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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
dmexco 2011: Netzwerken, Informieren, Austauschen

Sehr geehrte Damen und Herren,

während es in so manch anderen Wirtschaftszweigen derzeit alles andere als erfreulich aussieht, ist in der Onlinemarketing-Branche weiterhin jede Menge "Musik drin". Beispiel: Die dmexco (21. & 22. September in Köln) steigerte in diesem Jahr die Ausstellungsfläche um mehr als 50 Prozent, insgesamt 440 Aussteller aus der Internet-Welt werden in den Kölner Messehallen vertreten sein, um mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen. Man erwartet über 17.000 Fachbesucher, 300 nationale und internationale Referenten werden ihr Wissen in Vorträgen und Workshops weitergeben.

Ein Grund für die Beliebtheit von Onlinemarketing-Veranstaltungen liegt zum einen sicher in der wachsenden Bedeutung des Themas "Internet". Ein Unternehmen, das in der virtuellen Welt nicht wahrgenommen wird, hat schlechte Karten. Doch das "präsent sein" ist leichter gesagt als getan - schließlich ändert sich in der Online-Welt nun mal ständig etwas - Panda & Co. lassen grüßen!

Auf Veranstaltungen wie der dmexco, der Internet World oder der Search Engine Strategies hat man die Gelegenheit, sich mit Kollegen über die neuesten Trends auszutauschen - und vielleicht auch die eine oder andere Information, die es nicht in die offiziellen Verlautbarungen der Big Player im Onlinegeschäft schafft, aufzuschnappen.

Vielleicht sehen wir uns ja auf der dmexco? Ich werde vor Ort sein und für Sie über die neuesten Trends und Entwicklungen berichten.

Beste Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Erfolg mit individuellen Werbeslogans

Ein Werbeslogan für alle? Das ist ein Auslaufmodell. In Zukunft wird die werbliche Ansprache an den jeweiligen Kunden angepasst, diese Entwicklung sieht der Informationsdienst Trendletter.

Wie das funktioniert, zeigt ein Experiment:
Der Marketing-Wissenschaftler Dean Eckles hat testweise einen Online-Buchladen eingerichtet. Käufer wurden auf zusätzliche Angebote aufmerksam gemacht, und zwar mit unterschiedlichen Slogans. Es gab die autoritäre Ansprache („Jeff Jarvis sagt, Sie brauchen dieses Buch”), den sozialen Touch („Alle Ihre Freunde auf Facebook besitzen das Buch”) oder es wurde der Preis herausgestellt. Werbetexte, auf die ein Kunde nicht reagierte, wurden ausgewechselt.

Ergebnis: Nach einigen Käufen hatte das System für jeden Kunden die beste Ansprache herausgefiltert. Die Zahl der Wiederholungskäufe stieg um 30 bis 40 Prozent. Eine Kundenansprache, die bei Büchern wirkte, funktionierte auch bei anderen Gruppen, etwa Kleidung.

Trendletter-Prognose: Das Marketing von morgen nutzt alle Informationen, die über eine Person frei verfügbar sind, um ein so genanntes Überzeugungs- Profil zu erstellen. Denkbar zum Beispiel: Vor dem Versand einer Werbe-Mail wird automatisch das Facebook-Foto des Empfängers analysiert. Wirkt die Person übergewichtig, werden die gesundheitsfördernden Aspekte eines Produkts in den Vordergrund gestellt.
Augmented Reality, Version 3.0

Der Beginn des Augmented-Reality- Zeitalters (AR-Zeitalters) wurde bereits mehrere Male ausgerufen. Die 2 wichtigsten Zwischenschritte auf dem Weg zur sinnvoll erweiterten Realität waren zum einen Kiosk-Systeme am Point of Sale (PoS), zum anderen Desktop-Anwendungen, mit denen der Konsument an einem virtuellen Pendant seiner selbst oder seines Zuhauses Neues anprobieren konnte.

Beide Anwendungsformen kamen über einen Achtungserfolg nicht hinaus. Doch nun wurden etliche Anwendungen verbessert, Systeme erweitert. Was sich in Sachen AR getan hat, berichtet der Zukunftsletter:

Nutzwert ist Trumpf
So können die Verbraucher inzwischen ihre virtuellen Egos oder Wohnzimmer von allen Seiten betrachten und mit mehreren Produkten ausstatten. Noch wichtiger für den Durchbruch der erweiterten Realität sind aber die Anwendungen mit echtem Nutzwert.

Beispiele:
Checkitmobile.com etwa funktioniert wie ein erweiterter Barcode-Scanner. Kunden, die ein Produkt abfotografieren, erhalten via AR-Anwendung Produktinformationen, Promotions oder sogar Preisvergleiche auf das Smartphone gespielt.

Wer in amerikanischen Großstädten sein AR-fähiges Handy in die Luft reckt und den Browser des Branchenführers Layar.com installiert hat, bekommt automatisch den Standort der nächsten Fastfood-Filiale Quiznos eingespielt.

Und beim deutschen Versandhändler Otto kann man auf ausgewählten Katalogseiten die Outfits in unterschiedlichen Variationen erleben. Dazu muss lediglich der auf den Seiten abgedruckte Augmented-Reality-Code abfotografiert werden.

Trendprognose: Um die Spielerei zum echten Marketingtool zu entwickeln, musste zunächst die Technik optimiert werden. Dieser Schritt ist gelungen. Nun geht es darum, Anwendungen zu programmieren, die die Möglichkeiten der Anwender wirklich erweitern.
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Sammelcoupon-Rechner: Lohnen sich Coupons für Ihr Geschäft?

Anbieter von Sammelcoupons wie Groupon oder Daily- Deals wachsen derzeit rasant. Prinzip: Nur wenn sich eine bestimmte Anzahl von Konsumenten für das Sonderangebot interessiert, kommt es zustande. Aber rechnet es sich für Einzelhändler überhaupt, solche Coupons anzubieten? Diese Frage beantwortet www.couponcalculator.de: Die Seite berechnet, ob sich eine solche Promotion kurz- oder langfristig lohnt. In die Betrachtung wird auch die Steigerung der Bekanntheit einbezogen.

Die Nutzung des CouponCalculator ist einfach: Der Nutzer muss 13 Eckdaten seiner Couponkampagne (etwa den Preis des Gutscheins, die Anzahl der verkauften Gutscheine, den Anteil an Wiederkäufern) eintragen und schon tritt der Online-Rechner in Aktion. Die Nutzung ist kostenlos.

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Digitale Flyer und Prospekte: Darauf kommt es an (Teil 2)

Sie gehören zum festen Werbeinstrumentarium der meisten Unternehmen einfach dazu: Flyer und Prospekte. Immer öfter werden diese indes nicht in gedruckter Form verteilt, sondern digital übermittelt. Doch dies wird allzu oft bei der Aufbereitung der digitalen Flyer nicht bedacht. In der vergangenen Woche erfuhren Sie in Teil 1 dieses Beitrags, worauf bei Umfang, Format, Gestaltung und Text zu achten ist.

Weitere 5 wichtige Punkte, die dafür sorgen, dass Ihre Flyer und Prospekte auch digital nichts an Wirkung einbüßen stellt Ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, heute vor:

5. Die Schriftgröße
Bitte wählen Sie keine Schriftgröße unter 12 Punkt

6. Die Bilder
Bilder sind wichtig, aber sie müssen weitaus bescheidener daherkommen, als beim gedruckten Prospekt. Warum?
a) Zu viele und zu große Bilder bedeuten ein großes Dateivolumen. Das verlängert die Übertragung oder Download-Zeit.
b) Zu viele und zu große Bilder verbrauchen viel Tinte bzw. Toner und verlangsamen den Ausdruck.

Unsere TIPPS
  • Setzen Sie Bilder nicht als bloße Schmuckelemente ein.
  • Wählen Sie Bilder, die konkrete und wichtige Informationen für den Leser enthalten.
  • Machen Sie die Bilder so klein wie möglich und so groß wie nötig.
  • Komprimieren Sie die Bilder mit dem JPG- oder PNG-Verfahren.
7. Die Links
Ein gedruckter Werbeprospekt muss nicht zwangsläufig Links enthalten – ein PDF-Dokument in jedem Fall! Hierfür bieten sich an: Links zu
  • Ihrer Website,
  • weiterführenden Informationen,
  • Videos,
  • Ihrem Twitter-, Skype-, Facebook-Account,
  • Ihrer E-Mail-Adresse.
Natürlich müssen die Links auch funktionieren. Überprüfen Sie das, bevor Sie ein PDF-Dokument herausgeben.

8. Absender, Logo und Kontaktdaten
Bei gedruckten Broschüren befindet sich das Logo meist auf Vorder- und Rückseite, die Kontaktdaten stehen standardmäßig auf der Rückseite. Für ein PDF-Dokument ist das zu wenig. Schließlich können sich die Empfänger auch dafür entscheiden, nur einzelne Seiten auszudrucken.

Deshalb sollten Firmenname, Logo, Website, Adresse und Kontaktdaten (E-Mail und Telefon) auf jeder Seite Ihres PDF-Dokuments stehen.

Tipp: Legen Sie für PDF-Broschüren Kopf- und Fußzeilen mit diesen Informationen an. Sie erscheinen dann auf jeder Seite der PDF.

9. Die letzte Seite
Die letzte Seite in der PDF dient der Aktivierung des Lesers. Fordern Sie ihn zum Handeln auf. Sagen Sie konkret, was er tun soll, beispielsweise: „Rufen Sie mich an!” Zeigen Sie dort das Foto eines persönlichen Ansprechpartners und heben Sie die persönlichen Kontaktdaten nochmals deutlich sichtbar hervor.
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Diese Online- und Offline-Werbestrategien haben sich anderswo bereits bewährt. Und den Firmen in wenigen Wochen bis zu 1.000 neue Kunden und Interessenten beschert.

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