine PIN nötig, wenn man die Mailbox vom eigenen Telefon aus abhört. Der Schnüffler ruft die Seite von spoofcard auf, stattet sein Telefon mit Ihrer(!) Rufnummer aus und gelangt via Caller-ID in Ihre Mailbox.
Abwehr: Lassen Sie alle Firmen-Handys so einstellen, dass die Mailbox nur aus dem eigenen Netz abgefragt werden kann.
3. Abhörfalle: Schnüffler hören mit Abhör-Technologie für 1.000 US-Dollar Ihre Telefongespräche ab.
Abwehr: Lassen Sie die Handys der CEO-Ebene mit Sicherheitskarten ausstatten, die die Telefonate verschlüsseln. Bezugsquellen sind beispielsweise: Secusmart oder Rohde & Schwarz.
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Trend: Smartphones lösen PC als Leitmedium ab
Spätestens ab 2015 werden Smartphones die PCs als Leitmedium für Social Media abgelöst haben. Simple und extrem reichweitenstarke Anwendungen wie Facebook, Twitter oder Foursquare deuten das schon längere Zeit an. Das, was wir früher – unbeschreiblich deutsch – Handys nannten, sind jetzt Smartphones, die gegenüber den Klapp-PCs einen enormen Vorteil haben: Sie bieten mit Kamera, Tastatur, MP3 und Audio ungleich mehr Möglichkeiten, Inhalte selbst zu generieren.
Wer also weiterhin mit Recht auf den Trend Social Media setzt, der sollte vor allem über mobile Nutzung nachdenken.
Tipp der Trendexperten aus der Zukunftsletter-Redaktion: Social Media und lokale Online-Anwendungen werden schon in nächster Zeit insbesondere über mobile Endgeräte genutzt. Sichern Sie sich jetzt Ihre Startposition. |
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Google AdWords auf dem Smartphone: Whitepaper gibt Tipps
Die Nutzer in Deutschland surfen immer öfter unterwegs via Smartphone und iPad und nutzen auch dort die mobile Suche. Ein hervorragendes Umfeld für Suchmaschinenmarketing, sollte man denken, Daher liegt es nahe, die laufenden Suchmaschinenmarketing-Kampagnen auch auf mobilen Endgeräten zu buchen. Google macht es einem leicht, die laufenden Kampagnen auch auf mobilen Endgeräten zu buchen: Ein Häkchen genügt.
Adaption Kampagnen im Web zu Mobile nicht 1:1 möglich
Doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht, das meinen die Experten der Performance Marketing Agentur eprofessional: Eine stumpfe 1:1 Adaption von Desktop-Kampagnen auf mobile Endgeräte ist ihrer Meinung nach zum Scheitern verurteilt, denn es gebe deutliche Unterschiede hinsichtlich des User-Interesses, der Keyword-Auswahl und der Targeting-Optionen. Das neue Whitepaper Mobile SEA – Mehr als eine Verlängerung von AdWords von eprofessional zeigt, was hier zu beachten ist und wie mobile AdWords-Kampagnen performen.
Blick in die USA: Neue Formate von Google
Das Whitepaper enthält des Weiteren einen Ausblick auf neue lokale und mobile Anzeigenformate von Google, die zurzeit noch in den USA in der Beta-Phase (Stand Juli 2011) sind und die Kundenansprache unterwegs weiter fördern sollen. Mit den Offer Ads wird es zukünftig auch möglich sein, Gutscheine zu offerieren. Die sogenannten hyperlokalen Anzeigen helfen per Ortung bei der exakten stationären Ansprache der User und mit Call Metrics können bald auch Servicenummern in AdWords-Anzeigen eingebunden werden.
Wir sind an einem Punkt angelangt, wo die mobile Suche so relevant geworden ist, dass es nicht mehr reicht, die bestehende AdWords-Kampagne 1:1 auf mobile Endgeräte zu verlängern, erklärt Henning Langer, Senior Consultant SEO & Mobile bei eprofessional. Sein Rat: Unternehmen müssen separate Strategien entwickeln und diesen Kanal genauso ernst nehmen wie die Desktop-Suche.
Das Whitepaper im PDF-Format können Sie kostenlos bei eprofessional anfordern, eine Registrierung ist erforderlich. |
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